Ringkamp (2153 m) vom Seebergsattel über die Aflenzer Staritzen

Zum Ringkamp (2153 m) – Eine herausfordernde Bergtour in beeindruckender Landschaft.

25. Juni 2015. Gleich vorweg, die Wanderung erstreckt sich über 24 Kilometer und man absolviert laut Aufzeichnungen ca. 1650 Höhenmeter hinauf und hinunter.

Mein Ziel war der Ringkamp (2153 m) im Hochschwabmassiv. Gestartet bin ich am Seebergsattel Richtung Seeleiten. Zuerst noch ein gemütlicher Waldweg, entwickelt sich der Pfad zu einem steilen und kräfteraubenden Weg auf die Seeleiten. Immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Bergwelt laden gerne zu einer kurzen Rast ein.

Auf der Seeleiten (1734 m) angekommen folgte ich nun den Wegweisern Richtung Hochschwab. Es geht nun mal mehr und mal weniger bergauf und bergab über die Hochebene der Aflenzer Staritzen. Vorbei an Mieserkogel und Krautgartenkogel ließ ich die imposante Hohe Weichsel rechter Hand liegen und folgte dem Pfad Richtung Hochschwab auf der wunderschönen Almlandschaft. Manchmal glaubt man sich landschaftlich in einem Winnetou Film wieder zu finden – mit zwei Unterschieden – keine Banditen und viel mehr Blumen 😉
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Nicole Schmied – Herrliche Fotos aus dem Hochschwabgebiet

Aus der Reihe: HobbyfotografInnen aus dem Mariazellerland


Nach Hans Hölblinger, Fritz Zimmerl, Werner Simi, Josef Sommerer, Romana Reithner und Maria Habertheuer, möchte ich Euch diesmal Fotos von Nicole „Niki“ Schmied aus Gußwerk präsentieren.
Die herrlichen Fotos ihrer Bergtouren haben mich auf Facebook begeistert und diese Traumfotos wollte ich gerne allen LeserInnen des Mariazellerland-Blogs zeigen. Also bei „Ni Ki“ angefragt ob es nicht möglich wäre einige ihrer tollen Fotos mit ein paar Zeilen über sie zu veröffentlichen. Hier sind sie nun, die Fotos, die mich sehnsüchtig zu meinen Bergschuhen blicken lassen um bei nächster Gelegenheit wieder auf einem Berggipfel im Mariazellerland zu stehen. Ich hoffe, die Fotos wecken bei Euch die selbe Sehnsucht…
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Hochschwab Tour über Gschöderer Kar – Schiestlhaus zum Gipfel

Eine eher selten begangene Route auf den 2277m hohen Hochschwab.

Am Montag, 23. August 2010 bei wunderbarem Bergwetter, noch vor dem Wintereinbruch im Hochgebirge eine Woche später, machten wir uns auf den Weg. Christian Lenz und Hermann Ofner mit dem Rad von Mariazell nach Weichselboden. Manfred Ofner und ich (Fred Lindmoser) wählten den bequemeren Weg mit dem Auto. Schließlich mußten die beiden nach der Gipfeltour auch wieder zurück von Weichselboden nach Mariazell.

Von Weichselboden ging es die Forststrasse entlang auf den Edelboden bzw. die Edelboden Alm. Dieses Stück vom Weg zieht sich ganz schön… Am Edelboden angekommen war im Wald etwas suchen angesagt. Der Wegeinstieg Richtung Gschöderer Kar mußte gefunden werden. Ein bißchen hin und her und auf und ab, dann haben wir so etwas wie einen selten begangenen Pfad gefunden. Dem folgten wir durch den Wald, danach über eine Steinritsche und einen Felsen zum überklettern (man brauchte zwar die Hände, es war aber kurz und einfach – siehe Video). Hier war der Blick in die umliegenende Bergwelt schon wunderschön. Und wir waren am richtigen Weg über das Gschöderer Kar.

Empfangen von einem neugierigen Gamsrudel (ca. 20 Stück) ging es nun durch Latschen und über Wiesen den Berg hinauf. Manchmal flach durch, aber meistens steil hinauf. Der Weg wird durch Steinmännchen gekennzeichnet. Wir sind direkt beim Schiestlhaus rausgekommen. Von dort waren es noch ca. 30 Minuten bis wir uns am 2277 Meter hohen Hochschwab Gipfel ein „Berg Heil“ wünschen konnten. Wunderbarer Ausblick in alle Richtungen bis weit ins Land hinein. Den Abstieg zum Edelboden machten wir über die bekanntere Route Rotgangboden – Weihbrunnkessel – Samstatt. Für die gesamte Tour – von Weichselboden aus – haben wir ca. 8 Stunden benötigt.

Brunnsee – Brunnseetal – Landschaftliche Schönheiten

In nächster Nähe – Naturschönheiten Richtung Wildalpen.


Ca. 30 Minuten von Mariazell entfernt Richtung Wildalpen, liegt neben der Salzatal-Bundesstraße der Brunnsee. Von der Straße nicht einsehbar, kann man aber direkt zu einem kleinen Parkplatz abbiegen. Man hat die landschaftliche Schönheit des Brunnsees mit Blick auf die Brunnmauer und das Hochschwabmassiv direkt vor sich. Eine Wanderung in das Brunntal, vorbei am wunderschönen Jagdschloss, bietet sich an.

Der Brunnsee hat keinen Zufluß und wird mit glasklarem Wasser vom Hochschwab gespeist. Das Wasser kommt nach einer langen Reise durch das Felsmassiv hier wieder aus dem Seeboden zu Tage. Der Brunnsee ist somit ein großes Quellbecken des Hochschwabs. Der Brunnsee liegt in einem Naturschutzgebiet und erfreut das Auge, baden ist nicht erlaubt.