Bild der Woche: Hochschwab Schiestlhaus

Mittwoch im Mariazellerland-Blog – ein Bild der Woche.

Letzte Woche war das Foto eines spiegelnden Baums im Erlaufsee das „Bild der Woche“.
Für diese Woche haben wir ein Bild von Sepp Fluch, eingereicht von seiner Schwester Margarita Markowitsch, gewählt. Der eisige Ausblick vom Hochschwabgipfel zum Schiestlhaus. Im Hintergrund kann man auch noch den schneebedeckten Ötscher erkennen. Geschossen wurde das Foto bereits am 24. Oktober 2015. Viel hat sich seither nicht geändert…und es sieht jetzt am 9. Dezember 2015 ziemlich ähnlich aus, ganz oben etwas Schnee im Tal gibt es noch keinen Winter. Herzlichen Dank an Margarita und Sepp für das winterliche Hochschwabfoto.
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Hochschwab-Tour mit Sonnenuntergang und Sonnenaufgang

Hochschwabgipfel Bergtour um Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu erleben.

Angeregt durch tolle Fotos aus meinem Bekanntenkreis, in dem schon einige das wundervolle Erlebnis hatten einen Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang am Hochschwab zu sehen, wollte ich dies auch einmal live ERLEBEN.
Für 1. und 2. Oktober 2015 war passables Wanderwetter prognostiziert und so machte ich mich mit meinem verlässlichen Bergkameraden Manfred „Gent“ Ofner auf den Weg. Seine Meinung war, wir schaffen es in 3h:45min und da geht sich der Sonnenuntergang um 18:38 „locker“ aus, wenn wir um 14:00 Uhr am Seebergsattel losgehen. Also sind wir erst um 14:05 auf dem Seebergsattel Richtung Seeleiten gestartet. Am Wegweiser dort steht 6h zum Hochschwabgipfel.
Wir nahmen den direkten, steileren Weg hinauf, welcher im oberen Abschnitt zwischen den Felsen durchführt. Für Gent kein Problem, mir geht immer etwas die Luft aus, wenn es so steil bergauf geht. Auf der Seeleiten angekommen ging es weiter über die Aflenzer Staritzen. Traumwetter, wolkenfrei, also alles Bestens für einen tollen Sonnenuntergang am Hochschwabgipfel.
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Hochschwab Tour über Gschöderer Kar – Schiestlhaus zum Gipfel

Eine eher selten begangene Route auf den 2277m hohen Hochschwab.

Am Montag, 23. August 2010 bei wunderbarem Bergwetter, noch vor dem Wintereinbruch im Hochgebirge eine Woche später, machten wir uns auf den Weg. Christian Lenz und Hermann Ofner mit dem Rad von Mariazell nach Weichselboden. Manfred Ofner und ich (Fred Lindmoser) wählten den bequemeren Weg mit dem Auto. Schließlich mußten die beiden nach der Gipfeltour auch wieder zurück von Weichselboden nach Mariazell.

Von Weichselboden ging es die Forststrasse entlang auf den Edelboden bzw. die Edelboden Alm. Dieses Stück vom Weg zieht sich ganz schön… Am Edelboden angekommen war im Wald etwas suchen angesagt. Der Wegeinstieg Richtung Gschöderer Kar mußte gefunden werden. Ein bißchen hin und her und auf und ab, dann haben wir so etwas wie einen selten begangenen Pfad gefunden. Dem folgten wir durch den Wald, danach über eine Steinritsche und einen Felsen zum überklettern (man brauchte zwar die Hände, es war aber kurz und einfach – siehe Video). Hier war der Blick in die umliegenende Bergwelt schon wunderschön. Und wir waren am richtigen Weg über das Gschöderer Kar.

Empfangen von einem neugierigen Gamsrudel (ca. 20 Stück) ging es nun durch Latschen und über Wiesen den Berg hinauf. Manchmal flach durch, aber meistens steil hinauf. Der Weg wird durch Steinmännchen gekennzeichnet. Wir sind direkt beim Schiestlhaus rausgekommen. Von dort waren es noch ca. 30 Minuten bis wir uns am 2277 Meter hohen Hochschwab Gipfel ein „Berg Heil“ wünschen konnten. Wunderbarer Ausblick in alle Richtungen bis weit ins Land hinein. Den Abstieg zum Edelboden machten wir über die bekanntere Route Rotgangboden – Weihbrunnkessel – Samstatt. Für die gesamte Tour – von Weichselboden aus – haben wir ca. 8 Stunden benötigt.