Hohe(r) Student (1539m) – Haselspitz (1534m) Tour von Halltal

Hohe(r) Student – 12km – 4 Stunden Tour mit Panoramablick am Gipfel.


Wer binnen kurzer Zeit zwei Gipfelkreuze hintereinander schaffen will, dem sei diese Tour auf die „Hohe Student“ ans Herz gelegt.
Die „Hohe Student“ wird meistens weiblich ausgesprochen, obwohl auf den Wegweisern mit „Hoher Student“ bezeichnet.
Eine Erklärung dazu findet man, wenn man im Internet etwas recherchiert. Mit Student hat der Name nichts zu tun. Der Name stammt vermutlich aus dem Slawischen und kommt von “Studena” = die kalte. Gemeint ist dabei wahrscheinlich die Karstquelle am Nordhang, die sehr ergiebig ist und Halltal und Mariazell mit Trinkwasser versorgt.
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Zeller Staritzen (1619 m) mit toller Aussicht beim Gipfelkreuz

Ausgangspunkt: Wegscheid – Haltestelle Ramertal, Anreise mit der Linie 172

Streckenverlauf: Von Haltestelle Wegscheid Ramertal die Forststraße entlang bis zur 3. Abzweigung – links abzweigen auf Forststraße durch das Türntal – nach Schranken steilerer Aufstieg bis zum Viehgatter beim Leonhardbild – der Almstraße weiter folgend bis zur Weggabelung – rechts können Sie zur Vorderen Staritzenhütte abzweigen (zusätzlich 0,5 Stunden Gehzeit eine Strecke) – für den Weiterweg links der Straße folgend über Almflächen bis zu den Hütten auf der Kuhalm – Anstieg zur Gredlhöhe – weiter über einen Sattel auf den Ochsenbühel – die Almstraße führt nun links direkt zur Hinteren Staritzenhütte – Richtung Zinken jedoch rechts über steinigen Steilhang hinauf – oben über die Wiesenflächen weiter auf den Gipfel (1.619 m, herrlicher Panoramablick!) – vom Gipfelkreuz Abstieg in südöstlicher Richtung zur Hinteren Staritzenhütte – nun auf Almstraße weiter und bald rechts abzweigen und den Wegspuren talwärts in eine Mulde hinab folgen – beim Zaun links auf dem Steg weitergehen – durch den Wald bis zur Forststraße hinab – diese entlang bis Kastenriegel – links auf der Forststraße weiter durch das Ramertal hinaus bis zum Ausgangspunkt bei der Haltestelle.
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Dürrenstein (1878m) – beeindruckend & anstrengend

Die Wege die zum Dürrenstein führen, zählen zu den anstrengenden Wandertouren.


Der Dürrenstein (1878m) gehört zwar nicht mehr zum Mariazellerland, aber Mariazell Besucher und Bewohner haben den imposanten Gipfel beim Blick Richtung Westen am Horizont sicher schon gesehen. Von der Stehralm oder dem Erzherzog Johann Hügel sieht man den Dürrenstein am Ende des Tals zwischen Tribein/Zellerhüte und Rasingberg/Gemeindealpe.
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Hohe Veitsch (1981m) Tour mit Start vom Niederalpl

Vom Niederalpl auf die Hohe Veitsch – Wandertour.


An der südöstlichen Grenze vom Mariazellerland hin zum Naturpark Mürzer Oberland begann unsere Bergtour vom Niederalpl (1221m) auf die Hohe Veitsch (1981m). Der sehr gut gekennzeichnete Weg (405) führt direkt von der Passhöhe am Niederalpl weg. Laut Wegweiser benötigt man 3 1/2 Stunden für den fast 7 km langen Aufstieg auf den Gipfel der Hohen Veitsch.
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Türnsee und Hochtürnach Tour von Rotmoos aus

Eine nicht so bekannte Tour zum unberührten Türnsee und weiter auf den Hochtürnach.

Zuerst ging es mit dem Auto Richtung Wildalpen. Nach Greith und der Hochleiten rechts abbiegen über eine Brücke nach Rotmoos (Wegweiser ist direkt neben der Straße). Dort beim Haus heißt es das Auto stehen lassen da nun eine Forststraße beginnt. Gleich vorweg, es ist eine beschwerliche Tour auf wenig benutzten Pfaden.

Zuerst folgt man der Forststraße bevor es links in den Wald hineingeht. Ganz wichtig sind die Steinmännchen die den Weg weisen. Auf die heißt es besonders acht geben, da der Weg zuerst durch einen Windwurf und danach durch den Wald bis zum Türnsee und weiter bis zum Hochtürnach rauf oft nur anhand dieser Steinmännchen gefunden werden kann. Man kommt nach den ersten Waldanstiegen dann kurz auf eine Forststraße, dieser entlang bis zum nächsten Holzsteinmännchen und rechts hinein in den Wald. Bei diesem Holzsteinmännchen sieht man am Ende der Straße eine Quelle. Dort kann man seine Wasservorräte auftanken und wieder 50m zurück zum Einstieg in den Wald.

Nach einem anstrengenden, steilen Marsch durch den Wald ohne besondere Aussicht, ist man nach ca. 90 Minuten am Türnsee angekommen. Ein kleiner unberührter Bergsee mit kräftig grüner Farbe entschädigt für die Strapazen dorthin. Der Türnsee ist in etwa die halbe Strecke auf dem Weg zum Hochtürnach. Rast und Entspannung war angesagt, bevor man weiter durch den Wald und über Steinritschen ein kuptiertes Hochplateau erreicht. Dort folgt man über Alm ähnliches Terrain (Steine, Latschen und Wiesen) von Steinmännchen zu Steinmännchen dem Weg. Hier ist der Ausblick in die umliegende Bergwelt schon gegeben und wird mit jedem Höhenmeter fantastischer.

Kurz vor dem letzten Anstieg hat man bereits einen traumhaften Blick auf die Riegerin, den Hochschwab, das Gesäuse, Dürrenstein… Der Hochtürnach liegt dann bald mit seinem Gipfelkreuz in Sichtweite. Kurz vorm Gipfel fällt es links und rechts ziemlich steil ab, bevor man das kleine Gipfelplateu mit seinem schönen Gipfelkreuz zum Gedenken an 3 verunglückte Mariazeller Segelflieger erreicht.

Hier ist der 360 Grad Rundumblick von Ötscher über Veitsch, Hochschwab, Riegerin, Dürrenstein umwerfend. Man sieht auch direkt auf das Schiestlhaus. Der Hochtürnach liegt auf 1770 Meter. Für die gesamte Tour sind für Untrainierte hin und zurück ca. 5 – 6 Stunden ohne Pausen einzuplanen. Wegstrecke gesamt ca. 30 Kilometer.

Rauher Kamm Tour auf den Ötscher

Auf den Ötscher über den Rauhen Kamm von Raneck aus.

Unsere Tour führte uns mit dem Auto nach Lackenhof und ins hintere Tal nach Raneck. Von dort sind es laut Wegweiser 4 Stunden auf den Ötscher-Gipfel.
Die Tour beginnt einfach. Eine gemütliche Forststrasse entlang durch den Juckfidelwald, bis man nach ca. 40 Minuten bei der Bärenlacke rechts in den Wald hinein muss.
Ab hier wird der Aufstieg fordernd. Viele Kehren, steil hinauf durch den Wald, der einfach kein Ende nehmen will. Nach ca. 50 Minuten hatten wir den Waldteil aber doch geschafft und standen nun am Fuße des Rauhen Kamms. Rastpause und Stärkung war angesagt nach den Strapazen. Hier hat man schon einen herrlichen Ausblick in die umliegende Bergwelt.

Nun ging es den Rauhen Kamm hinauf. Ab hier sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Beim Aufstieg werden einige Felsstufen umgangen, andere wiederum muss man kletternd erklimmen und den Grad entlang gehen. Hier geht es manchmal ziemlich steil auf beiden Seiten runter. Nach etwas über 3 Stunden ab Raneck haben wir den Rauhen Kamm geschafft und sind am Ötscher Vorgipfel.
Den Aufstieg über den Rauhen Kamm empfanden wir weniger anstrengend, als den Aufstieg durch den Wald zuvor. Die vielen Eindrücke und der fantastische Ausblick lenkten sehr von den Strapazen ab. Vom Vorgipfel geht es relativ flach am Ötscherrücken entlang zum Gipfelkreuz. Dort war dann einiges los. Beim Abstieg Richtung Seilbahnbergstation nach Lackenhof fühlte man sich öfters, als wäre man auf einer Ameisenstrasse unterwegs. Bei der Hütte angekommen, haben wir uns dann den Komfort einer Sesselliftfahrt hinunter gegönnt.

Weitere Infos und Wegbeschreibungen gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at.