Welcome Germany

Vom Kirchturm zum Eiffelturm mit dem Elektro Bikeboard


Heute ging es bereits um 7:30h los Richtung Deutschland. Abfahrt war in Feldkirchen, es ging nicht den Donauradweg entlang, sondern wir fuhren zuerst die B130 bis zu Grenze. Die ersten 3 Stunden waren wir im Nebel unterwegs, ehe uns in Deutschland die Sonne empfing. Den restlichen Tag bewegten wir uns entlang der B8 bzw. deren Nebenstrassen über Plattling und Straßkirchen bis wir schließlich Schierling erreichten. Nettofahrzeit: 9:00 Stunden für 183km. Morgen gehts weiter nach Schwäbisch Gmünd.

1. Etappe: Mariazell-Feldkirchen an der Donau

Vom Kirchturm zum Eiffelturm mit dem Elektro Bikeboard


Los ging es um 8.33 Uhr in Mariazell bei kühlen 8°C und herrlichem Sonnenschein. Die körperliche größte Herausforderung des Tages war gleich der Anstieg auf den Zellerrain. Danach ging es rasant über Neuhaus Richtung Holzhüttenboden bis zum 1. Gebrechen.
Durch die schnelle Bergabfahrt erhitzte der Elektromotor, worauf das Bike nicht mehr optimal zu fahren war. Zum Glück sind wir für solche Vorfälle gerüstet und wechselten auf unser Ersatzbike. Das ist allerdings das Einzige! Hoffentlich tritt der gleiche Defekt auf den restlichen ca. 1.000 km nicht mehr auf.

Die weitere Etappe verlief ohne Probleme und führte uns über Gaming und Wieselburg an die Donau nach Ybbs. Von dort die Donau entlang bis zu unserem Etappenziel in Feldkirchen/Donau. Es war reger Radverkehr an diesem schönen Herbstsonntag. Die Etappenlänge betrug 176 km – die Nettofahrzeit 8 Std. 42 Minuten. Unser heutiges Turmfoto stammt vom Marienwallfahrtsort Maria Laab in OÖ. Der Aperol Spritzer kostet in Feldkirchen/Donau € 3,20. Morgen geht es weiter die Donau entlang bis irgendwo in Deutschland! (Bayern)

Vom Kirchturm zum Eiffelturm

Eine Reise mit dem E-Bikeboard von Mariazell nach Paris.


Vor 2 Jahren sind wir „Nur mit Strom nach Rom“ gefahren und es war eine tolle Reise. Siehe Abschlussbericht der 7 Tage Reise nach Rom.
Dieses Jahr geht es mit dem E-Bikeboard nach Paris. Aus beruflichen Gründen ist es mir aber nicht möglich in der Woche ab 25. September 2011 zu starten. Daher muss ich den Mariazellerlandler Wolfram Doberer von Doberer Incentives leider alleine auf die 1146 km lange Reise nach Paris schicken.

Die Tourplanung sieht wie folgt aus:
1.Tag: Mariazell-Zellerrain-Gaming-Scheibbs-Wieselburg-Ybbs-Grein- Linz 148km
2.Tag: Linz-Schierling(D) 197km
3.Tag: Schierling-Schwäbisch Gmünd 193km
4.Tag: Schwäbisch Gmünd-Haguenau(F) 181km
5.Tag: Haguenau-Ligny en Barrois 203km
6.Tag: Ligny en Barrois-Coulommiers 179km
7.Tag: Coulommiers-Paris 60km
Gesamt 1146 km

Durch ein stärkeres Elektro-Bikeboard sollte dieses ambitionierte Ziel zu schaffen sein. Wir werden im Mariazellerland Blog darüber berichten, HEUTE schreibt ebenfalls von dieser Reise und auf Facebook sowie Doberer Incentives wird es auch Etappeneindrücke geben. Start: 25. September 2011.
Lieber Woif, ich wünsche Dir alles, alles Gute auf Deiner „Tour nach France“, schöne Erlebnisse und komm gesund wieder zurück in Dein geliebtes Mariazellerland.

Türnsee und Hochtürnach Tour von Rotmoos aus

Eine nicht so bekannte Tour zum unberührten Türnsee und weiter auf den Hochtürnach.

Zuerst ging es mit dem Auto Richtung Wildalpen. Nach Greith und der Hochleiten rechts abbiegen über eine Brücke nach Rotmoos (Wegweiser ist direkt neben der Straße). Dort beim Haus heißt es das Auto stehen lassen da nun eine Forststraße beginnt. Gleich vorweg, es ist eine beschwerliche Tour auf wenig benutzten Pfaden.

Zuerst folgt man der Forststraße bevor es links in den Wald hineingeht. Ganz wichtig sind die Steinmännchen die den Weg weisen. Auf die heißt es besonders acht geben, da der Weg zuerst durch einen Windwurf und danach durch den Wald bis zum Türnsee und weiter bis zum Hochtürnach rauf oft nur anhand dieser Steinmännchen gefunden werden kann. Man kommt nach den ersten Waldanstiegen dann kurz auf eine Forststraße, dieser entlang bis zum nächsten Holzsteinmännchen und rechts hinein in den Wald. Bei diesem Holzsteinmännchen sieht man am Ende der Straße eine Quelle. Dort kann man seine Wasservorräte auftanken und wieder 50m zurück zum Einstieg in den Wald.

Nach einem anstrengenden, steilen Marsch durch den Wald ohne besondere Aussicht, ist man nach ca. 90 Minuten am Türnsee angekommen. Ein kleiner unberührter Bergsee mit kräftig grüner Farbe entschädigt für die Strapazen dorthin. Der Türnsee ist in etwa die halbe Strecke auf dem Weg zum Hochtürnach. Rast und Entspannung war angesagt, bevor man weiter durch den Wald und über Steinritschen ein kuptiertes Hochplateau erreicht. Dort folgt man über Alm ähnliches Terrain (Steine, Latschen und Wiesen) von Steinmännchen zu Steinmännchen dem Weg. Hier ist der Ausblick in die umliegende Bergwelt schon gegeben und wird mit jedem Höhenmeter fantastischer.

Kurz vor dem letzten Anstieg hat man bereits einen traumhaften Blick auf die Riegerin, den Hochschwab, das Gesäuse, Dürrenstein… Der Hochtürnach liegt dann bald mit seinem Gipfelkreuz in Sichtweite. Kurz vorm Gipfel fällt es links und rechts ziemlich steil ab, bevor man das kleine Gipfelplateu mit seinem schönen Gipfelkreuz zum Gedenken an 3 verunglückte Mariazeller Segelflieger erreicht.

Hier ist der 360 Grad Rundumblick von Ötscher über Veitsch, Hochschwab, Riegerin, Dürrenstein umwerfend. Man sieht auch direkt auf das Schiestlhaus. Der Hochtürnach liegt auf 1770 Meter. Für die gesamte Tour sind für Untrainierte hin und zurück ca. 5 – 6 Stunden ohne Pausen einzuplanen. Wegstrecke gesamt ca. 30 Kilometer.

Hochschwab Tour über Gschöderer Kar – Schiestlhaus zum Gipfel

Eine eher selten begangene Route auf den 2277m hohen Hochschwab.

Am Montag, 23. August 2010 bei wunderbarem Bergwetter, noch vor dem Wintereinbruch im Hochgebirge eine Woche später, machten wir uns auf den Weg. Christian Lenz und Hermann Ofner mit dem Rad von Mariazell nach Weichselboden. Manfred Ofner und ich (Fred Lindmoser) wählten den bequemeren Weg mit dem Auto. Schließlich mußten die beiden nach der Gipfeltour auch wieder zurück von Weichselboden nach Mariazell.

Von Weichselboden ging es die Forststrasse entlang auf den Edelboden bzw. die Edelboden Alm. Dieses Stück vom Weg zieht sich ganz schön… Am Edelboden angekommen war im Wald etwas suchen angesagt. Der Wegeinstieg Richtung Gschöderer Kar mußte gefunden werden. Ein bißchen hin und her und auf und ab, dann haben wir so etwas wie einen selten begangenen Pfad gefunden. Dem folgten wir durch den Wald, danach über eine Steinritsche und einen Felsen zum überklettern (man brauchte zwar die Hände, es war aber kurz und einfach – siehe Video). Hier war der Blick in die umliegenende Bergwelt schon wunderschön. Und wir waren am richtigen Weg über das Gschöderer Kar.

Empfangen von einem neugierigen Gamsrudel (ca. 20 Stück) ging es nun durch Latschen und über Wiesen den Berg hinauf. Manchmal flach durch, aber meistens steil hinauf. Der Weg wird durch Steinmännchen gekennzeichnet. Wir sind direkt beim Schiestlhaus rausgekommen. Von dort waren es noch ca. 30 Minuten bis wir uns am 2277 Meter hohen Hochschwab Gipfel ein „Berg Heil“ wünschen konnten. Wunderbarer Ausblick in alle Richtungen bis weit ins Land hinein. Den Abstieg zum Edelboden machten wir über die bekanntere Route Rotgangboden – Weihbrunnkessel – Samstatt. Für die gesamte Tour – von Weichselboden aus – haben wir ca. 8 Stunden benötigt.