Mariazeller Basilika mit einer Regenbogen Kuppel

Die Mariazeller Basilika mit Heiligenschein – einem wunderschönen Regenbogen.

Das Bild wurde von Nino Contini zum optimalen Zeitpunkt mit dem Handy fotografiert. Er stellte mir dieses seltene Foto für eine Veröffentlichung zur Verfügung. Danke.

Mit dem Regenbogen will Gott uns einen Pfad in den Himmel weisen…

© Willy Meurer, (*1934),  Aphoristiker und Publizist

Mariazeller Basilika mit Regenbogen

Hochschwab Tour über Gschöderer Kar – Schiestlhaus zum Gipfel

Eine eher selten begangene Route auf den 2277m hohen Hochschwab.

Am Montag, 23. August 2010 bei wunderbarem Bergwetter, noch vor dem Wintereinbruch im Hochgebirge eine Woche später, machten wir uns auf den Weg. Christian Lenz und Hermann Ofner mit dem Rad von Mariazell nach Weichselboden. Manfred Ofner und ich (Fred Lindmoser) wählten den bequemeren Weg mit dem Auto. Schließlich mußten die beiden nach der Gipfeltour auch wieder zurück von Weichselboden nach Mariazell.

Hochschwab Tour über Gschöderer Kar

Von Weichselboden ging es die Forststrasse entlang auf den Edelboden bzw. die Edelboden Alm. Dieses Stück vom Weg zieht sich ganz schön… Am Edelboden angekommen war im Wald etwas suchen angesagt. Der Wegeinstieg Richtung Gschöderer Kar mußte gefunden werden. Ein bißchen hin und her und auf und ab, dann haben wir so etwas wie einen selten begangenen Pfad gefunden. Dem folgten wir durch den Wald, danach über eine Steinritsche und einen Felsen zum überklettern (man brauchte zwar die Hände, es war aber kurz und einfach – siehe Video). Hier war der Blick in die umliegenende Bergwelt schon wunderschön. Und wir waren am richtigen Weg über das Gschöderer Kar.

Hochschwab Gipfel 2277m

Empfangen von einem neugierigen Gamsrudel (ca. 20 Stück) ging es nun durch Latschen und über Wiesen den Berg hinauf. Manchmal flach durch, aber meistens steil hinauf. Der Weg wird durch Steinmännchen gekennzeichnet. Wir sind direkt beim Schiestlhaus rausgekommen. Von dort waren es noch ca. 30 Minuten bis wir uns am 2277 Meter hohen Hochschwab Gipfel ein „Berg Heil“ wünschen konnten. Wunderbarer Ausblick in alle Richtungen bis weit ins Land hinein. Den Abstieg zum Edelboden machten wir über die bekanntere Route Rotgangboden – Weihbrunnkessel – Samstatt. Für die gesamte Tour – von Weichselboden aus – haben wir ca. 8 Stunden benötigt.

Edelboden Alm

Brunnsee – Brunnseetal – Landschaftliche Schönheiten

In nächster Nähe – Naturschönheiten Richtung Wildalpen.


Ca. 30 Minuten von Mariazell entfernt Richtung Wildalpen, liegt neben der Salzatal-Bundesstraße der Brunnsee. Von der Straße nicht einsehbar, kann man aber direkt zu einem kleinen Parkplatz abbiegen. Man hat die landschaftliche Schönheit des Brunnsees mit Blick auf die Brunnmauer und das Hochschwabmassiv direkt vor sich. Eine Wanderung in das Brunntal, vorbei am wunderschönen Jagdschloss, bietet sich an.

Der Brunnsee hat keinen Zufluß und wird mit glasklarem Wasser vom Hochschwab gespeist. Das Wasser kommt nach einer langen Reise durch das Felsmassiv hier wieder aus dem Seeboden zu Tage. Der Brunnsee ist somit ein großes Quellbecken des Hochschwabs. Der Brunnsee liegt in einem Naturschutzgebiet und erfreut das Auge, baden ist nicht erlaubt.

Brunnsee

Brunnsee Panorama

Wasserloch-Klamm in Palfau

Die größte Wasserhöhle der Steiermark – das Wasserloch in Palfau.

Für Gäste aus Mariazell eine schwache Stunde Fahrzeit mit dem Auto entfernt – die beeindruckende Wasserlochklamm in Palfau.

Direkt neben der Salzatalbundesstraße, bei der Wasserlochschenke, ist der Ausgangspunkt für eine der eindrucksvollsten Wanderungen in unserer Gegend.
Gleich zu Beginn geht es über eine 65 m lange und 21 m hohe Hängebrücke über die Salza. Nun einige hundert Meter entlang der smaragdgrünen Salza, bis man nach einem kurzen Anstieg den Eingang zu Klamm erreicht hat. Gehzeit zum Wasserloch laut Wegweiser 90 Minuten.

Wasserloch Klamm in Palfau

Ab hier geht es auf Holztreppen und Brücken, die perfekt dem Gelände angepasst wurden, 900 m durch die Klamm. Die 300 Höhenmeter zum Wasserloch müssen oftmals sehr direkt und steil über Stufen absolviert werden.
5 imposante Wasserfälle liegen auf der Wegstrecke. Der größte Wasserfall, der zweistufige Schleierfall, kommt auf eine Gesamthöhe von 67 Metern. Alle Wasserfälle gemeinsam weisen eine Fallhöhe von 152 Metern auf.
Nach 50 Minuten sind wir am Wasserloch angekommen. Das Wasserloch selber ist weniger spektakulär als der Aufstieg dort hin. Aber der tolle Ausblick von einer Art Kanzel auf die Klamm und die Salza entschädigt für die Anstrengung. Zurück gehts entweder wieder durch die Klamm oder auf einem Jägersteig. Weitere Infos gibt es unter www.wasserloch.at.

Wasserloch Klamm in Palfau

Rauher Kamm Tour auf den Ötscher

Auf den Ötscher über den Rauhen Kamm von Raneck aus.

Unsere Tour führte uns mit dem Auto nach Lackenhof und ins hintere Tal nach Raneck. Von dort sind es laut Wegweiser 4 Stunden auf den Ötscher-Gipfel.
Die Tour beginnt einfach. Eine gemütliche Forststrasse entlang durch den Juckfidelwald, bis man nach ca. 40 Minuten bei der Bärenlacke rechts in den Wald hinein muss.
Ab hier wird der Aufstieg fordernd. Viele Kehren, steil hinauf durch den Wald, der einfach kein Ende nehmen will. Nach ca. 50 Minuten hatten wir den Waldteil aber doch geschafft und standen nun am Fuße des Rauhen Kamms. Rastpause und Stärkung war angesagt nach den Strapazen. Hier hat man schon einen herrlichen Ausblick in die umliegende Bergwelt.

Ötscher - Rauher Kamm

Nun ging es den Rauhen Kamm hinauf. Ab hier sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Beim Aufstieg werden einige Felsstufen umgangen, andere wiederum muss man kletternd erklimmen und den Grad entlang gehen. Hier geht es manchmal ziemlich steil auf beiden Seiten runter. Nach etwas über 3 Stunden ab Raneck haben wir den Rauhen Kamm geschafft und sind am Ötscher Vorgipfel.
Den Aufstieg über den Rauhen Kamm empfanden wir weniger anstrengend, als den Aufstieg durch den Wald zuvor. Die vielen Eindrücke und der fantastische Ausblick lenkten sehr von den Strapazen ab. Vom Vorgipfel geht es relativ flach am Ötscherrücken entlang zum Gipfelkreuz. Dort war dann einiges los. Beim Abstieg Richtung Seilbahnbergstation nach Lackenhof fühlte man sich öfters, als wäre man auf einer Ameisenstrasse unterwegs. Bei der Hütte angekommen, haben wir uns dann den Komfort einer Sesselliftfahrt hinunter gegönnt.

Weitere Infos und Wegbeschreibungen gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at.

Blick auf Mariazell von der Sauwand im Süden

Ein paar Bilder und Fotos von Mariazell und dem Mariazellerland.

Die Wanderung führte vom unteren Koglbauer die Forststrasse auf die Sauwand hinauf. Ziemlich weit oben hat man dann einen tollen Blick auf Mariazell, die Bürgeralpe und Richtung Mitterbach das Tal entlang.

Das Wetter war leider nicht optimal für Fotos, da es ziemlich dunstig war. Auf den Fotos sieht man es nicht mehr so stark wie in natura. Leider erkennt man bei dieser Bildgröße keine Details mehr. Für Interessierte gibt es hier ein Originalbild zum Download – rechte Maustaste – Ziel speichern (4 MB).

Ich würde fast behaupten mit einem Stativ und statt einem 200er Tele ein 400er, könnte man die Menschen auf dem Hauptplatz erkennen (bei den Originalfotos mit 21 Mpix).

Mariazell-Minimundus

Mariazell_7779

Platzwahl 2010 der Kleinen Zeitung – Mariazell unterstützen

Bitte um Mithilfe – Mariazell zum schönsten Ort der Steiermark wählen, bei der Platzwahl 2010 der Kleinen Zeitung.

Wie bereits in meinem Artikel vom 2. Mai gebeten, würde es mich freuen, wenn Sie Mariazell zum schönsten Ort der Steiermark wählen.

Sie können dies mit einer Postkarte an die Kleine Zeitung machen, mit einer Unterschrift auf einem Stimmzettel, welche bei den Betrieben in Mariazell aufliegen und natürlich mit einer Online Stimme für Mariazell auf der Seite der Kleine Zeitung.

Sehen Sie sich die Bilder im Blog über Mariazell und das Mariazellerland an. Wenn Sie finden Mariazell ist ein wunderbarer Ort, helfen Sie bitte mit und wählen Sie Mariazell zum schönsten Ort der Steiermark. DANKE.

Naturpark Ötscher Tormäuer – Flug durch wilde Schluchten

Ein beeindruckender Film über den Naturpark Ötscher – Tormäuer mit seiner einzigartigen Landschaft.

Video und Text sind aus Youtube. Bilder sind direkt aus dem Video als Schnappschuss.

Rund um den weithin sichtbaren Ötscher, das Wahrzeichen des Mostviertels, erstreckt sich der Naturpark Ötscher-Tormäuer. Ein inspirierendes Refugium für Genießer, die aus der Stille der Natur neue Kraft schöpfen wollen. Reich an Geheimnisvollem und Entdeckenswertem.

Außergewöhnlich und charakteristisch sind die tiefen Taleinschnitte der Erlauf (die Vorderen und Hinteren Tormäuer) und besonders jene des Ötscherbaches die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs bezeichnet werden.

Dieser 3-minütige Film von Gernot Grassl öffnet eindrucksvolle Einblicke. Zu sehen sind unter anderem der Ötscher-Gipfel, die Ötschergräben, der Erlaufsee und der Erlaufstausee, das Alpenhotel Gösing und die Kartause Gaming.

Die Flugaufnahmen stammen von GYROCAM Kameramann Jürgen Moors, der mit Gyrocopterpilot Wolfgang Spät unterwegs war. Die Musik gestaltete Mario Dancso.

KONTAKT
Verein Naturpark Ötscher-Tormäuer
3214 Puchenstuben Nr. 25
Tel.: +43 (0) 2726/238
naturpark@most4tel.com
www.naturpark-oetscher.at

Eine Produktion im Auftrag des Mostviertel Tourismus – www.mostviertel.info

Prospektservice und Beratung:
Mostviertel Tourismus GmbH
Adalbert Stifter-Straße 4, 3250 Wieselburg
Tel: +43 (0) 7416 / 521 91
office@most4tel.com

GYROCAM – MOORSFILM – 1140 Wien – www.gyrocam.at

Erlaufsee

Narzissen und Frauenschuh im Mariazellerland

Narzissen und Frauenschuh fotografiert bevor sie verblühen.

Die Natur im Mariazellerland hat schon einige besondere Pflanzen zu bieten.

Den Duft konnte ich leider nicht festhalten, aber ich hoffe das Auge erfreut sich trotzdem an den Bildern. Dieser Spruch dazu hat mir gefallen:

Düfte sind die Gefühle der Blumen.

Heinrich Heine, (1797 – 1856)

Narzisse

Frauenschuh und Vergiss mein nicht