Rauher Kamm Tour auf den Ötscher

Auf den Ötscher über den Rauhen Kamm von Raneck aus.

Unsere Tour führte uns mit dem Auto nach Lackenhof und ins hintere Tal nach Raneck. Von dort sind es laut Wegweiser 4 Stunden auf den Ötscher-Gipfel.
Die Tour beginnt einfach. Eine gemütliche Forststrasse entlang durch den Juckfidelwald, bis man nach ca. 40 Minuten bei der Bärenlacke rechts in den Wald hinein muss.
Ab hier wird der Aufstieg fordernd. Viele Kehren, steil hinauf durch den Wald, der einfach kein Ende nehmen will. Nach ca. 50 Minuten hatten wir den Waldteil aber doch geschafft und standen nun am Fuße des Rauhen Kamms. Rastpause und Stärkung war angesagt nach den Strapazen. Hier hat man schon einen herrlichen Ausblick in die umliegende Bergwelt.

Nun ging es den Rauhen Kamm hinauf. Ab hier sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Beim Aufstieg werden einige Felsstufen umgangen, andere wiederum muss man kletternd erklimmen und den Grad entlang gehen. Hier geht es manchmal ziemlich steil auf beiden Seiten runter. Nach etwas über 3 Stunden ab Raneck haben wir den Rauhen Kamm geschafft und sind am Ötscher Vorgipfel.
Den Aufstieg über den Rauhen Kamm empfanden wir weniger anstrengend, als den Aufstieg durch den Wald zuvor. Die vielen Eindrücke und der fantastische Ausblick lenkten sehr von den Strapazen ab. Vom Vorgipfel geht es relativ flach am Ötscherrücken entlang zum Gipfelkreuz. Dort war dann einiges los. Beim Abstieg Richtung Seilbahnbergstation nach Lackenhof fühlte man sich öfters, als wäre man auf einer Ameisenstrasse unterwegs. Bei der Hütte angekommen, haben wir uns dann den Komfort einer Sesselliftfahrt hinunter gegönnt.

Weitere Infos und Wegbeschreibungen gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at.

Zunftzeichen in Mariazell

Auf der Suche nach „Werbung anno dazumals“.

Sie sind selten geworden in Mariazell, aber es gibt sie noch – Zunftzeichen an Betrieben in Mariazell.
Die auch Nasenschilder genannten Tafeln, oft kunstvoll geschmiedet, waren traditionelle Werbung in früheren Zeiten. Bei Handwerkern konnte man anhand des Zunftzeichens schnell erkennen was in diesem Betrieb produziert wurde.

In abgeänderter Form stellten die Nasenschilder den Namen einer Gastwirtschaft bildlich dar. (z. B. Goldenen Krone, Goldener Stiefel, Goldenen Greifen, Goldener Hirsch). So wie es „scheint“, dürfte ein Gasthaus früher ein „goldener“ Boden gewesen sein.

Der Name Nasenschild kommt daher, weil die Tafel im rechten Winkel an die Hausmauer angebracht wurde und so wie die Nase des Hauses in den Straßenraum ragt (Wikipedia).

Ein paar dieser Raritäten habe ich in Mariazell noch gefunden. Mit den Fotos möchte ich Sie aufmerksam machen, auf die oftmals kunstvolle Werbung vergangener Zeiten.

Nacht der Musicals bei der Mariazeller Bergwelle

Der „Wettergott“ war „a bissal“ gnädig bei der Nacht der Musicals.

 

Die Wolken hingen tief im Mariazellerland, am Freitag den 6.August 2010, als die Nacht der Musicals begann. Den größten Teil der Veranstaltung blieben die ca. 500 Besucher trocken, erst gegen Ende der Vorstellung fing es zu regnen an.

 

Die Starsolisten der Musicalszene begeisterten mit einem Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik und weltbekannten Melodien.
Die schönsten Nummern aus berühmten Musicals wie z.B. „Der König der Löwen“, „Die Schöne und das Biest“, „Phantom der Oper“, „Elisabeth“, „Cats“, „Hair“, „The Rocky Horror Picture Show“ und viele andere wurden eindrucksvoll präsentiert. Im Anschluß folgte wie immer die faszinierende Wasser-Lasershow zum Thema Wasser.

 

Nächsten Freitag am Programm: Brunner & Brunner „Wir sind alle über 40“ auf Ihrer großen Abschiedstournee.

 

Kleine Zeitung Familienfest auf der Mariazeller Bürgeralpe

Spiel, Spaß und Traumwetter beim Sommerfest der Kleinen Zeitung.

 

Am vergangenen Sonntag (1. August 2010) fand auf der Mariazeller Bürgeralpe das Familien-Sommerfest der Kleinen Zeitung statt. Dies war der Beginn der Familien-Sommerfest Reihe der Kleinen Zeitung. An den nächsten Sonntagen von 9:00 bis 15:00 Uhr lädt die Kleine Zeitung wieder zum Familien-Sommerfest. Die Feste finden in folgender Reihenfolge am Grazer Schöckl, im Wasserspielpark Eisenwurzen, in der Tierwelt Herberstein und im Abenteuerpark Gröbming statt.

 

Auf der Mariazeller Bürgeralpe wurde für die Kinder ein buntes Programm zusammengestellt. Schminken, basteln, Theater für Kinder, Gratis-Eis und eine Hupfburg waren einige Attraktionen.
Weiters konnte man die Dauerhighlights auf der Mariazeller Bürgeralpe erkunden. Gold waschen im Abenteuerland, Holz flössen im Holzknechtland, am Aussichtsturm den Blick übers Mariazellerland schweifen lassen, mit dem Zug um den Bergsee fahren, in der Arche des Waldes die Ausstellung ansehen und sich im Berghotel oder beim Pfanni stärken.
Nachfolgend ein paar Impressionen von diesem herrlichen Sommertag auf der Mariazeller Bürgeralpe.

 

Rusty – DER Elvis Presley Impersonator bei der Bergwelle

Gestern London, am Sonntag München und dazwischen bei der Bergwelle in Mariazell.

Rusty, der Elvis Presley Impersonator nahm das Publikum gleich von Beginn an mit auf seine Welle. Da wurde der Name Bergwelle zum Programm. Unbeeindruckt vom nicht „ganz optimalen“ Wetter konnte Rusty mit seiner Art und seiner Stimme die Besucher der Bergwelle begeistern.

Bei geschlossenen Augen könnte man bei vielen Songs der Illusion verfallen-„Elvis lebt“… Seine Interpretation von Elvis Presley Hits und die wirklich tolle Stimmung im Publikum hat bei mir doch so manche Gänsehaut verursacht – die Temperatur hatte damit wirklich nichts zu tun.

Erwähnen möchte ich noch, dass die beiden Outfits von Rusty, Originalkostüme aus dem Bestand von Elvis Presley sind.

Den Abschluss krönten die ungeplanten Zugaben – das Publikum dankte es mit begeisterten Standing Ovations. Ein Rusty Konzert live zu erleben, kann ich empfehlen. Auch wenn das einzigartige Ambiente der Mariazeller Bürgeralpe zu einem besonderen Erlebnis beigetragen hat.

Nächsten Freitag (6. August 2010) ist dann Nacht der Musicals. Ohrwürmer aus der Welt von König der Löwen, Phantom der Oper und viele mehr…

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Kultur an der Eisenstraße – Der Herr Karl mit W. Dobrowsky

Die Gemeinde Gußwerk veranstaltet am 14. August 2010 in Zusammenarbeit mit der Steirischen Eisenstraße im Rahmen der Reihe Kultur an der Eisenstraße eine Aufführung des österreichischen Theaterklassikers Der Herr Karl mit Wolfgang Dobrowsky. Beginn: 19.30 Uhr im Volksheim Gußwerk.

Der Herr Karl Programminformationen als PDF.

Rainhard Fendrich Konzert bei der Mariazeller Bergwelle 2010

Rainhard Fendrich kann´s noch immer…

Die ca. 1000 Besucher beim Fendrich Konzert am 23. Juli auf der Mariazeller Bürgeralpe waren gut vorbereitet. Unsichere Wetterverhältnisse, Regen vor dem Konzert, Regenpause und zum Schluß hin ein wolkenbruchartiger Regenschauer, konnte das Publikum nicht erschüttern. Die meisten hielten trotz des intensiven „Segens vom Himmel“ Rainhard Fendrich die Treue und hörten seine „Hadern“ bis zur abschliessenden Wasser-Laser-Show nach dem Konzert.

Rainhard Fendrich spielte viele seiner Hits (Manchmal denk i nu an di, I am from Austria…) und lies so manchen im Publikum in Erinnerungen schwelgen. Die wunderbaren Texte seiner Songs sind in den Köpfen vieler Fans verankert. Bei einigen Liedern von Rainhard Fendrich konnte man auch ein „Aufflackern“ im Publikum bemerken, aber der Funke ist aus meiner Sicht nicht wirklich übergesprungen. Bei der Nässe ist es wahrscheinlich auch schwerer etwas zu entzünden… Es war trotzdem etwas besonderes Rainhard Fendrich live und professionell zu hören.

Im Anschluss an das Konzert gab es die faszinierende Wasser-Laser-Show zum Thema „Wasser“ und die Besucher konnten sich in der Arche des Waldes von Rainhard Fendrich Autogramme geben lassen.

Nächsten Freitag (30.Juli 2010) gibt es Musik von Elvis Presley zum 75. Geburtstag des King of Rock´n Roll, mit dem weltbesten Elvis-Impersonator RUSTY.

Mariazell ist der schönste Ort der Steiermark

Die Platzwahl der Kleinen Zeitung ist geschlagen…
… und Mariazell ist Miss Styria.

Es war für alle eifrigen Stimmensammler spannend bis zum Schluss. 129.791 Stimmen wurden bei der Platzwahl der Kleinen Zeitung abgegeben. Davon waren 14.991 Stimmen für Mariazell. Und diese Stimmen machen Mariazell zum schönsten Ort der Steiermark.

DANKE, DANKE an alle eifrigen Stimmensammler, allen voran die Familie Lammer, besonders Gerti Lammer die unermüdlich am Hauptplatz die Menschen gebeten hat die Ansichtskarten auszufüllen. Die Idee mit den Ansichtskarten war perfekt – die hatte sonst kein Ort – super Kleini.

So, jetzt freue ich mich auf das Fest der Kleinen Zeitung in Mariazell, auf das ich schon in meinem ersten Artikel zur Platzwahl insgeheim gehofft hatte.

Dieses Ergebnis ist nicht nur Bestätigung, sondern auch Auftrag. Arbeiten wir daran, Mariazell als schönsten Ort weiter zu gestalten und zu verbessern. Ziel sollte es sein, unseren Gästen die Qualität zu bieten, die sie sich für ihr Geld erwarten dürfen.
Freundlichkeit und der Wohlfühlfaktor sollen für alle Gäste spürbar sein. Dann wird auch hinausgetragen, welche vielfältigen Möglichkeiten es im Mariazellerland für unsere Gäste gibt.

Mariazell ist schön, sehr schön… aber es gibt viel zu tun damit es so bleibt und in gewissen Bereichen noch besser wird. In diesem Sinne, feiern wir ein ordentliches Fest und ruhen wir uns keinesfalls auf diesen Lorbeeren aus.

 

Operettenabend – Salonorchester Bad Schallerbach – Bergwelle

Das Salonorchester Bad Schallerbach präsentierte die schönsten Melodien aus den Operetten “Die Fledermaus” und “Die Csardasfürstin”.

Es war sicher keine leichte Entscheidung von Organisator Johann Kleinhofer den Flügel nicht auf die Seebühne, sondern in die Arche des Waldes transportieren zu lassen. Gründe waren eventuelle Unwettergefahr und bessere Akustik für die ohne Technik gesungen Melodien. Für die vorhanden Besucher fand sich auch Platz in der Arche des Waldes.

Damit zog sich der Veranstalter gleich zu Beginn des Konzerts den Unmut des Publikums zu. Die Besucher zeigten an diesem herrlichen Sommerabend wenig Verständnis diese Bergwelle nicht auf der Freiluftbühne, sondern in der Arche des Waldes erleben zu „müssen“.

Das Orchester aus Bad Schallerbach lieferte aber so hervorragende Darbietungen aus der „Fledermaus“ und der“ Csardasfürstin“ ab, dass das Publikum nach dem Konzert versöhnlich gestimmt war. Die Schlußbemerkung vom Kapellmeister Peter Gillmayr „Sie waren das erste Publikum, das den Eintritt zurück verlangt hat, ohne uns zu hören“ und das etwas nervös-ehrlich vorgebrachte Entschädigungsangebot von Johann Kleinhofer sollte dann noch alle zufrieden stellen. Der Abschluss fand dann im Freien statt – die wundervolle Wasser-Lasershow.

Einen detaillierteren Artikel zu dieser Bergwelle gibt es von Ulf Tomaschek auf
Kleine Zeitung Online.

Nächsten Freitag (23.Juli 2010) spielt Reinhard Fendrich auf der höchstgelegenen Seebühne Österreichs, bei der Mariazeller Bergwelle.