Dompfarrer Faber weihte das neue Wetterin-Gipfelkreuz

Von Schülern der PTS Mariazell angefertigt und vom Wiener Dompfarrer Toni Faber geweiht.

Im Jahre 2020 wurde das alte Gipfelkreuz der Wetterin (1530m), in der Gemeinde Mariazell und zur Pfarre Gußwerk gehörend, durch einen Blitzschlag zerstört. Mit Unterstützung vom Alpenverein Mariazellerland (heuer 140 Jahr-Jubiläum), Juwelier Christian Rössler aus Mürzzuschlag sowie Walter Egger von der Berg- und Naturwacht, wurde durch die Schüler der Polytechnischen Schule Mariazell ein neues Gipfelkreuz gefertigt und aufgestellt.

Juwelier Rössler war es auch, der den Dompfarrer des Wiener Stephansdoms, Toni Faber, eingeladen hat dieses neue Kreuz zu weihen.

In einer feierlichen Bergmesse, mit musikalischer Untermalung durch den Musikverein Aschbach, wurde das Gipfelkreuz am 22. August 2021 von Dompfarrer Faber geweiht.

Eine wundervolle Messe, mit Humor gehalten von Toni Faber, inmitten der herrlichen Bergwelt des Mariazellerlandes und des Naturparks Mürzer Oberland, begeisterte über 200 Besucher die sich am Gipfel eingefunden hatten.

Wie meinte Dompfarrer Faber sinngemäß: „Es macht Freude einmal den Stephansdom zu verlassen um in Gottes größter Kathedrale, inmitten der herrlichen Natur, eine Messe zu feiern“.

Diese Bergmesse wurde durch eine Anekdote aus seinem Pfarrleben in Wien aufgeheitert. Die Eltern eines seiner Täuflinge, an die 3000 Erdenbürger*innen hat er schon getauft, wollten unbedingt, dass er sie mal besuchen kommt und erlebt wie gut Nikolas (2 Jahre) als Ministrant wäre. Als die Mutter den Sohn bat zu zeigen wie gut er bereits beten kann, sprach dieser „Bitte, Danke, Bussi, Amen“.

Dies gefiel dem Dompfarrer so gut, das er damals seine Predigt verwarf und auf diese vier Worte einging, die ein Theologe nicht besser hätte auf den Punkt bringen hätte können, wie Dompfarrer Faber meinte.

Somit stand auch die Gipfelkreuzeinweihung des neuen Wetterinkreuzes unter dem Motto „Bitte, Danke, Bussi, Amen“.

In dem Fall galten die Worte wohl allen Beteiligten (oben genannte und weiters Almwirtschaftsverein sowie Bundesforste), die es ermöglicht haben so eine schöne Bergmesse zu feiern und das Gipfelkreuz neu zu installieren.



Herzlichen Dank an Thomas Fluch für seine Eindrücke des weiteren Tages.


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