Hohe Veitsch (1981 m) – Rundtour


Hohe Veitsch „Rundwanderung“ | Niederalpl-Sohlenalm-Hohe Veitsch-Graf Meran Haus-Teufelsteig-Rotsohlalm-Rotsohlgraben (Aschbach)

Die nachfolgende Beschreibung der „Rundtour“ basiert auf dem Vorhandensein von zwei Autos. Zuerst fährt man mit den Autos nach Aschbach in den Rotsohlgraben rein und parkt ein Auto kurz vor dem Fahrverbotsschild. Mit dem zweiten Auto gehts nun rauf auf die Niederalpl Passhöhe und von dort startet die Tour auf die Hohe Veitsch (1981 m).

Eigentlich hätte am 28. August 2018 schönes Bergwetter sein sollen, aber irgendetwas ging in der Wetterprognose wohl daneben. Aber es war Wanderwetter. Wegweiser am Niederalpl zeigen den Einstieg. Also zuerst durch den Wald hinauf und dann den Hang querend auf die schöne Sohlenalm. Der Ausblick auf der Sohlenalm und die Almlandschaft mit dem alten Bergahorn ist schon beeindruckend. Wir folgten den Wegweisern weiter Richtung Hohe Veitsch. Zuerst etwas Forststraße, dann links in den Wald rein, kurzes Stück über Almlandschaft, wieder Forststraße die in einen schmäleren Wanderweg mündet der dann auf die Veitsch führt. Man bekommt immer wieder einen Blick auf das entfernte Gipfelkreuz. Man umgeht sozusagen den Kleinen und Großen Wildkamm und der Anstieg auf die Hohe Veitsch führt nach längerem Rangehen an den Berg in einem steileren Schneisenstück zwischen Großem Wildkamm und Hohe Veitsch hinauf.

Nun folgt man dem Wegweiser Richtung Hohe Veitsch und nach einem letzten Anstieg geht es über das Hochplateau zum großen Gipfelkreuz. Dort hat man bei schönerem Wetter einen wunderbaren Rundumblick in die umliegende Bergwelt und hinunter zum Graf Meran Schutzhaus (1836 m).

Nach einer kurzen Jausenpause im windstilleren Bereich etwas unterhalb des Gipfelkreuzes steigen wir ab zum Graf Meran Haus. Von dort folgen wir dem markierten Weg zur Rotsohlalm (1413 m), welcher über den sehr steilen „Teufelsteig“ führt. Hat man diesen geschafft ist es hinüber zur Rotsohlalm ein sehr angenehmes Gehen.

Von der Rotsohlalm folgen wir dem alten Wallfahrerweg hinunter ins Tal nach Aschbach. Ein schöner Waldpfad, gesäumt von Farnfeldern und dicht bewachsenen Schwarzbeersträuchern, aber teilweise ziemlich steil, fordert nochmal die Beine. Nach dem letzten, steilsten Teilstück unten beim Rotsohlbach angekommen gehts nun noch die Forststraße entlang bis zum Auto.

Alles in allem eine sehr anspruchsvolle Tour, mit wundervollen Ausblicken und der Möglichkeit sich bei den Hütten zu stärken.





Ganz tolle Fotos hat mein Wanderbegleiter Thomas Lammer geschossen


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.