Wandertipp: Bodenbauer-Josersee-Sackwiesensee-Häuslalm-Bodenbauer

Vom Bodenbauer zum Josersee, über die Schafmauer auf die Sackwiesenalm, weiter zum Sackwiesensee, zurück zur Häuslalm und dann hinunter zum Bodenbauer.

Wir starten beim Alpengasthof Bodenbauer (am Talschluss von St. Ilgen, auf der B20 in Thörl bei der Burgruine abzweigen) und wandern die Forststraße über die Hainzleralm/Joseralm zum Josersee.

Beim Josersee war das Handy mit aktuellem Standort (Karte offline gespeichert – kein Empfang) und Streckenkarte hilfreich, da der Weg ab dort nicht immer ganz klar ersichtlich ist. Der Aufstieg über die Schafmauer ist steil, aber nicht sehr lange und man erreicht, oben angekommen, die Sackwiesenalm nach kurzem abfallenden Waldweg. Auf der Alm geht es weiter zum wunderschönen Sackwiesensee, wo wir einen Sprung ins kühle Nass wagen und die Fotos mit Ausblick aus der kleinen Höhle oberhalb des Sackwiesensees machen.
Der Sackwiesensee liegt herrlich eingebettet zwischen Wald und Bergmassiv. Traumhafte Natur die beeindruckt.

Wir begegneten dort der Weitwanderin Kathrin, die ebenfalls im Sackwiesensee Abkühlung suchte und eine Rast auf ihrem Weg von Wien nach Murau einlegte. An diesem Tag (11. August 2021), es war etwa Mittag, wollte sie noch bis Eisenerz gehen.

Zurück gings zur Häuslalm, wo wir uns ordentlich stärkten und dann folgten wir dem Weg ins Tal hinunter zum Bodenbauer. Ein längerer und steiler Abstieg, der zu Beginn noch mit Blick in die beeindruckende Bergwelt belohnt, führt später dann steil abwärts durch den Wald, bis man endlich im Tal angelangt wieder ebenen Boden unter den Füßen hat. Man folgt noch kurz der Forststraße, bis man wieder den Alpengasthof Bodenbauer erreicht. Ein Blick zurück zu den imposanten Berggipfeln lässt einen tiefe Zufriedenheit spüren.

Wer zusätzlich einen Gipfelsieg haben möchte, kann nach dem Durchstieg der Schafmauer entscheiden ob der Weg direkt weiter zur Sackwiesenalm führen soll oder ob die 200 Höhenmeter zum Gipfel des Buchbergkogel (1700m) noch zu schaffen sind. Der Weg würde dann alternativ über die Häuslalm zum Sackwiesensee und wieder zurück führen.

Josersee und Sackwiesensee sind idyllische Plätze und wert erwandert zu werden, aber etwas Mühe ist, wie meistens für besondere Plätze, nötig. Nur Josersee alleine, das ist ein kleiner See der langsam zuwächst, wäre eine leichte Tour.
Gehzeit für die komplette Runde 4-6 Stunden für die etwa 14km.

Herzliches Danke an Anna Scherfler für ihre Begleitung und ihre Fotos. Somit bin ich auch mal auf Fotos 😉



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.