Advent Eröffnung 2011 – 1. Adventwochenende in Mariazell

Der 12. Mariazeller Advent wurde eröffnet – und mehrere tausend Besucher waren dabei.


Nach vielen Wochen Sonnenschein machte die Sonne einen Tag Pause und zwar genau am offiziellen Eröffnungstag des Mariazeller Advents 2011.
Von Schnee war trotzdem keine Spur und die vielen Besucher freuten sich bei der Anreise über fast sommerliche Verhältnisse auf den Straßen.

Traditioneller Weise wurde der Advent mit einer festlichen Eröffnungsfeier in der Mariazeller Basilika begonnen. Musikalisch untermalt wurde die Feier von der Stadtkapelle Mariazell und dem MGV Alpenland, durchs Programm führte Petra Rudolf. Im Anschluss an die Feierlichkeiten in der Basilika segnete Superior P. Karl Schauer die vielen Adventkränze, die unter dem großen Adventkranz am Hauptplatz zur Weihe hingelegt wurden. Nach dem Adventsegen war der Mariazeller Advent somit offiziell eröffnet.

Ein vielfältiges Programm, zusätzlich zu der besonderen Stimmung die auch ohne den gewohnten Schnee einzigartig ist, sorgt für vorweihnachtliches Ambiente. Angefangen bei den hochkarätigen Konzerten in der Basilika, über altes Kunsthandwerk im Raiffeisensaal, bis zur Modelleisenbahnschau im Europeum gibt es viel zu sehen. Bewährte Attraktion wie das Engerlpostamt im Lebkuchenhaus, die lebendige Krippe, die mechanische Krippe, Ponyreiten, Lebkuchen verzieren im Engerl Kaffee, erfreuen das Kinderherz.

Am 1. Adventsonntag hat wieder die Sonne das Kommando übernommen und es sah etwas ungewöhnlich aus am Hauptplatz in Mariazell. Punschhütten auf der einen Seite und Besucher die ihren Kaffee und Kuchen im Freien auf der Terrasse genossen auf der anderen Seite. Aber wie man an den Gesprächen in der Menge mitbekommen konnte, hat es wunderbar gefallen.

Genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen vom 1. Adventwochenende in Mariazell. Dreimal gibt es noch die Möglichkeit ein Mariazeller Adventwochenende zu erleben. Das komplette Programm finden Sie auf www.mariazeller-advent.at

Mariazell – Klimaerwärmung, Jahreszeitenverschiebung oder…?

…einfach nur schön.
Bereits wochenlange Schönwetterperiode im Mariazellerland.


Man genießt diese warmen, wunderschönen Herbsttage die schon seit Wochen in Mariazell vorherrschen.
Ob es etwas mit der Klimaveränderung zu tun hat, kann ich persönlich nicht beurteilen. Im Jahr 2010 habe ich ebenfalls darüber geschrieben (zum Artikel 2010) und am 14. November 2010 ein Foto vom Mariazeller Hauptplatz gemacht. Die Wetterverhältnisse waren genau wie heuer (2011). Aber wie man an den darauffolgenden Berichten vom Mariazeller Advent sehen konnte, kam im Advent doch noch der Schnee.


Hauptplatz in Mariazell am 18.November 2011

Hauptplatz in Mariazell am 14.November 2010

Nebelfreie Herbsttage in Mariazell – Allerheiligen, Allerseelen

Traumwetter mit strahlend blauem Himmel im Mariazellerland.


Wie bereits im Artikel zuletzt geschrieben ist es oft ein gutes Zeichen für das Allerheiligen-Allerseelen Wochenende, wenn am Nationalfeiertag Schlechtwetter vorherrschte.

So auch heuer wieder. Laut Wetterprognosen steht uns ein sehr schönes verlängertes Wochenende ins Haus. Vorallem im Mariazellerland, welches im Herbst den großen Vorteil genießt nebelfrei zu sein. Die Fotos sind vom 28. Oktober 2011.

Regenbogen Fotos am Hauptplatz in Mariazell

Kräftig leuchtender Regenbogen über Mariazell.


Am Dienstag, 8.8.2011, zeigte sich für kurze Zeit ein sehr kräftig leuchtender Regenbogen über dem Mariazeller Hauptplatz. Zum Glück hatte ich meine kompakte Taschencam dabei. Endlich ein Regenbogenmotiv mit großartigem Vordergrund.

Wie ein alter Mythos besagt, soll sich am Ende eines Regenbogens ein großer Schatz bzw. ein Goldtopf befinden. Tja, leider ist dieser Schatz unerreichbar, da der Regenbogen eigentlich Teil eines Kreises ist und…
Nur in unserem Fall könnte diese Geschichte bezogen auf das sichtbare Ende aber stimmen, da die Basilika für Mariazell wirklich ein Schatz ist.

1h

Requiem für Otto von Habsburg in Mariazell

Heilige Messe und Abschied von einem Mariazeller – Otto Habsburg.


Mehr als 1000 Besucher waren in der Basilika anwesend beim feierlichen Requiem für Otto Habsburg.
Bischof Egon Kapellari zelebrierte das Requiem, unterstützt von unserem Superior P. Karl Schauer, Bischöfen aus Mittel- und Osteuropa, sowie dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn als persönlichen Abgesandten von Papst Benedikt XVI. Die Wiener Sängerknaben und die Stadtkapelle Mariazell untermalten diese Heilige Messe musikalisch.

Hausherr Superior P. Karl Schauer verlas das Beileidschreiben von Papst Benedikt XVI. und sagte außerdem, dass Otto Habsburg ein Mariazeller gewesen sei. Seine Ehrenbürgerschaft und die Verbundenheit von Otto Habsburg und seiner Familie zu Mariazell bekräftigen diese Aussage.
Diözesanbischof Egon Kapellari hob drei Wesenszüge von Otto Habsburg besonders hervor – „Er war ein herausragender Homo Politicus, eine tiefgläubiger, katholischer Christ und ein exemplarischer Paterfamilias“ (siehe Video).

Nach dem feierlichen Requiem wurden Otto Habsburg und seine Gattin Regina mit einer letzten Prozession um die Basilika in Mariazell verabschiedet. Zahlreiche Schützenkompanien mit Karabinern und Prangerschützen mit Böllerbüchsen gaben Ehrensalven ab, bevor die Särge von Otto und Regina nach Wien überstellt wurden – wo sie in der Kapuzinergruft, in der Nähe von Kaiserin Zita, ihre letzte Ruhestätte finden werden.

Nachtrag: Die tollen Fotos (letzten 3 Reihen) aus ungewöhnlicher Perspektive wurden mir von Fritz Zimmerl zur Verfügung gestellt. Danke.

12h

Otto von Habsburg Trauerfeier in Mariazell

Empfang der Särge von Otto Habsburg und seiner Frau Regina in Mariazell.


In Mariazell wurden Sie wieder vereint, Otto Habsburg und seine im Vorjahr verstorbene Frau Regina.
Es war ein heißer Sommertag in Mariazell als gegen 17.00 Uhr die Särge von Otto Habsburg und Ehefrau Regina am Vorplatz der Mariazeller Basilika eintrafen.
Erwartet von der Familie Habsburg unter Führung des ältesten Sohnes Karl Habsburg, LH-STv. Hermann Schützenhöfer, Bezirkshauptmann Mag. Bernhard Preiner, Rudi Roth, Bgm. Josef Kuss und zahlreichen uniformierten Traditionsverbänden.

Es folgte eine Prozession um die Basilika mit anschliessendem Rosenkranzgebet. Bis 24 Uhr fand eine Totenwache in der Basilika statt, bevor am nächsten Tag um 14 Uhr ein feierliches Requiem mit dem steirischen Diözesanbischof Egon Kapellari und Kardinal Christoph Schönborn stattfindet. Danach werden die Särge nach Wien überstellt.

Das Haus Habsburg hatte jahrhundertelange Verbindungen nach Mariazell. Otto von Habsburg war Ehrenbürger von Mariazell. Mit seiner Frau feierte er die silberne und goldene Hochzeit in Mariazell. Sein ältester Sohn Karl heiratete in der Mariazeller Basilika 1993 Francesca Thyssen-Bornemisza. Für weitere Infos zur
Homepage Otto von Habsburg
Nachtrag: Die beeindruckenden Bilder in der letzten Reihe wurden von Hans Hölblinger zur Verfügung gestellt. Danke.

8h

Kirchen und Kapellen im Mariazellerland

Eine Kirchen- und Kapellen Tour von Nord nach Süd durchs Mariazellerland, um die sakralen Bauwerke fotografisch festzuhalten.

Die Kirche am Josefsberg (A) war Startpunkt der Tour. Es folgten die katholische und die evangelische Kirche (B) in Mitterbach. Die St. Sebastianikapelle (C) war das nächste Ziel, bevor die Mariazeller Basilika (D) und Michaelskapelle am Programm stand. Danach ein Abstecher zum Hubertussee in die Walstern, wo die idyllisch liegende Bruder Klaus Kirche (E) zu finden ist. Zurück und weiter Richtung Süden, thront gut sichtbar von der Bundesstraße die Sigmundsbergkapelle (F), bevor man einige Kilometer weiter zur Pfarrkirche Gußwerk (G) gelangt. Von dort nach Greith – Gemeinde Gußwerk – zur Josefikirche (H). Den selben Weg wieder retour, zurück auf die B20 und Richtung Seeberg, wo in Wegscheid direkt neben der Straße die Kirche „Maria Heimsuchung“ (I) steht. Schlußpunkt dieser Kirchentour war Gollrad mit seiner Barbarakirche (J).

Einige dieser Kirchen sind Filialkirchen der Mariazeller Basilika. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Basilika Mariazell.
Ich bitte um Verzeihung, dass ich die Kirche in Weichselboden ausgelassen habe.
NACHTRAG: Ein großes DANKE an Hans Platzer für die zur Verfügungstellung von Aussenfotos der Kirche in Weichselboden.
NACHTRAG 2: Die Mitterbacher Kirche wurde komplett restauriert und sieht nun viel schöner aus – siehe Blogbericht Evangelische Kirche Mitterbach – Wiedereinweihung nach Restaurierung

Weiters war es nicht möglich die Hl. Brunn Kapelle zu besuchen, da diese gerade aufwendig restauriert wird. Dazu gleich ein Aufruf mit der Bitte um Unterstützung. Informationen über den Baufortschritt und wie sie helfen können, finden Sie auf dieser Seite der Basilika Mariazell. DANKE.
NACHTRAG: Nach den Restaurierungsarbeiten erstrahlt die Kapelle nun in neuem Glanz (20.6.2012) >> Heiligen Brunn Kapelle

Mariazell und die Basilika in ungewöhnlichen Perspektiven

Fotos aus Mariazell mit Weitwinkel erzeugen ungewohnte Sichtweisen.


Im letzten Jahr (2010) wurde Mariazell bei der Kleinen Zeitung Platzwahl zum „Schönsten Ort der Steiermark“ gewählt.
Zeit für einen kleinen Rundgang und einer Bestandsaufnahme fast ein Jahr danach.

Mariazell bietet schmucke Fassaden auf alten Bürgerhäusern, einen herrlichen Hauptplatz, liegt wunderschön eingebettet mitten in den Bergen, aber ohne Basilika wäre Mariazell nur schwer zum schönsten Ort der Steiermark gekürt worden. Die herrliche Basilika in Mariazell ist und bleibt der Mittelpunkt und dies ist unverkennbar auch auf den Fotos dieses Tages zu sehen.

Aber es fällt auf, dass mehr Blumen das Ortsbild verschönern. Auf den Straßenlaternen angebracht oder als große Blumenampeln, schmücken sie Straßen und Plätze. Wie man sehen kann, hat sich Mariazell auch heuer wieder fein rausgeputzt um seinen Gästen zu gefallen…


Traditionelles Maibaumaufstellen in Mariazell 2011

Maibaumaufstellen mit Muskelkraft und musikalischer Unterstützung durch die Stadtkapelle Mariazell.


Das Maibaumaufstellen in Mariazell wird seit Jahrzehnten richtiggehend zelebriert.

Der Motor Veteranen Club Mariazell unter Herwig Lehner führte mit alten Fahrräder den Einzug des Maibaums auf den Hauptplatz an. Dahinter folgte das Schimmelgespann von Wolfgang Fisch, dass den Maibaum auf den Mariazeller Hauptplatz zog. Anschließend stellten die kräftigen Männer der Bergrettung, koordiniert von Florian Grießl, den Maibaum vor der Basilika ins Lot.

Tatkräftigt unterstützt wurden Sie dabei von den Musikstücken der Stadtkapelle Mariazell unter der Leitung von Kapellmeister Helmut Schweiger. Dieser konnte sich nicht erinnern, die letzten 20 Jahre jemals einen Regentag beim Maibaumaufstellen erlebt zu haben. Dieses Jahr war leider ein solcher Regentag, und daher konnte die Stadtkapelle nicht miteinziehen, sondern empfing den Maibaum am Hauptplatz.

Das Wetter besserte sich erst nach vollendeter Arbeit und die Sonne blinzelte durch die Wolken…