Auftaktveranstaltung Naturparkkonzept im Naturpark Ötscher-Tormäuer


Am Mittwoch den 27. September fand in der Ötscher-Basis in Wienerbruck die Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Naturparkkonzepts für den Naturpark Ötscher-Tormäuer statt.

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer hat die einmalige Möglichkeit erhalten ein Naturparkkonzept und damit einen Entwicklungsleitfaden für die nächsten Jahre zu erstellen. Dies geschieht unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung. Die Naturparkidee fundiert auf den vier Säulen Regionalentwicklung, Erholung, Bildung und Schutz. Ziel der Veranstaltung war es in diesen Bereichen Arbeitsgruppen zu bilden, um so Menschen die im und mit dem Naturpark leben aktiv in die Erstellung einzubinden

Rund 130 Interessierte kamen zur Auftaktveranstaltung, um sich über den Prozess, der rund ein Jahr dauern wird, zu informieren. In einer ersten Interviewrunde sprachen Landesrat Karl Wilfing, die Obfrau des Vereins Naturpark Ötscher-Tormäuer Waltraud Stöckl und der Geschäftsführer der Naturpark GmbH Andreas Purt über die Wichtigkeit des Naturparks als Erholungs-, Wirtschafts- und Bildungsraum.


Johann Thauerböck vom Naturpark Mühlviertel gab einen Einblick wie ein ähnlicher Prozess im Mühlviertel vonstattenging und welche Schwierigkeiten dabei zu überwinden waren. Der Leiter des Naturparks Ötscher-Tormäuer Florian Schublach komplettierte die Interviewrunde und erklärte die nächsten Schritte und Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit.

„Die Arbeitsgruppen der einzelnen Säulen werden sich intensiv mit der Region beschäftigen, die derzeitige Situation analysieren und auch einen Blick in andere Regionen wagen. Für jede Säule steht ein externer Fachbegleiter zur Verfügung, der die Gruppe durch den Prozess begleiten wird. Als AnsprechparterInnen im Naturpark stehen die säulenverantwortlichen Bürgermeisterinnen zur Seite“ weiß Florian Schublach.
Um einen Einblick in die Vielfalt und die Tätigkeiten der Menschen im Naturpark zu bekommen erzählte in jeder Säule eine Stimme aus der Region eine ganz persönliche Geschichte. Die Themen reichten dabei vom Sternenhimmel in Puchenstuben über das Weben und dem Leben auf der Alm bis hin zu den emotionalen Verbindungen zum Naturpark.

Danach waren alle Anwesenden eingeladen ihre guten Ideen für den Naturpark einzubringen und sich mit den Säulenverantwortlichen und Experten zu unterhalten sowie in die Mitarbeitslisten einzutragen. So entstanden Arbeitsgruppen die sich in zwei bis drei Workshops den Themen der jeweiligen Säule widmen. Im März 2018 wird es eine Zukunftswerkstatt geben bei der die Ideen zusammengeführt werden sollen. Am Ende des Prozesses wird ein Leitfaden mit konkreten Zielen und Maßnahmen zu Erreichung dieser und somit eine Richtung für die zukünftige Entwicklung des Naturparks entstehen.

All jene die an der Auftaktveranstaltung nicht teilnehmen konnten, können sich gerne noch für eine Säule melden und sich in den Prozess einbringen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter 02728/21 100 oder info@naturpark-oetscher.at

Ansprechpartner für die einzelnen Säulen:

Prozesssteuerung: Waltraud Stöckl (St. Anton) und Alfred Hinterecker (Mitterbach)

Säule Regionalentwicklung:
Verantwortliche aus der Region: Petra Zeh (Annaberg) und Karl Weber (Mitterbach)
Fachbegleiter: Franz Handler, ÖAR

Säule Bildung:
Verantwortlich aus der Region: Petra Jani (Puchenstuben) und Renate Gruber (Gaming)
Fachbegleiter: Hannes Hoffert-Hösl, Georaum

Säule Schutz:

Verantwortlich aus der Region: Heribert Pfeffer (Annaberg) und Klaus Kratzer (Mitterbach)
Fachbegleiter: Klaus Wanninger, Lacon

Säule Erholung:

Verantwortlich aus der Region: Doris Teufel (Gaming) und Dominik Kogler (Puchenstuben)
Fachbegleiter: Alexander Kaiser, Siegel & Kaiser

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