Serie: Menschen aus dem Mariazellerland – Fred Lindmoser sen.

Menschen die im Mariazellerland leben und ihm ein „Gesicht“ geben.


Jeden Samstag wird im Mariazellerland Blog ein „Gesicht“ aus dem Mariazellerland mit immer den selben Fragen veröffentlicht.
Heute im Fokus mein Vater – Fred Lindmoser sen., gebürtiger Großarler, der 1965 nach Mariazell kam und geblieben ist, weil ihm der Ort so gefiel und es in der Rasing noch urige Wirtshäuser gegeben hat. In seiner aktiven Zeit war er Gerber aus Leidenschaft, bis der Körper die schwere Arbeit nicht mehr mitmachte. >> www.hirschlederhosen.at
Kommenden Samstag, 14. Juni 2014 folgt der/die nächste Mariazellerland Bewohner(in).
Alle veröffentlichten MariazellerlandlerInnen kann man in Zukunft dann gesammelt im Archiv unter der Kategorie MariazellerlandlerInnen finden oder man klickt unter dem Artikel auf „Abgelegt unter MariazellerlandlerInnen„.

Name: Alfred „Fred“ Lindmoser
Beruf: Weiß- und Sämischgerbermeister in Ruhestand

Lebenstraum: Alles ist anders gekommen als ich in meiner Jugend gedacht habe. Aber dass was gekommen ist, war weit über meinen Erwartungen. Du musst nur dem Glück ein bißchen nachhelfen und die Kuh melken wenn sie eine Milch gibt.

Was ihm am Mariazellerland gefällt:
Die ganze Umgebung vom Hubertussee bis zum Hochschwab gefällt mir sehr. Wie ich Mariazell mit der Basilika das erste Mal gesehen habe, wollte ich hier einmal eine Woche Urlaub machen. Jetzt mache ich schon 50 Jahre hier „Urlaub“.

Was ihm am Mariazellerland NICHT gefällt:
Ich finde den Neid und das Spießbürgertum in Mariazell zu ausgeprägt, prinzipiell für einen „Zuagroasten“.

Was fehlt im Mariazellerland bzw. was sollte man verbessern:
Ich bin in Großarl geboren, einem damals kleinen Bauerndörfl im Salzburgerland. Was dort an Hotel- und Freizeitangeboten wegen der herrlichen Bergwelt gewachsen ist, geht auf keine Kuhhaut. Daran könnte sich Mariazell mit ähnlich schöner Natur ein Beispiel nehmen, weil das Angebot in den letzten Jahrzehnten unverändert geblieben oder sogar schlechter geworden ist.

Der schönste Platz im Mariazellerland:
Mir gefällt der Panoramablick vom Zellerhut auf das Mariazellerland oder der Blick vom Feldbauer auf Mariazell.

Was man im Mariazellerland unbedingt sehen/machen sollte:
Die Basilika mit den Schatzkammern ansehen, das Heimathaus besuchen und den Blick von der Aussichtswarte auf der Mariazeller Bürgeralpe sollte man sich nicht entgehen lassen.

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4 Kommentare bei “Serie: Menschen aus dem Mariazellerland – Fred Lindmoser sen.

  • 23. Juni 2014 um 09:14
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    Guten Morgen Leder-Meister! Bin ganz Deiner Meinung über das Mariazellerland! Es ist schön dort zu sein,in diesem in den Dornröschenschlaf verfallenen Landstrich! Auch Du als „Ledmerprinz“ warst dieser Mamutaufgabe wohl nicht gewachsen! Liebe Grüße aus Leoben. Von Andrea. Und Kurt! Das Handytascherl ist super originell!

  • 24. Juni 2014 um 09:13
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    Lieber Kurt, liebe Andrea,

    danke für den Eintrag. Ich habe Eure Worte an meinen Vater übermittelt, denn mit Internet hat er nichts am Hut.

    Man kann es als Vorteil oder Nachteil sehen, dass das Mariazellerland relativ „unverändert“ bleibt.

    Vor ein paar Tagen haben Mariazellbesucher gemeint, sie kommen deswegen so gerne her, weil die Zeit hier langsamer zu laufen scheint.

    Was in der heutigen „schnellen“ Welt ja wieder ein Vorteil sein kann 😉

    Herzliche Grüße aus Mariazell
    Fred

  • 28. November 2015 um 05:07
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    Hallo Fred – Walter aus Greith – wir sind zu deinem Beitrag gekommem, weil die Joy die Seite Mariazell verfolgt. Ich hoffe es geht dir und deiner Frau gut und wuensche dir das Allerbeste fuer die naechsten 100 Jahr, auf dass jeder Tag ein gluecklicher Tag ist.

  • 28. November 2015 um 08:41
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    Hallo Walter,

    schön einen Kommentar hier von Euch zu lesen. Da die Eltern mit Internet nichts am Hut haben, werde ich es Ihnen ausrichten. Danke für die Wünsche. Den Eltern gehts dem Alter entsprechend, mit dem einen oder anderen Wehwehchen, aber soweit noch gut.
    Wünsche euch auch alles Gute und liebe Grüße aus Mariazell
    Fred jun.

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