Mariazeller Neujahrskonzert 2017 – Johann Strauss Ensemble

Mariazeller Neujahrskonzert – Johann Strauss Ensemble – 2. Januar 2017 – Nachmittagsvorstellung

Das traditionelle Mariazeller Neujahrskonzert wurde zum 17. Mal, wie immer am 2. Januar 2017, aufgeführt. So wie im Vorjahr auch zwei Mal, am Nachmittag um 16:30 und um 19:30 Uhr, da der Raiffeisensaal die große Anzahl von begeisterten ZuhörerInnen auf einmal nicht fassen würde. Dabei präsentierte das Johann Strauss Ensemble des Linzer Bruckner-Orchesters, unter der Leitung des Dirigenten und Stehgeigers Russell McGregor, auch heuer wieder ein äußerst breit gefächertes Repertoire. Die Obfrau Ulrike Schweiger des veranstaltenden Kulturvereins K.O.M.M., begrüßte Russell McGregor und sein 18-köpfiges Orchester. Die Obfrau bedankte sich auch bei den großzügigen Spender und Sponsoren wie z.B. den Lions-Club Mariazell, der sich mit einer großzügigen Spende beteiligte, aber auch bei den vielen ZuhörerInnen, die es überhaupt ermöglichten, dass dieses traditionell gewordene so wunderbare Konzert aufgeführt werden konnte.

Herzlichen Dank auch dem Weingut Hagn, das den Wein für die KOMM-Bar zur Verfügung gestellt hatte. Der wunderschöne Blumenschmuck über der Bühne stammte von Jutta Scheitz, der Inhaberin von „Juttas Blumenwerkstatt“.

Obfrau Ulrike Schweiger bedankte sich bei ihrem Team, insbesondere bei Frau Elisabeth Martschin für Organisation, Frau Annemarie Billensteiner und Michaela Rosenblattl, die die Sponsoren zur Spendefreudigkeit animierte.

Das Johann Strauss Ensemble:

Das Ensemble wurde 1985 durch Mitglieder des Linzer Bruckner Orchesters gegründet. Für die optimale Klangentwicklung und das Beschreiten neuer Wege abseits der ausgetretenen Repertoir-Pfade hat der allzeit charmante Australier Russel McGregor mit britischen Wurzeln, der seit 2004 mit diesem genialen Ensemble zusammenarbeitet, gemäß der Tradition von Strauss als Stehgeiger dieses Orchester leitete und dirigierte.
Gleichzeitig führt
McGregor auch auf seine launige Art und Weise als Conférencier (= Moderator, Sprecher) durch das Programm, wobei er auch heuer wieder das Publikum zum Mitmachen animierte.
Das Ensemble gibt regelmäßig Konzerte in ganz Österreich und nahezu in allen Ländern Europas. Ausgedehnte Tourneen zu internationalen Festivals führten bisher nach Niederlande, Belgien, Rumänien, China und in sein Heimatland Australien.

Ein Teil der jährlichen Konzerte gilt dem humanitären Engagement des Orchesters durch Mitwirkung bei Benefizveranstaltungen wie:

  • Nachbar in Not“
  • CF Kinder“
  • PIA“ (Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs)
  • Mother of Peace“
  • Zimbabwe Hilfe

Das Programm:

  • Kaiser Franz Josef I Rettungs Jubel Marsch – op. 126 Johann Strauss Sohn 1825 – 1899
  • Traumideale (Walzer) – op. 69 Julius Fu?ík 1872 – 1916
  • Ohne Bremsen (Polka schnell) – op. 238 Eduard Strauss 1835 – 1916
  • Die Biene (Polka francais) – op. 54 Eduard Strauss
  • Sport Polka – op. 170 Josef Strauss 1827 – 1870
  • Nachtschwärmer (Walzer) – op. 466 Carl Michael Ziehrer 1843 – 1922

PAUSE

  • Cachucha-Galopp – op. 97 Johann Strauss Vater 1804 -1849
  • Münchner Kind’l (Walzer) – op. 286 Karel Komcák 1850 – 1905
  • Gruß aus Prag op. 144 Eduard Strauss
  • Auf der Jagd (Polka schnell) – op. 373 Johann Strauss Sohn
  • G’schichten aus dem Wienerwald – op. 325 Johann Strauss Sohn

Das Publikum war von der Darbietung so begeistert, dass es dieses direkt von den Sesseln riss, unter standing ovationsund tobenden Applaus, das Orchester zu weiteren drei Zugaben animiert wurde. Als krönender Abschluss und dritte Zugabe wurde, wie beim Neujahrkonzert in Wien, der Radetzky Marsch“ (Johann Strauss Vater) gespielt, bei dem so wie jedes Jahr das Publikum eingebunden und zum Mitklatschen aufgefordert wurde.

Laut Russell McGregor‘s launiger Erzählung gibt es bei jedem Konzert auch kleine Pannen, die vom Publikum unbemerkt bleiben. So auch diesmal. Bei der Ankunft bemerkte ein Geiger, dass er sein Instrument vergessen hatte. Wäre da nicht Hans Martschin, als „Retter in letzter Not“ gewesen, der schnell zwei seiner besten Geigen holte. So konnte das Konzert grandios aufgeführt werden.

Ich weiß, dass mir sicher in diesem Bericht manch kleiner Fehler unterlaufen ist. Ich konnte in der Kürze alle die am Gelingen dieses Konzertes beteiligt waren nicht aufzählen. Trotzdem wage ich es in aller Unvollkommenheit dies zu tun.

Ein besonderer Applaus gilt auch folgenden SolistInnen:

Matthias Kronsteiner – Faggott

Gudrun Hirt-Hochreiner – Flöte und Piccolo

Alfred Steindl – Schlagwerk; Pauken, Pistole (Auf der Jagd – Polka schnell), …

N.N. – Harfenistin mit ihrem Solostück – G’schichten aus dem Wienerwald

Mehr unter:

Kulturverein K.O.M.M. >>> http://www.mariazell.at/vereine/kommpost/

Veranstaltungen: >>> http://kommpost.mariazell.at/?page_id=927

Johann Strauß Ensemble >>> http://www.johannstraussensemble.at/

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien & Salzatal für Text und Fotos.

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