Heilige drei Könige im Mariazellerland 2018


Heilige drei Könige – Hochfest der Erscheinung des Herrn – Epiphanie – Mariazell – Gußwerk – Salzatal 6. 1. 2018

Die Sternsinger setzten ein Zeichen für eine gerechtere Welt, in dem sie seit Wochenbeginn Spenden sammelten um Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu unterstützen. Es war dies eine Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar der Diözese Graz-Seckau. Der Bericht zeigt die Aktivitäten von Mariazell über Gußwerk bis ins Salzatal auf. Auch soll das Brauchtum, welches wir am 6. 1. 2018 gefeiert und erlebt haben, uns näher gebracht werden.

In der katholischen Kirche werden die „drei Könige“ als Heilige verehrt. Ihr Hochfest ist das Fest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie = Erscheinung) am 6. Januar. Auch in den evangelischen Kirchen wird an Epiphanias an die Weisen gedacht. In den orthodoxen Kirchen wird das Fest dagegen zusammen mit Weihnachten am 25. Dezember gefeiert.

Als Heilige Drei Könige oder wie sie auch als Weise aus dem Morgenland bezeichnet werden kommt aus der christlichen Tradition, die ihren Ursprung in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums (Mt 2) hat. Die von Matthäus erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Magoi, wörtlich „Magier“) wurden durch den Stern von Bethlehem zu Jesus geführt. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung, die im 3. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Die in der Westkirche verbreiteten Namen Caspar, Melchior und Balthasar werden erstmals in Legenden des 6. Jahrhunderts erwähnt.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Sternsingen wiederbelebt. Der Brauch findet in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, vorrangig von katholischen Gemeinden organisiert, statt. Die Sternsinger sind meist Kinder und Jugendliche, die in Begleitung eines Erwachsenen, von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt werden. Häufig sind es Ministranten oder Kommunionkinder. Sie sammeln Spenden u. a. für die Mission und für Hilfsaktionen in Entwicklungsländern.

Den Menschen, die sie einlassen, singen die Sternsinger ein Lied und sprechen ein Gebet bzw. sagen Gedichte auf. Dann schreiben sie mit geweihter Kreide 20 C+M+B 18, verbunden mit der jeweiligen Jahreszahl, an die Haustüren oder Türbalken. Von diesen Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar leitete man Mitte des 20. Jahrhunderts „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne (dieses) Haus!“) als christlichen Segensspruch ab.
Oft wird
Caspar als Myrrhe schenkender Afrikaner ( erst ab dem 12. Jahrhundert), der Europäer König Melchior Gold und Balthasar als asiatischer König bringt den Weihrauch.

In der Übersetzung bedeutet:

Caspar „Der Schatzmeister“,
Melchior „Königliches Licht“,
und
Balthasar „Schütze mein Leben“.
Wir wissen also nicht ganz genau wie viele Magier Jesus Anbetung und Anerkennung gaben.

Auch die Hl. 3 Könige müssen sich mal stärken, wie z. B. beim Franzbauer im Salzatal.

Das Evangelium, die Frohbotschaft, – Matthäus 2,1-12: >>> https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us2%2C1-12


Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien & Salzatal für Text und Fotos.

Basilika Mariazell Orgel

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