Christi Himmelfahrt und Maiandacht – Fotos

Christi Himmelfahrt – Maiandacht am Hals beim Franzbauer im Salzatal

Was wir zu Christi Himmelfahrt feiern:

Der Christi-Himmelfahrt-Tag wird im Kirchenkalender am 40. Tag des Osterfestkreises gefeiert, also 39 Tage nach Ostersonntag, beziehungsweise zehn Tage vor Pfingsten. Mit Christi Himmelfahrt feiern die Christen das Andenken der Aufnahme Jesu Christi in den Himmel, die für Christen den Sieg Jesu über den Tod bedeutet und eine zentrale Bedeutung in der christlichen Theologie innehat.

Der Christi-Himmelfahrt-Tag geht auf die Apostelgeschichte (1,1-11) und das Evangelium des Lukas (24,50-53) zurück. Es wird berichtet, dass Christus sich vierzig Tage nach seiner Auferstehung seinen Jüngern gezeigt habe und darauf in den Himmel aufgefahren sei, wo er den Platz zur Rechten Gottes eingenommen habe.

Der Christi-Himmelfahrt-Tag wird in der der römisch-katholischen Kirche, der orthodoxen und der anglikanischen Kirchen als Hochfest begangen. Als ein eigenständiges Fest im Kirchenkalender wird Christi Himmelfahrt seit dem vierten Jahrhundert nach Christi gefeiert. Bis dahin wurde es aller Wahrscheinlichkeit nach zusammen mit dem Pfingstfest gefeiert, das heute neun Tage später stattfindet. Die wachsende liturgische Bedeutung des Christi-Himmelfahrt-Tages im vierten Jahrhundert war die Folge eines bestärkten Glaubens an die Himmelfahrt Jesu, der bereits im alten römischen Glaubensbekenntnis des dritten Jahrhunderts seinen Ausdruck gefunden hatte und im vierten Jahrhundert durch das Apostolische Glaubensbekenntnis (325) und das nicänische Bekenntnis (381) seine kirchenrechtliche Bestätigung fand. Der Beginn der Tradition, Christi Himmelfahrt als eigenständigen Feiertag am 40. Tage des Osterfestkreises zu feiern, wird um das Jahr 370 herum angenommen, erste schriftliche Nachweise (Bericht der Pilgerin Egeria) gibt es für das Jahr 383/384.

Die feierliche Messe wurde von Pater Mag. Alois Hofer gehalten. die Gußwerker Liedertafel umrahmte die Feierlichkeit mit der Schubert-Messe und Sissy Schnaubelt spielte das Ave Maria.

Maiandacht am Hals beim Franzbauer im Salzatal

In der katholischen Kirche ist eine Maiandacht ein Wortgottesdienst zu Ehren Mariens, der Mutter Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Sie findet meist am Abend im Monat Mai statt, der deswegen auch Marienmonat genannt wird. Für die Andacht wird ein Marienbildnis oder eine Marienstatue besonders festlich geschmückt.

Die Mariensymbolik des Mai ergibt sich aus dem Aufblühen der Natur in diesen Wochen. Als erste und schönste Blüte der Erlösung, als „Frühling des Heils“, gilt in der katholischen Spiritualität die Gottesmutter. Schriftlesungen, Lieder, Gebete und Predigt stellen das Heilswirken Gottes im Leben Mariens in den Mittelpunkt. Wird die Andacht von einem Priester oder einem Diakon geleitet, kann am Ende ein sakramentaler Segen erteilt werden.

Die marianischen Maiandachten hatten ihren Ursprung 1784 in Ferrara und gelangten über die Schweiz, Frankreich und Belgien nach Deutschland und Österreich. Sie entwickelten sich parallel zu den Marienwallfahrten.

Heute wurde bei dieser Maiandacht für die Politiker und Mächtigen dieser Welt gebetet, dass sie sich für das Gute und Richtige einsetzen mögen. Für die Christen in der Urkirche war es nicht selbstverständlich für den Kaiser Roms zu beten, da er doch selbst wie ein Gott und auch so mächtig wie dieser war.

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien & Salzatal für Text und Fotos.

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