Buchpräsentation – „Das verlorene Paradies in der Höll“

„Das verlorene Paradies in der Höll“ – Buchpräsentation von Martin Prumetz im Volksheim Weichselboden

Es kamen mehr als 400 Menschen um dieses Buch, vorgestellt vom Autor Martin Prumetz, handsignieren zu lassen und zu erwerben. 300 angelieferte Bücher waren viel zu wenig. Für alle die noch ganz schnell zu einem handsignierten Buch kommen wollen, gibt es am Samstag den 29. 10. 2016 im Heimathaus Mariazell von 11 – 18 Uhr die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür, im Rahmen des 30- jährigen Bestehens der Eisenstraße, dieses zu erwerben.

Wie schon am 30. August 2016 berichtete ich aus Weichselboden und der Höll, wo ich über Wasser bedeutet Leben, den Ursprung der Wiener Hochquellenwasserleitung schrieb. Damals war ich alleine mit meiner Frau in dieser herrlichen Gegend unterwegs. Heute waren weit über 400 Menschen um bei der Buchpräsentation anwesend sein zu können. 300 Bücher waren viel zu wenig und ca. 120 mussten ohne Buch nach Hause fahren.

Heute berichte ich über ein Leben des Berufsjägers Martin Prumetz, der sein Buch – „Das verlorene Paradies in der Höll 1990 – 2011“ – Ein Leben unter Rotwild – vorstellte. Martin Prumetz wurde 1957 als Sohn eines Berufsjägers und einer Bauerntochter aus dem Mariazellerland geboren. Er wuchs in der Steinschale bei Wegscheid auf und machte schon als Kind im Alter von 6 Jahren intensive Bekanntschaft mit der Lebensweise des Rotwildes, weil seine Eltern ein verletztes Hirschkalb von Menschenhand aufgezogen haben,was ihn bis zum heutigen Tag fasziniert.

Der Buchhändler & Verleger Robert Ivancich – Kral Verlag – wurde durch die Empfehlung des Bauunternehmers Ziviltechniker Architekt DI Julius Eberhard auf die wunderbaren, faszinierenden Bilder und den mit Herzblut verfassten Text vom Martin Prumetz aufmerksam gemacht. Das Buch ist eine Dokumentation der Jagdgeschichte aus der Höll. In den 70er – Jahren begann er mit der Lehre zum Berufsjäger in den Wäldern der Zeller Staritze und übernahm 1990 das benachbarte Revier Höll und baute dank seines Jagdherrn, Baron von Fink, seinen Traum unter Rotwild zu leben aus. 1996 – 2011 erlebte Manfred Prumetz mit seiner Frau, die ihn reichlich unterstützte, das absolute Paradies eines Jägers und Hegers in der Höll. Das Revier der Höll hatte ein Ausmaß von 2500 ha und zwei Grundbesitzer, gräfliche Meran’sche Verwaltung und die Bundesforste der Gemeinde Wien. Durch den Revierabtausch 2011, der schon sechs Jahre vorher zu erwarten war, bedeutete dies das Ende das Paradieses, da die Rotwildfütterung behördlich aufgelassen wurde. Um ein Abschussgemetzel wegen des vorgeschriebenen Wildbestandes zu verhindern, führte er schweren Herzens die Auflösung der Rotwildfütterung durch. Er beschloss nie mehr auf die Jagd zu gehen.

Heute ist Martin Prumetz im wohlverdienten Ruhestand und Buchautor. Er genießt diesen mit seiner Frau im renovierten Elternhaus in Gollrad und widmet sich seinem Jugendtraum aus den 70- ern, der Musik, die für ihn nicht nur Hobby sondern Therapie bedeutet.

Das verlorene Paradies in der Höll
ISBN: 978-3-99024-448-7
www.kral-verlag.at

Herzlichen Dank an Ing. Franz-Peter Stadler 1010 Wien & Salzatal für den tollen Text.


Nachtrag: Herzlichen Dank an Franz-Peter Stadler für die Übermittlung seiner Fotos.

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4 Kommentare bei “Buchpräsentation – „Das verlorene Paradies in der Höll“

  • 27. Oktober 2016 um 10:16
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    Ein ganz besonderes Erlebnis in jeder Beziehung!
    LG Hanna

  • 27. Oktober 2016 um 17:46
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    Es war wirklich eine berührende traumhafte Buchpräsentation ! Großartiger Erfolg

  • 27. Oktober 2016 um 19:42
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    Eine Buchpräsentation der besonderen Art: Spontan mussten Verleger und Autor den Vortragsort verlegen und die große Schar der Angereisten trotz der engen Platzverhältnisse zufrieden stellen, was ihnen sehr gut gelungen ist. Die Präsentation von Martin Prumetz vermittelte seine Leidenschaft, Freude und einzigartige Erfahrung mit dem Rotwild. Mich freut, dass diese Präsentation so zahlreiche Aufmerksamkeit erweckte und ich vor Jahren selbst einen kleinen Teil dieses Paradieses kennenlernen durfte. Es macht mich traurig, dass aus diesem wunderbaren Paradies „Höll“ das Leben gewichen ist und seine urigen Gebäude verfallen. Hut ab vor Martin, wie er es geschafft hat, diese Ära „Höll“ zuletzt zu Ende zu bringen.

    Harald Kölbl

  • 27. Oktober 2016 um 20:37
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    Ein unglaubliches Wissen im Umgang mit Rotwild in der Praxis muss in dem Martin Prumetz stecken. Erfahrungen die man nicht von Heute auf Morgen erlernen kann. Wirklich sehr schade, wenn dies alles plötzlich nicht mehr gebraucht wird bzw. die Kenntnis darüber verloren geht.

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