Stampfwalke vom Heimathaus ins Freilichtmuseum Stübing

Die letzte erhaltende Stampfwalke einer Sämischgerberei, wurde vom Mariazeller Heimathaus an das Freilichtmuseum Stübing übergeben.


Es war höchstwahrscheinlich die Letzte ihrer Art. Eine Leder Stampfwalke von Lederhosen Lindmoser, die ihre „Ruhestätte“ seit 1989 unter einem Holzschindeldach an der Rückseite des Mariazeller Heimathauses gefunden hatte.

Ein unterschlächtiges Wasserrad hob über eine Nockenwelle die Schießer in abwechselnder Reihenfolge nach oben. Durch das Eigengewicht der herabfallenden Schießer wurde der Fischtran in die Häute gestampft (siehe Video unten). Videoausschnitte sind aus einem wissenschaftlichen Film des Österreichischen Bundesinstituts. Das ist Geschichte… wo wir bereits beim nächsten wichtigen Thema sind.

Das Mariazeller Heimathaus benötigt den Platz um einen Geschichtsspeicher schaffen zu können.


Das im 17. Jahrhundert erbaute „Untere Spital“ dient seit 1967 Mariazell als Heimathaus. Als Wallfahrts- und Heimatmuseum dokumentiert es vor allem das Wirken und Schaffen der Generationen unserer Väter und Großväter.
Die Palette der vielfältigen Themen, die Reichhaltigkeit der Objekte und deren fachgerechte Aufbewahrung erfordern nun zusätzlichen Raum.

Aus diesem Grund haben sich der Verein  und das Kuratorium „Mariazeller Heimathaus“ zum Anbau eines „Geschichtsspeichers“ entschlossen. Dieses von den Mariazellern für die Mariazeller getragene Projekt soll in moderner Architektur gestaltet und von heimischen Gewerken und vielen Helfern ausgeführt werden. Der viergeschossige, mit dem Haupthaus harmonierende Zubau mit ca. 250 Quadratmetern Nutzfläche wird die Studiensammlung, das Regionalarchiv, weitere Ausstellungsflächen und das Büro aufnehmen.

Unterstützen auch Sie dieses Vorhaben und erwerben Sie einen von  4.000 Ziegelsteinen für den Geschichtsspeicher Mariazeller Heimathaus.

Sie können einen oder mehrere Ziegelsteine mit einem kurzen Mail hier kaufen, oder direkt im Shop des Mariazeller Heimathauses.

Ein herzliches Dankeschön!

Text zur Verfügung gestellt von Andreas Schweighofer. Danke.


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