Gesundheitsversorgung Mariazell – LKH wird Gesundheitszentrum

Gesundheitsversorgung des Mariazellerlandes wird in einem „Pilotprojekt“ für das ehemalige LKH umgesetzt.

Der übervolle Raiffeisensaal beim Bürgerforum in Mariazell zeigte das große Interesse der Bevölkerung an der weiteren Entwicklung der medizinischen Versorgung im Mariazellerland und der Weiternutzung des LKH in Mariazell.
Am Donnerstag, 16. September 2016 begrüßte der Bürgermeister von Mariazell, Manfred Seebacher den Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Vertreter von KAGES, der Ärztekammer, der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse sowie den zukünftigen Verantwortlichen des neuen Gesundheitszentrums, Dr. Patrick Killmaier am Podium.

Die konkreten Pläne für die Nachnutzung des LKH Mariazell sehen wie folgt aus:

Ein Pool von fünf Ärzten im LKH, neben den Hausärzten des Mariazellerlandes die weiterhin ordinieren, betreut die Patienten abwechselnd von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr. Weiters sollen Physiotherapeuten, Psychologen und Ernährungsberater mit eingebunden werden. Die Ärzte unter der Federführung von Dr. Patrick Killmaier betreiben dieses Zentrum mit unterstützung der KAGes, der GKK und dem Gesundheitsfonds.

Weiters gibt es einen Telefonarzt für die Zeiten ausserhalb der Ordinationszeiten und der bereits vorhandene Notarztdienst bleibt nach wie vor aufrecht. Zusätzlich soll die Möglichkeit des Einsatzes von Notarzthubschaubern ausgebaut werden (Nachtflug, Landeplatz usw.).
Mit dem Gesundheitszentrum soll die medizinische Grundversorgung des Mariazellerlandes auf eine „gesunde“ Basis gestellt werden und ergänzend zu den Hausärzten betrieben werden.

Grundsätzlich hört sich dies einmal sehr vernünftig an und man kann hoffen, dass die Versorgung somit einen Sprung nach vorne macht. Man sollte ev. den Montag auslassen um krank zu werden, aber sonst steigt die Zuversicht für eine gute medizinische Versorgung im Mariazellerland.

Start des vorerst auf drei Jahre beraumten Projekts ist der 1. Oktober 2016.
Herzlichen Dank an Josef Kuss für die Fotos.

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