Friedenswallfahrt von Traditionsverbänden nach Mariazell

Kaiserwetter bei der internationalen Friedenswallfahrt mit Georg Habsburg-Lothringen

Von 10. bis 11. November pilgerte Georg Habsburg-Lothringen mit seinem Sohn Karl-Konstantin und Traditionsverbänden aus den ehemaligen Kronländern der Monarchie nach Mariazell, um mit dieser Wallfahrt Gott für das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren zu danken.
Bereits am 10. November versammelten sich die ersten Einheiten zu einem Fackelzug nach Mariazell. Am Sonntag marschierten zahlreiche Traditionsverbände aus allen Teilen der österreichisch-ungarischen Monarchie in Monturen aus der Kaiserzeit feierlich zum Defilee am Vorplatz und zur Festmesse in die Basilika ein. Der Festakt der von Mag. Albert Reiterer organisierten Wallfahrt wurde vom MV Aschbach musikalisch umrahmt.

Die Festmesse wurde von Militärbischof Dr. Werner Freistetter, Diakon Mag. Andreas Weyringer und Superior von Mariazell, Dr. Michael Staberl zelebriert. Militärbischof Freistetter erbat in der Messe: „Frieden für unser Land, Frieden für Europa dem wir Teil sind, Friede in der Welt mit all den Herausforderungen, Fragen und Problemen, die es heute gibt. Wir dürfen Hoffnung haben, auf Gott vertrauen, in seiner Kraft beten und uns einsetzen für den Frieden.“

Bei der anschließenden Kranzniederlegung beim Friedensdenkmal sprach Georg Habsburg-Lothringen über das Ziel der Wallfahrt: (Auszug aus der Rede Georg Habsburg-Lothringen)

„Es gibt weder einen besseren Ort noch einen besseren Moment als diesen um derer zu gedenken, aller Helden die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Auch darüber nachzudenken was sich an dem heutigen Tage von 100 Jahren abgespielt hat. Nach diesem Tag vor 100 Jahren ist etwas passiert: Europa hat sich geeinigt und begonnen zusammenzuarbeiten. Es ist etwas passiert was man sich vor 70 Jahren nicht hätte vorstellen können. Deutsche und Franzosen die zusammen feiern. Die Engländer die sich auch daran beteiligen. Dass Konflikte immer zwischen Deutschland und Frankreich ausgetragen wurden kann sich heute niemand mehr vorstellen. Das ist etwas wunderschönes und deshalb glaube ich dass der heutige Tag auch ein Tag des Optimismus ist, wir müssen auch in die Zukunft schauen und sehen wie gut es uns heute geht. Aber wir können das nur abschätzen wenn wir wissen was Krieg, Krise und Katastrophe bedeutet. Deswegen ist es ihre Aufgabe weiter Tradition zu pflegen. Weiterhin darüber zu Berichten was die Gräuel des Krieges bedeuten, damit wir dankbar darüber sein können wie gut es uns heute geht und fest daran arbeiten können das Europa weiter zusammenwächst und die europäischen Staaten besser zusammenarbeiten und dass Krieg und Krise auf diesem Kontinent keinen Platz mehr haben.“

Servus TV war auch mit dabei und der Bericht wird in Servus am Abend bzw. dann in der Mediathek von Servus TV zu sehen sein.

Pressekontakt:
Anna Maria Scherfler
Public Relations and Communication, Basilika Mariazell, Benedictusplatz 1, A-8630 Mariazell 
Tel. +43-664-112 35 30, anna.scherfler@basilika-mariazell.at
www.basilika-mariazell.at



Noch mehr Fotos von Josef Kuss unter www.foto-kuss.at/soldatenwallfahrt

Herzlichen Dank auch an Anna Scherfler für ihre Fotos nachfolgend


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2 Kommentare bei “Friedenswallfahrt von Traditionsverbänden nach Mariazell

  • 11. November 2018 um 20:05
    Permalink

    Wunderschöne Bilder liebe Anna, man spürt kaiserliches Flair! Ein ganz großes Kompliment an den Musikverein Aschbach für die feierliche Umrahmung des Festes. Eine tadellos gespielte Kaiserhymne! Chapeau!

  • 12. November 2018 um 10:35
    Permalink

    Dafür dass die Habsburger Millionen von Menschen in den Tod geschickt haben mit der Kriegserklärung an Serbien, Gottseidank die Monarchie nach Ende des Krieges abgeschafft wurde, finde ich diesen Empfang von den Habsburgspross lächerlich und peinlich.

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