Salonorchester Bad Schallerbach – Bergwelle Operettenabend

Ungarische Operettenmelodien brilliant vorgetragen vom Salonorchester Bad Schallerbach unter Peter Gillmayr.


Nach dem Regen kommt der Sonnenschein. So kann man die Bergwelle mit dem Salonorchester Bad Schallerbach am besten beschreiben. Nach einem heftigen Gewitter sorgte im Anschluss das Salonorchester Bad Schallerbach für den Sonnenschein.
Wie bereits im Vorjahr spielte das Salonorchester in der Arche des Waldes exzellent auf. Leider nur im „familiären Kreise“. Irgendwie scheint es so, als ob die Bergwelle nicht die optimale Bühne für hochklassige Operettenmelodien ist. Schade. Die Musiker hätten es sich wirklich verdient.

Die Bergwelle bietet aber nicht nur musikalische Highlights, es werden auch größte Anstrengungen unternommen die Besucher mit einem abwechslungsreichen Naturschauspiel zu beeindrucken 😉 Ich mache die Bergwellen Berichterstattung nun schon das 3. Jahr. Viele schöne Naturbilder konnte ich so „nebenbei schiessen“. Bei dieser Bergwelle wurde mir gänzlich Neues geboten.

So einen traumhaften Regenbogen mit zusätzlichem Himmelsblitz konnte ich noch bei keiner Bergwelle erleben. Auch wenn die Regenbogenfotos gerade etwas überhand nehmen im Mariazellerland Blog, seht Sie Euch bitte trotzdem an. Es war eine fantastische Stimmung die ich erleben durfte, da ich glücklicherweise nicht aus Zucker bin 😉

Nächste Woche ist dann Ludwig Hirsch und Band an der Reihe…

7h

Operettenabend – Salonorchester Bad Schallerbach – Bergwelle

Das Salonorchester Bad Schallerbach präsentierte die schönsten Melodien aus den Operetten “Die Fledermaus” und “Die Csardasfürstin”.

Es war sicher keine leichte Entscheidung von Organisator Johann Kleinhofer den Flügel nicht auf die Seebühne, sondern in die Arche des Waldes transportieren zu lassen. Gründe waren eventuelle Unwettergefahr und bessere Akustik für die ohne Technik gesungen Melodien. Für die vorhanden Besucher fand sich auch Platz in der Arche des Waldes.

Damit zog sich der Veranstalter gleich zu Beginn des Konzerts den Unmut des Publikums zu. Die Besucher zeigten an diesem herrlichen Sommerabend wenig Verständnis diese Bergwelle nicht auf der Freiluftbühne, sondern in der Arche des Waldes erleben zu „müssen“.

Das Orchester aus Bad Schallerbach lieferte aber so hervorragende Darbietungen aus der „Fledermaus“ und der“ Csardasfürstin“ ab, dass das Publikum nach dem Konzert versöhnlich gestimmt war. Die Schlußbemerkung vom Kapellmeister Peter Gillmayr „Sie waren das erste Publikum, das den Eintritt zurück verlangt hat, ohne uns zu hören“ und das etwas nervös-ehrlich vorgebrachte Entschädigungsangebot von Johann Kleinhofer sollte dann noch alle zufrieden stellen. Der Abschluss fand dann im Freien statt – die wundervolle Wasser-Lasershow.

Einen detaillierteren Artikel zu dieser Bergwelle gibt es von Ulf Tomaschek auf
Kleine Zeitung Online.

Nächsten Freitag (23.Juli 2010) spielt Reinhard Fendrich auf der höchstgelegenen Seebühne Österreichs, bei der Mariazeller Bergwelle.