Im Netzwerk in die Zukunft – 7. Mostv. Nachhaltigkeitskonferenz

Ein Fotoauftrag führte mich ins benachbarte Mostviertel, wo im Steinschaler Dörfl in Frankenfels die 7. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz stattfand.

Mit dem Mostviertel bzw. dem Mostviertel Tourismus verbindet das Mariazellerland einiges. Die Mariazellerland Gemeinde Mitterbach gehört zum Mostviertel. Beim „Wilde Wunder Card“ Programm des Mostviertels nehmen Mariazellerland Betriebe teil. Die Via Sacra, welche vom Mostviertel Tourismus betreut wird, hat ihr Ziel bei der Basilika Mariazell. Und bei der niederösterreichischen Landessaustellung 2015 „Ötscher:Reich – Die Alpen und wir“ ist die Station 15 in Mariazell.

Der Blick über die eigenen Grenzen hinaus zeigt auch interessante Aspekte, welche gut in das Mariazellerland einfließen könnten. Ich war eigentlich als Fotograf dabei, aber man bekommt doch einiges der interessanten Vorträge mit. Sehr empfehlenswert. Nachfolgend die gesammelten Infos dieser Konferenz von Marion Minarik.

„Nachhaltigkeit durch Netzwerke“ war das Thema der 7. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz am 22. und 23. September 2014 im Pielachtal. Interessante Impulse erhielten die gut 100 Teilnehmer von den Referenten aus Österreich, Deutschland und Südtirol.

Die Veranstalter Mostviertel Tourismus, vertreten durch Mag. Andreas Purt und sein Team, Prof. Christoph Madl MAS von der Niederösterreich-Werbung und Theres Friewald-Hofbauer vom Club Niederösterreich freuten sich einmal mehr über die rege Teilnahme. Durchs Programm führte Ö1-Redakteur Mag. Johannes Kaup.
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Wetter in Mariazell am 26. Oktober 2011 – Nationalfeiertag

Wetterbilder vom Nationalfeiertag in Mariazell.


Obwohl es am 26. Oktober 2011 schwach windig, eher mild, aber stark bewölkt mit gelegentlichen Regenschauern war, ist dieser Nationalfeiertag wettermäßig freundlicher gewesen im Vergleich zu den vergangenen Jahren.
Heuer gab es zwar schon einen Wintereinbruch, aber mehr auf den Bergen und nicht direkt im Ort Mariazell. Dort war es nur etwas „angezuckert“.


Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 26. Oktober 2011

Um den 26. Oktober muss man in Mariazell desöfteren mit Schnee rechnen, wie man an den Bildern 2007 (20. Oktober), 2009 (15. Oktober) und 2010 (26. Oktober) sehen kann. Im Jahr 2008 habe ich kein Foto von dieser Zeit (dürfte schneefrei gewesen sein). Aber in meinem Archiv gibt es 2008 ein Foto vom 23. November – da war dann bereits Schnee.
Auf Regen folgt Sonnenschein und man konnte auch feststellen, dass darauffolgend zu Allerheiligen – Allerseelen oft sehr schönes Herbstwetter war (ist auch für heuer so angesagt – siehe Webcams).


Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 26. Oktober 2010

Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 15. Oktober 2009

Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 20. Oktober 2007

Dr. Angelika Prentner Hilfsprojekt in Moldau (Moldawien)

Apotheke Mariazell unter Dr. Angelika Prentner startet ein Hilfsprojekt in der Republik Moldau (früher Moldawien).


Als Einleitungsinformation: Angelika Prentner hatte bei einem Gespräch mit der Leiterin von Concordia Moldau erfahren, dass ein großes Problem in Moldau darin besteht, das die Frauen gezwungen sind ins Ausland (vorwiegend nach Russland und Griechenland) arbeiten zu gehen um überleben zu können. Dies hat zur Folge, dass die Kinder meistens bei den Großeltern leben müssen, die selbst durch ihre niedrige Pension in bitterster Armut leben, wodurch viele Kinder und auch alte Menschen ohne Hilfe der Concordia nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag hätten.
Daraus entstand bei ihr die Idee ein Hilfsprojekt zu entwickeln, dass es Frauen ermöglicht eine Erwerbstätigkeit zu Hause zu schaffen, damit sie auch bei den Kindern bleiben können.

Moldawien grenzt im Westen an Rumänien und im Norden, Osten und Süden wird die Republik Moldau, wie Sie heute genannt wird, von der Ukraine umschlossen. Moldau ist ein sehr armes Land, aber mit ausgezeichneten Böden und bietet sich daher optimal für landwirtschaftlichen Anbau an.
Dr. Angelika Prentner ist mit Ihrer Vereinigung den Soroptimistinnen sowie Concordia Sozialprojekte von Pater Georg Sporschill hauptverantwortlich für nachfolgend vorgestelltes Hilfsprojekt. Dr. Angelika Prentners Ansprechpartner in der Republik Moldau ist Irene Rohringer von der Hilfsorganisation Concordia.

Ziel ist es den moldawischen Frauen über das Projekt „FEMEI Heilpflanzen“ – Heilpflanzen sind das Spezialgebiet von Dr. Angelika Prentner – selbständige, erwerbsmäßige Arbeit zu ermöglichen. Die Frauen bekommen von Dr. Angelika Prentner Samen und Gerätschaften zur Verfügung gestellt, um mit dem Anbau auf ihrem Grund, der brach liegt, beginnen zu können. Die Pflanzen, die in Frage kommen, sind Kamille, Ringelblume, Pfefferminze, Thymian, Spitzwegerich, Breitwegerich und Melisse. Hier wird in einem ersten Schritt sondiert, welche Pflanzen am besten für einen Anbau geeignet sind, welche Qualität und Ausbeute möglich ist. Dafür bereiten die Frauen jetzt den Boden vor. Vorgabe von Dr. Angelika Prentner war, dass sie keine Spritzmittel verwenden dürfen, weder zur Vernichtung des Unkrauts noch später. Die erste Ernte wird dann auf ihre Qualität überprüft.
Die geernteten Heilkräuter sollen dann entweder zu Heilsalben und Tees, wie z.B. Ringelblumensalbe, Hustensaft oder Hustentee für den Eigenbedarf (Medikamente sind in Moldau fast unbezahlbar) oder für den „ab Hof“ Verkauf verarbeitet werden.

Ziel des gesamten Projektes:
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  • eine Erwerbsmöglichkeit für die Frauen zu schaffen, die sie von zu Hause aus machen und damit bei den Kindern bleiben zu können, wodurch sie nicht mehr gezwungen sind ins Ausland arbeiten zu gehen
  • die Eigenständigkeit der Frauen erreichen, damit sind sie auch gleichzeitig Vorbild für andere Frauen
  • Know-how-Transfer über die Verarbeitung und Anwendung der Heilpflanzen – damit wird den Familien die Möglichkeit geboten, Alternativen zu den Medikamenten zu haben, die sie sich fast oder gar nicht leisten können
  • Diese engagierten Frauen könnten in Zukunft andere Frauen unterweisen.
  • Auch ist angedacht, Menschen aus den Sozialzentren miteinzubeziehen und ihnen die Möglichkeit der Mitarbeit zu geben. Somit haben sie eine sinnvolle Beschäftigung und werden mit Heilpflanzen oder Produkten daraus entlohnt.
  • Man schafft in Zukunft eine Basis, die die Menschen Schritt für Schritt unabhängig von Sozialleistungen macht.

Das gesamte Protokoll der Reise und eine weitere Projektidee finden Sie im PDF Protokoll von Dr. Angelika Prentner.

Hallo Welt!

Willkommen im Mariazellerland Blog.  Ich werde hier Bilder, Videos und Texte vorwiegend über das Mariazellerland veröffentlichen.

Eindrücke die mir gefallen,  die mich verwundern, die mich berühren oder auch aufregen. Mein Hauptthema sind Fotos in vielen Variationen, verbunden mit dem Wunsch die japanische Weisheit bei meinem Konterfei zu leben.

Ich wünsche Euch allen gute Unterhaltung und freue mich auf Kommentare zu meinen Beiträgen.

Über mich

 

 

 

 

Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!



Ich bin der Chefredakteur, Fotograf, Bildveredler, Systemadministrator des Mariazellerland Blogs und neben diesem „Hobby“, welches im Bereich Fotografie zu einem weiteren Beruf wurde und sich „Lifepictures“ nennt, betreibe ich ein sehr traditionelles Geschäft mit Lederhosen- und Lederbekleidungsanfertigung und Handel.
Unter www.hirschlederhosen.at und unter www.mariazellerland-lederhosen.at kann man eine Auswahl meiner Produkte ansehen.
Sollte nach Durchsicht des Mariazellerland Blogs wer Lust bekommen eine paar wunderschöne Tage im Mariazellerland zu verbringen, kann bei mir in einer traumhaften Ferienwohnung seine Seele baumeln lassen. Bilder und Infos findet man unter www.ferienwohnung-mariazell.at

Über Anfragen freue ich mich,

herzlichst
Fred Lindmoser