Das Ziel der Eiffelturm in Paris ist erreicht

Vom Kirchturm zum Eiffelturm mit dem Elektro Bikeboard


Vor zwei Jahren hieß unser Motto „Nur mit Strom nach Rom“ in diesem Jahr „Vom Kirchturm zum Eiffelturm“. Nach ziemlich genau 1180km, einer Nettofahrzeit von 56,5 Stunden, einer durchschnittlichen Tagesetappenlänge von 168km, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21 km/h entspricht, war der Eiffelturm erreicht. Abgesehen von unserem Defekt nach bereits 17km, Motorschaden an unserem 1er Bike, gab es keinerlei weiteren Probleme.
Natürlich hat das perfekte Wetter das erreichen des Eiffelturm erst ermöglicht. Bedanken möchte ich mich auch bei Karin Heninger meiner Betreuerin während der Reise, ich machte es ihr nicht immer ganz leicht den vereinbarten Treffpunkt für den Akkutausch zu finden. Ganz besonderer Dank gilt dem Mariazellerland-Blog für die tägliche Berichterstattung und da besonders Fred Lindmoser. Und nicht zuletzt den Sponsoren die unser Vorhaben ermöglicht haben, LuxBau und Niederösterreichische Versicherung.
Ich konnte wieder einmal feststellen: „Es gibt viele schöne Plätze in Europa wo es uns Mariazellerlandler hinführt, aber am Schönsten ist es bei uns im Mariazellerland“.

Tagesablauf – Mit dem Elektro-Bikeboard von Mariazell nach Paris

Vom Kirchturm zum Eiffelturm mit dem Elektro Bikeboard


Da der heutige vorletzte Tag landschaftlich nicht viel anders war als der gestrige, möchte ich euch einen Einblick in unseren Tagesablauf, während unserer Pilgerreise Richtung Paris geben. Tagwache in Nancy war wie jeden Tag um 6:45h, um 7:00h ging es zum Frühstück, danach Gepäck zum Auto bringen, Bike ausladen (Auto=Fahrradgarage), zusammenbauen und Abfahrt.

Insgesamt haben wir 6 Akkupaare zur Verfügung, pro Paar kommt man je nach Gelände zwischen 30 und 40 km weit. Karin meine Begleitfahrzeug-Lenkerin und auch sonstige Betreuerin, danke liebe Karin, fährt meistens so ca. 30km voraus um für den nächsten Akkuwechsel bereit zu sein. Das ist manchmal gar nicht so einfach, da wir des öfteren nicht die gleichen Straßen benutzen können, Auto darf nicht auf Radwegen fahren, Rad nicht auf manchen zweispurigen Bundesstraßen.

Beim dritten Akkuwechsel gibt es eine kurze Pause, nach dem fünften Akkupaar ist das Tagesziel meistens schon erreicht, der Reststrom steht dann noch für eine abendliche Besichtigung der jeweiligen Zielstadt zur Verfügung, heute Fere Champenoise. Nach dem Abendessen geht’s dann zurück ins Quartier, Akkus aufladen, Fotos bearbeiten, Bericht schreiben, schlafen gehen. Und der nächste Tag kann beginnen, der uns morgen auf unserer siebenten und letzten Etappe noch ca. 125km nach Paris bringen soll.