Archiv für das Tag 'Wanderung'

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Hochstadl – Kräuterin Tour

Hochstadl – Herrliche Tour mit wunderschönem Panoramablick.


Kurz nach Greith, von Gußwerk kommend, rechts abbiegen Richtung Dürradmer. Ab hier gehts dann zu Fuß weiter. Wenn man im Gasthaus Leitner in Greith eine Genehmigung für die Forststraße erwirbt, ist es erlaubt bis zum 2. Schranken mit dem Auto zu fahren. Was für uns am 23. November 2011 eine Zeitersparnis ermöglichte, die bei den kurzen Tagen von Vorteil war.

Hochstadl Panorama - 23. November 2011

Von diesem Schranken führt der Weg über eine Almlandschaft Richtung Kräuterinhütte (1394 m) die nach ca. 45 Minuten erreicht ist. Ab hier geht es durch einen Wald bis rechter Hand der Fadenkamp ins Blickfeld gelangt. Nun führt der Weg über ein wunderschönes Hochtal mit Almencharakter. Auch wenn der Ausblick auf den immer näher kommenden Hochstadl das Herz erfreut, lohnt ein Blick zurück wegen der beeindruckenden Landschaft. Fadenkamp, Ötscher, Graskogel und die Latschen in der Almenlandschaft dominieren das Bild in imposanter Art.

Hochstadl Tour - Blick zurück - 23. Novewmber 2011

Der Schlußanstieg auf den Hochstadl führt dann durch Latschen und zu guter Letzt kurz durch felsiges Gelände zum Gipfel des Hochstadl (1919 m). Das Gipfelkreuz steht nicht am höchsten Punkt des Gipfels. Der höchste Punkt des Gipfels, mit seinem einzigartigen Panoramablick, findet sich einige Meter weiter hinten. Dort kann man sich dann in das Gipfelbuch eintragen.

Hochstadl Ausblick - 23. November 2011

Hochstadl-Runtastic

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Geschrieben von Fred am 24. November 2011 | Abgelegt unter Landschaft | Keine Kommentare

Göriacher Alm und Hochanger Tour von der Seebergalm aus

Auf die Göriacher Alm und den Hochanger an einem schönen Herbsttag.


Es war ein wunderschöner Herbsttag am 16. Oktober 2011 im Mariazellerland. Strahlend blauer Himmel mit zwar kühlem Lüfterl, trotzdem optimal für eine Bergwanderung.
Da nur für eine kürzere Wanderung Zeit war, haben wir uns für die Göriacher Alm entschieden (Gehzeit ca. 1 Stunde von der Seebergalm) – der Hochanger war vorerst gar nicht geplant.
Mit dieser Wahl haben wir an dem Tag zwar nicht die optimale Tour gewählt, da die Nebelgrenze genau dort verlief. Strahlender Sonnenschein im Mariazellerland und ab der Seebergalm beim Hochschwab Massiv staute sich der Nebel von der Südseite. Somit waren wir abwechselnd im Sonnenschein und Nebel unterwegs.

Göriacheralm - Hochanger Panorama

Start war auf der Seebergalm entlang einer Forststraße durch das Lappental, dann folgt ein Anstieg durch einen Wald und man ist nach ca. 1 Stunde bereits auf der Göriacher Alm angelangt. Der Weg bis zur Göriacher Alm kann als eher einfach bezeichnet werden. Der tolle Ausblick und die wunderschöne Almenlandschaft laden ein zu einer Rastpause.

Da der Hochanger immer wieder im Nebel lag aber manchmal doch sein “Gesicht” freigab, haben wir uns entschlossen den Aufstieg auf 1683m zu wagen. Nun ging es durch einen herbstlich gefärbten Lärchenwald eher steil hinauf auf den Hochanger. Reif und etwas Schnee auf den Bäumen und dem Gras erzeugten mit den gelegentlichen Sonnenstrahlen eine ganz besondere Stimmung.

Weg auf den Hochanger

In den kurzen Nebellöchern erahnte man den herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Wir sind dann versehentlich dem Weg Richtung Ostereralm gefolgt, statt direkt dem Gipfel zuzustreben – bemerkt, zurück und hinauf. Somit stimmt meine Wanderprofilaufzeichnung mit dem Handy nicht ganz. Für den Aufstieg auf den Hochanger Gipfel benötigt man ab der Göriacher Alm nochmal ca. 1 Stunde. Gesamtgehzeit von der Seebergalm auf den Hochanger ist ca. 2-3 Stunden.

12h

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Geschrieben von Fred am 18. Oktober 2011 | Abgelegt unter Landschaft | 5 Kommentare

Wandertour von der Gemeindealpe zum Zellerrain

Eine einfache Wanderung mit herrlicher Panorama-Aussicht.


Mit dem Sessellift hinauf auf die Gemeindealpe. Vorm Start noch eine schmackhafte Stärkung im Terzerhaus. Unbedingt sollte man einen Abstecher zum nur unweit entfernten Gipfelkreuz der Gemeindealpe machen. Ein herrlicher Ausblick auf den Erlaufsee, das Mariazellerland und im Rücken der mächtige Ötscher – das sollte man sich nicht entgehen lassen…

Links Ötscher - Gemeindealpe Gipfelkreuz

Nun die einfachere Tour hinab zum Zellerrain. Der umgekehrte Weg vom Zellerrain auf die Gemeindealpe ist auf jeden Fall mehr Herausforderung.
Zuerst gehts vom Gipfel der Gemeindealpe einige Kehren abwärts, bevor man einem angenehmen Almwiesenbodenweg Richtung Eiserner Herrgott und zur Almhütte auf der Brach folgt.

Auf der Brach beim Eisernen Herrgott

Ab dort geht es die Forststraße entlang zum Brunnstein, bis man bei der Wassertränke rechts hinein zum Wald und dort beim Wegweiser dem Waldweg Richtung Zellerrain folgen muss. In der Abzweigungskurve der Forststraße ist kein Wegweiser Richtung Zellerrain zu finden, dass muss man wissen. Der Waldweg führt nun bis zum Höchbauer und ab da folgt noch eine kurze Forststraße bis zum Zellerrain.
Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at

9h

Panorama Weg Gemeindealpe-Zellerrain

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Geschrieben von Fred am 27. September 2011 | Abgelegt unter Landschaft | Keine Kommentare

Türnsee und Hochtürnach Tour von Rotmoos aus

Eine nicht so bekannte Tour zum unberührten Türnsee und weiter auf den Hochtürnach.


Zuerst ging es mit dem Auto Richtung Wildalpen. Nach Greith und der Hochleiten rechts abbiegen über eine Brücke nach Rotmoos (Wegweiser ist direkt neben der Straße). Dort beim Haus heißt es das Auto stehen lassen da nun eine Forststraße beginnt. Gleich vorweg, es ist eine beschwerliche Tour auf wenig benutzten Pfaden.

Türnsee

Zuerst folgt man der Forststraße bevor es links in den Wald hineingeht. Ganz wichtig sind die Steinmännchen die den Weg weisen. Auf die heißt es besonders acht geben, da der Weg zuerst durch einen Windwurf und danach durch den Wald bis zum Türnsee und weiter bis zum Hochtürnach rauf oft nur anhand dieser Steinmännchen gefunden werden kann. Man kommt nach den ersten Waldanstiegen dann kurz auf eine Forststraße, dieser entlang bis zum nächsten Holzsteinmännchen und rechts hinein in den Wald. Bei diesem Holzsteinmännchen sieht man am Ende der Straße eine Quelle. Dort kann man seine Wasservorräte auftanken und wieder 50m zurück zum Einstieg in den Wald.

Tuernsee

Nach einem anstrengenden, steilen Marsch durch den Wald ohne besondere Aussicht, ist man nach ca. 90 Minuten am Türnsee angekommen. Ein kleiner unberührter Bergsee mit kräftig grüner Farbe entschädigt für die Strapazen dorthin. Der Türnsee ist in etwa die halbe Strecke auf dem Weg zum Hochtürnach. Rast und Entspannung war angesagt, bevor man weiter durch den Wald und über Steinritschen ein kuptiertes Hochplateau erreicht. Dort folgt man über Alm ähnliches Terrain (Steine, Latschen und Wiesen) von Steinmännchen zu Steinmännchen dem Weg. Hier ist der Ausblick in die umliegende Bergwelt schon gegeben und wird mit jedem Höhenmeter fantastischer.

Hochschwab Riegerin Gesäuse Panorama

Kurz vor dem letzten Anstieg hat man bereits einen traumhaften Blick auf die Riegerin, den Hochschwab, das Gesäuse, Dürrenstein… Der Hochtürnach liegt dann bald mit seinem Gipfelkreuz in Sichtweite. Kurz vorm Gipfel fällt es links und rechts ziemlich steil ab, bevor man das kleine Gipfelplateu mit seinem schönen Gipfelkreuz zum Gedenken an 3 verunglückte Mariazeller Segelflieger erreicht.

Hochtürnach Panorama

Hier ist der 360 Grad Rundumblick von Ötscher über Veitsch, Hochschwab, Riegerin, Dürrenstein umwerfend. Man sieht auch direkt auf das Schiestlhaus. Der Hochtürnach liegt auf 1770 Meter. Für die gesamte Tour sind für Untrainierte hin und zurück ca. 5 – 6 Stunden ohne Pausen einzuplanen. Wegstrecke gesamt ca. 30 Kilometer.

14h

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Geschrieben von Fred am 8. September 2011 | Abgelegt unter Landschaft | Keine Kommentare

Salzaklamm – Wanderung

Wiesen- und Waldweg Wanderung entlang der Salza.


Wir sind direkt hinter der Ferienwohnung Mariazell (Ortsteil Rasing) Richtung Salzaklamm gestartet.
Von Mariazell aus würde ich den Weg über die Annaburg wählen, welcher dann auf diesen Weg in der Rasing trifft. Es ist eine relativ einfache Wanderung Richtung Kreuzberg durch die Salzaklamm. Meistens entlang der Salza, gelegentlich etwas höher im Wald über der Salza. Immer wieder besteht die Möglichkeit an den Sandbänken der Salza eine entspannende Rast einzulegen oder gar einen Sprung ins kühle Naß zu wagen. Die Salzaklammwanderung sollte auch für ungeübte Geher zu schaffen sein. Wanderschuhwerk ist von Vorteil.

Salzaklamm Weg - Rastmöglichkeit direkt an der Salza

Besonders die lauschigen Platzerl an der Salza und der schattige, weiche Waldweg lassen einen die Lebensgeister spüren. Am Abschluß des Weges ging es dann den Kreuzberg hinauf und wieder zurück ins Zentrum von Mariazell. Wer sich den steilen Kreuzberg hinauf sparen will, kann die Route auch umgekehrt wählen und über die Annaburg Siedlung zurück nach Mariazell gehen. Ein kurzer Abstecher zur Salzaklammbrücke mit Bademöglichkeit ist empfehlenswert (1 Minute vom Hauptweg entfernt). Gehzeit für die komplette Runde ca. 2.5h.
PS: Die Salza führte höheres Wasser, daher war es nicht ganz so glasklar wie normal, ausser auf dem Salzaklamm Brückenbild (Nr.4) gemacht zur einer anderen Zeit.
Weitere Infos gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at

5h
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Geschrieben von Fred am 17. August 2011 | Abgelegt unter Landschaft | 3 Kommentare

Hochschwab Tour über Gschöderer Kar – Schiestlhaus zum Gipfel

Eine eher selten begangene Route auf den 2277m hohen Hochschwab.

Am Montag, 23. August 2010 bei wunderbarem Bergwetter, noch vor dem Wintereinbruch im Hochgebirge eine Woche später, machten wir uns auf den Weg. Christian Lenz und Hermann Ofner mit dem Rad von Mariazell nach Weichselboden. Manfred Ofner und ich (Fred Lindmoser) wählten den bequemeren Weg mit dem Auto. Schließlich mußten die beiden nach der Gipfeltour auch wieder zurück von Weichselboden nach Mariazell.

Hochschwab Tour über Gschöderer Kar

Von Weichselboden ging es die Forststrasse entlang auf den Edelboden bzw. die Edelboden Alm. Dieses Stück vom Weg zieht sich ganz schön… Am Edelboden angekommen war im Wald etwas suchen angesagt. Der Wegeinstieg Richtung Gschöderer Kar mußte gefunden werden. Ein bißchen hin und her und auf und ab, dann haben wir so etwas wie einen selten begangenen Pfad gefunden. Dem folgten wir durch den Wald, danach über eine Steinritsche und einen Felsen zum überklettern (man brauchte zwar die Hände, es war aber kurz und einfach – siehe Video). Hier war der Blick in die umliegenende Bergwelt schon wunderschön. Und wir waren am richtigen Weg über das Gschöderer Kar.

Hochschwab Gipfel 2277m

Empfangen von einem neugierigen Gamsrudel (ca. 20 Stück) ging es nun durch Latschen und über Wiesen den Berg hinauf. Manchmal flach durch, aber meistens steil hinauf. Der Weg wird durch Steinmännchen gekennzeichnet. Wir sind direkt beim Schiestlhaus rausgekommen. Von dort waren es noch ca. 30 Minuten bis wir uns am 2277 Meter hohen Hochschwab Gipfel ein “Berg Heil” wünschen konnten. Wunderbarer Ausblick in alle Richtungen bis weit ins Land hinein. Den Abstieg zum Edelboden machten wir über die bekanntere Route Rotgangboden – Weihbrunnkessel – Samstatt. Für die gesamte Tour – von Weichselboden aus – haben wir ca. 8 Stunden benötigt.

Edelboden Alm

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Geschrieben von Fred am 1. September 2010 | Abgelegt unter Landschaft | Keine Kommentare

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