Die Weide
Silberweide – Salix alba L.
Korbweide – Salix viminalis L.
Bruchweide – Salix fragilis L.
Salweide – Salix caprea L.
Weltweit gibt es über 350 verschiedene Weidenarten von kleinen Büschen bis hin zu großen Bäumen, die eine Höhe von 25 Metern erreichen können. In Westeuropa ist die Silberweide aufgrund ihrer heilkräftigen Wirkung die bekannteste Art. Sie kann bis zu 200 Jahre alt werden.

Die Weiden wachsen in Feuchtgebieten entlang von Fluss- und Seeufern, Sümpfen, Auen, feuchten Wiesen und Mooren. Da das Wasser, das über die Wurzeln aufgenommen, über den Stamm bis in die Zweige und Blätter transportiert wird, vollständig verdunstet, vermag die Weide feuchte Wiesen, Sümpfe und Moore zu entwässern. Das weitreichende Wurzelsystem wirkt wie eine Drainage an rutschigen Hängen.
Die Weiden blühen schon sehr früh im Jahr, meist schon im März. Dabei werden noch vor dem Austreiben der Blätter die Kätzchen gebildet. Für die Bienen und Hummeln ist die frühe Blütenzeit besonders wichtig, da sie den Nektar und die Pollen als Nahrung für die Brut brauchen.

Nach altem Volksglauben gehörte die Weide zu den Bäumen, die Unheil oder Krankheiten abwenden konnten. In früheren Zeiten wurden aus den biegsamen Zweigen bzw. Ruten nicht nur Körbe und Stühle hergestellt, sondern ganze Wände geflochten. Besonders die Kelten waren Den ganzen Beitrag lesen »
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Tags: Acetylsalicylsäure, Aspirin, Entzündungen, Fieber, Rheuma, Schmerzen, TEM, Traditionelle Europäische Medizin, Weide