Auf den Ötscher über den Rauhen Kamm von Raneck aus.
Unsere Tour führte uns mit dem Auto nach Lackenhof und ins hintere Tal nach Raneck. Von dort sind es laut Wegweiser 4 Stunden auf den Ötscher-Gipfel.
Die Tour beginnt einfach. Eine gemütliche Forststrasse entlang durch den Juckfidelwald, bis man nach ca. 40 Minuten bei der Bärenlacke rechts in den Wald hinein muss.
Ab hier wird der Aufstieg fordernd. Viele Kehren, steil hinauf durch den Wald, der einfach kein Ende nehmen will. Nach ca. 50 Minuten hatten wir den Waldteil aber doch geschafft und standen nun am Fuße des Rauhen Kamms. Rastpause und Stärkung war angesagt nach den Strapazen. Hier hat man schon einen herrlichen Ausblick in die umliegende Bergwelt.
Nun ging es den Rauhen Kamm hinauf. Ab hier sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Beim Aufstieg werden einige Felsstufen umgangen, andere wiederum muss man kletternd erklimmen und den Grad entlang gehen. Hier geht es manchmal ziemlich steil auf beiden Seiten runter. Nach etwas über 3 Stunden ab Raneck haben wir den Rauhen Kamm geschafft und sind am Ötscher Vorgipfel.
Den Aufstieg über den Rauhen Kamm empfanden wir weniger anstrengend, als den Aufstieg durch den Wald zuvor. Die vielen Eindrücke und der fantastische Ausblick lenkten sehr von den Strapazen ab. Vom Vorgipfel geht es relativ flach am Ötscherrücken entlang zum Gipfelkreuz. Dort war dann einiges los. Beim Abstieg Richtung Seilbahnbergstation nach Lackenhof fühlte man sich öfters, als wäre man auf einer Ameisenstrasse unterwegs. Bei der Hütte angekommen, haben wir uns dann den Komfort einer Sesselliftfahrt hinunter gegönnt.
Weitere Infos und Wegbeschreibungen gibt es auf der offiziellen Mariazellerland Tourismusseite www.mariazell-info.at.
Ein beeindruckender Film über den Naturpark Ötscher – Tormäuer mit seiner einzigartigen Landschaft.
Video und Text sind aus Youtube. Bilder sind direkt aus dem Video als Schnappschuss.
Rund um den weithin sichtbaren Ötscher, das Wahrzeichen des Mostviertels, erstreckt sich der Naturpark Ötscher-Tormäuer. Ein inspirierendes Refugium für Genießer, die aus der Stille der Natur neue Kraft schöpfen wollen. Reich an Geheimnisvollem und Entdeckenswertem.
Außergewöhnlich und charakteristisch sind die tiefen Taleinschnitte der Erlauf (die Vorderen und Hinteren Tormäuer) und besonders jene des Ötscherbaches die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs bezeichnet werden.
Dieser 3-minütige Film von Gernot Grassl öffnet eindrucksvolle Einblicke. Zu sehen sind unter anderem der Ötscher-Gipfel, die Ötschergräben, der Erlaufsee und der Erlaufstausee, das Alpenhotel Gösing und die Kartause Gaming.
Die Flugaufnahmen stammen von GYROCAM Kameramann Jürgen Moors, der mit Gyrocopterpilot Wolfgang Spät unterwegs war. Die Musik gestaltete Mario Dancso.
KONTAKT
Verein Naturpark Ötscher-Tormäuer
3214 Puchenstuben Nr. 25
Tel.: +43 (0) 2726/238
naturpark@most4tel.com www.naturpark-oetscher.at
Photoimpressionen und Panoramabilder aus dem Mariazellerland.
Das Mariazellerland ist gesegnet mit Fotografen die die Schönheit dieser Gegend bildlich festhalten und hinaus tragen in die Welt.
Einer davon ist Gottfried (Fritz) Zimmerl, seines Zeichens gelernter “Schweizer Degen”. Besser bekannt unter der Berufsbezeichnung Buchdrucker und Schriftsetzer.
Beim Prospektdruck lag die Bildauswahl in seinen Händen und sein Interesse für Fotografie war somit geweckt. Seit 2004 fotografiert Fritz Zimmerl mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.
Die Mariazeller Bergwelt hat es ihm angetan. Die Weite festzuhalten ist mit einem Bild oft nicht möglich. Darum gehört Panoramafotografie zu den großen Leidenschaften von Fritz Zimmerl. Seine Eindrücke sollen sich in seinen Fotos widerspiegeln und sein Empfinden vor Ort zum Ausdruck bringen.
Ausser dem Zuschnitt werden die Bilder nicht nachbearbeitet. Die Panoramabilder wurden von mir noch etwas zugeschnitten, um diese im Blog besser veröffentlichen zu können. Sorry.
Die kleine Vorschau zeigt nicht an ob es ein Panorama ist, also anklicken und überraschen lassen.
Mehr seiner Fotografien, mit Kommentaren aus der ganzen Welt, findet man unter diesem LINK.
Ein ganz besonderes, landschaftliches Highlight im Mariazellerland – die Ötschergräben.
Die Ötschergräben können relativ rasch erreicht werden, wenn man nach Mitterbach/ Friedenstein fährt und Richtung Erlaufklause Bahnhof bzw. Stausee abbiegt.
Von dort geht es zu Fuß weiter, vorbei am wunderschönen Hagengut, der Ötscher sehr präsent im Blickfeld. Ca. 10 Minuten später leitet ein Wegweiser nach rechts Richtung Ötscherhias. Vorbei an kleineren Wasserfällen und dem sehr naturnah gebauten Wasserrad ist man nach einer guten halben Stunde beim Ötscherhias angekommen.
Dort ist man nun mittendrin in den einzigartig, bizarren Ötschergräben – einer canyonartigen Landschaft mit steil aufragenden Felswänden und tosenden Wassern.
Vom grün schimmernden Wasser ausgeschwemmte Becken verlocken sich abzukühlen. Abzukühlen ist fast zu milde ausgedrückt, das Wasser ist kalt, sehr kalt. Lange hält man es darin nicht aus. Für diesen Bericht sind wir den Weg entlang des glasklaren Ötscherbaches ca. eine halbe Stunde gefolgt. Es sind einige wunderschöne – mehr oder weniger lange – Routen durch die Ötschergräben möglich. Unser Ziel war der Mirafall.
Nach einer kurzen Rast am Fuße des Mirafalls ging es wieder zurück zum Ötscherhias