Traumwetter mit strahlend blauem Himmel im Mariazellerland.
Wie bereits im Artikel zuletzt geschrieben ist es oft ein gutes Zeichen für das Allerheiligen-Allerseelen Wochenende, wenn am Nationalfeiertag Schlechtwetter vorherrschte.
So auch heuer wieder. Laut Wetterprognosen steht uns ein sehr schönes verlängertes Wochenende ins Haus. Vorallem im Mariazellerland, welches im Herbst den großen Vorteil genießt nebelfrei zu sein. Die Fotos sind vom 28. Oktober 2011.
Obwohl es am 26. Oktober 2011 schwach windig, eher mild, aber stark bewölkt mit gelegentlichen Regenschauern war, ist dieser Nationalfeiertag wettermäßig freundlicher gewesen im Vergleich zu den vergangenen Jahren.
Heuer gab es zwar schon einen Wintereinbruch, aber mehr auf den Bergen und nicht direkt im Ort Mariazell. Dort war es nur etwas “angezuckert”.
Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 26. Oktober 2011
Um den 26. Oktober muss man in Mariazell desöfteren mit Schnee rechnen, wie man an den Bildern 2007 (20. Oktober), 2009 (15. Oktober) und 2010 (26. Oktober) sehen kann. Im Jahr 2008 habe ich kein Foto von dieser Zeit (dürfte schneefrei gewesen sein). Aber in meinem Archiv gibt es 2008 ein Foto vom 23. November – da war dann bereits Schnee.
Auf Regen folgt Sonnenschein und man konnte auch feststellen, dass darauffolgend zu Allerheiligen – Allerseelen oft sehr schönes Herbstwetter war (ist auch für heuer so angesagt – siehe Webcams).
Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 26. Oktober 2010
Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 15. Oktober 2009
Mariazell Hauptplatz mit Basilika am 20. Oktober 2007
Apotheke Mariazell unter Dr. Angelika Prentner startet ein Hilfsprojekt in der Republik Moldau (früher Moldawien).
Als Einleitungsinformation: Angelika Prentner hatte bei einem Gespräch mit der Leiterin von Concordia Moldau erfahren, dass ein großes Problem in Moldau darin besteht, das die Frauen gezwungen sind ins Ausland (vorwiegend nach Russland und Griechenland) arbeiten zu gehen um überleben zu können. Dies hat zur Folge, dass die Kinder meistens bei den Großeltern leben müssen, die selbst durch ihre niedrige Pension in bitterster Armut leben, wodurch viele Kinder und auch alte Menschen ohne Hilfe der Concordia nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag hätten.
Daraus entstand bei ihr die Idee ein Hilfsprojekt zu entwickeln, dass es Frauen ermöglicht eine Erwerbstätigkeit zu Hause zu schaffen, damit sie auch bei den Kindern bleiben können.
Moldawien grenzt im Westen an Rumänien und im Norden, Osten und Süden wird die Republik Moldau, wie Sie heute genannt wird, von der Ukraine umschlossen. Moldau ist ein sehr armes Land, aber mit ausgezeichneten Böden und bietet sich daher optimal für landwirtschaftlichen Anbau an. Dr. Angelika Prentner ist mit Ihrer Vereinigung den Soroptimistinnen sowie Concordia Sozialprojekte von Pater Georg Sporschill hauptverantwortlich für nachfolgend vorgestelltes Hilfsprojekt. Dr. Angelika Prentners Ansprechpartner in der Republik Moldau ist Irene Rohringer von der Hilfsorganisation Concordia.
Ziel ist es den moldawischen Frauen über das Projekt “FEMEI Heilpflanzen” – Heilpflanzen sind das Spezialgebiet von Dr. Angelika Prentner – selbständige, erwerbsmäßige Arbeit zu ermöglichen. Die Frauen bekommen von Dr. Angelika Prentner Samen und Gerätschaften zur Verfügung gestellt, um mit dem Anbau auf ihrem Grund, der brach liegt, beginnen zu können. Die Pflanzen, die in Frage kommen, sind Kamille, Ringelblume, Pfefferminze, Thymian, Spitzwegerich, Breitwegerich und Melisse. Hier wird in einem ersten Schritt sondiert, welche Pflanzen am besten für einen Anbau geeignet sind, welche Qualität und Ausbeute möglich ist. Dafür bereiten die Frauen jetzt den Boden vor. Vorgabe von Dr. Angelika Prentner war, dass sie keine Spritzmittel verwenden dürfen, weder zur Vernichtung des Unkrauts noch später. Die erste Ernte wird dann auf ihre Qualität überprüft.
Die geernteten Heilkräuter sollen dann entweder zu Heilsalben und Tees, wie z.B. Ringelblumensalbe, Hustensaft oder Hustentee für den Eigenbedarf (Medikamente sind in Moldau fast unbezahlbar) oder für den “ab Hof” Verkauf verarbeitet werden.
Ziel des gesamten Projektes:
eine Erwerbsmöglichkeit für die Frauen zu schaffen, die sie von zu Hause aus machen und damit bei den Kindern bleiben zu können, wodurch sie nicht mehr gezwungen sind ins Ausland arbeiten zu gehen
die Eigenständigkeit der Frauen erreichen, damit sind sie auch gleichzeitig Vorbild für andere Frauen
Know-how-Transfer über die Verarbeitung und Anwendung der Heilpflanzen – damit wird den Familien die Möglichkeit geboten, Alternativen zu den Medikamenten zu haben, die sie sich fast oder gar nicht leisten können
Diese engagierten Frauen könnten in Zukunft andere Frauen unterweisen.
Auch ist angedacht, Menschen aus den Sozialzentren miteinzubeziehen und ihnen die Möglichkeit der Mitarbeit zu geben. Somit haben sie eine sinnvolle Beschäftigung und werden mit Heilpflanzen oder Produkten daraus entlohnt.
Man schafft in Zukunft eine Basis, die die Menschen Schritt für Schritt unabhängig von Sozialleistungen macht.
Jagdhornbläsergruppe “Erzherzog Johann Mariazell” feierte 40-jähriges Bestandsjubiläum im Zuge der Hubertusfeier.
Am Samstag, den 22. Oktober 2011 fanden Feierlichkeiten anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Jagdhornbläsergruppe “Erzherzog Johann Mariazell” statt.
Eröffnet wurden die Festivitäten mit einem Fackelzug zur Pfarrkirche in Gußwerk. Nach der Begrüßung durch den Obmann des Jagdschutzvereins Mariazellerland Harald Lasinger zelebrierte Pfarrer Hermann Trunk die feierliche Hubertusmesse mit musikalischer Umrahmung durch den MGV Alpenland und der Jagdhornbläsergruppe “Erzherzog Johann Mariazell”.
Der Hubertushirsch bzw. dessen Trophäe kam von Alexander Walter und wurde beim Hochstadl erlegt. Im Anschluss an die Messe wurde Ofö. Rudolf Knoll aus Gußwerk in diesem würdevollen Rahmen der Hubertusfeier, für seine über 60-jährigen Mitgliedschaft im Jagdschutzverein Mariazellerland, bereits zum 3. Mal mit dem Goldenen Bruch bedacht.
In gemütlicher Atmosphäre bei Speis und Trank, wurde dann im Volksheim Gußwerk weiter gefeiert. Nach den Begrüßungsworten von Roland Schreckeneder (Jagdhornbläsergruppe), Harald Lasinger (Obmann Jagdschutzverein) sowie Gußwerks Bürgermeister Michael Wallmann, gab das Gründungsmitglied der Jagdhornbläsergruppe “Erzherzog Johann Mariazell” Ägydius Sommerauer einen geschichtlichen Rückblick auf 40 Jahre Jagdhornbläser.
Die Jagdhornbläsergruppe “Erzherzog Johann Mariazell” besteht derzeit aus Andreas Gillich, Georg Krautgartner, Hans Lasinger, Martin Weber, Roland Schreckeneder und Wolfgang Sandner. An diesem Abend wurden Sie von Christine Zeisl (Lasinger) unterstützt. Musikalisch sangen und spielten im Volksheim neben den Jagdhornbläsern der MGV Mariazellerland und die Familienmusik Größbacher auf.
Der Mariazellerland Blog gratuliert auf diesem Weg der Jagdhornbläsergruppe aufs allerherzlichste zum 40-jährigen Bestand und wünscht alles Gute für die Zukunft.
DANKE an Hans Hölblinger für einen Teil der Fotos die diesen Artikel schmücken.
Zur Information über erledigte und anstehende Aufgaben der Gemeinde stehen Ihnen Vertreter des Gemeinderates zum Gespräch zur Verfügung. Es gibt
Gelegenheit Bedürfnisse, Meinungen, Vorschläge und Ideen vorzubringen.
Wichtig ist uns, dass neben Meinungen und Bedürfnissen auch Vorschläge und
Lösungen angeboten werden und ein guter Informationsfluss zwischen Gemeinde und Bürgerinnen und Bürgern entsteht.
Bei der Ziehung vom 5. Oktober 2011 hat diesmal eine Dame die 500.- Zeller Euro gewonnen.
Wie bitten um Entschuldigung für die lange Wartedauer nach der Veröffentlichung der Gewinnzahlen. Aber wir müssen das Datum des Poststempels abwarten für per Post zugesandte Parkscheine. Es sollen ja alle die gleiche Chance haben, egal ob der Parkschein per Mail als Scan oder per Post übermittelt wird. Der Gewinnerschein muss auf jeden Fall im Original übermittelt werden. Über 200 Parkscheine wurden uns übermittelt und mussten ausgewertet werden.
Nach genauer Durchsicht aller Parkscheine steht der Gewinner nun fest. Der Gewinner ist diesmal eine Gewinnerin. Frau Andrea Schüller aus Wien war mit Ihrem Parkschein nur 7 Minuten von der ermittelten Gewinnzeit 17.08.9:51 Uhr entfernt. Gefolgt von einem Parkscheinbesitzer aus Gollrad mit 21 Minuten Abstand, sowie einem Parkscheinbesitzer aus Mariazell mit 47 Minuten Entfernung zur Gewinnerzeit.
Wir gratulieren Frau Andrea Schüller herzlich zu den 500.- Zeller Euro und wünschen ihr eine schöne Shoppingtour im Mariazellerland.
Das nächste Ziehungsergebnis wird am 5. Jänner 2012 hier veröffentlicht. Heben Sie sich Ihre Parkscheine von 1. Oktober bis 31. Dezember 2011 gut auf. Sie könnten 500.- Zeller Euro wert sein…