Diese beiden Eigenschaften bringen die Gusswerker bei Ihrem traditionellen Faschingsumzug immer wieder mit. Auch wenn die Maskierten leider von Jahr zu Jahr weniger werden, finden sich in Gußwerk zum Glück noch Idealisten und Unerschrockene die allen Wetterkapriolen trotzen und einen Umzug auf die Beine stellen.
So konnte man von Ballett-Tänzerinnen über Hexen bis zu Piraten eine kunterbunte Mischung erleben. Federführend für diese jährlich stattfindende Veranstaltung sind die Kinderfreunde Gußwerk.
Manche sehnen sich schon nach dem Frühling und nach wärmenden Sonnenstrahlen.
Im Mariazellerland kommt aber desöfteren “verspätet” intensiver Winter, bevor der Frühling Einzug halten kann. Für Wintersportler herrschen nun Traumverhältnisse, wie sie die ganze Saison über noch nicht vorhanden waren.
Die Bilder des heutigen Tages sind fast alle in der Walstern gemacht worden. Absolute Stille und Ruhe, keine Menschenseele – mal als Alternative zum Faschingstrubel.
Spektakuläre Szenen beobachten konnte man bei einem Wintersportevent der besonderen Art.
Beim jährlich statt findenden Lenkbob-Cross, veranstaltet von Spark7 und der Schischule Amigos auf der Mariazeller Bürgeralpe, ging es trotz der Kälte heiss her.
In einem Ausscheidungsverfahren wurden aus 3 Klassen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) schlussendlich die Sieger gekührt. Die schnelle, anspruchsvolle Piste verlangte den mutigen Piloten einiges ab. Harte Zweikämpfe, wilde Stürze, unfreiwillige Ausritte, die alle glimpflich endeten, machten dieses Rennen für Teilnehmer und Zuseher zu einem Erlebnis.
Gerlinde Kaltenbrunner müsste sich wegen des eisigen Schneewindes und den tiefwinterlichen Verhältnissen in Mariazell gleich in ihrem Element gefüllt haben. Aufgrund des Windes musste der Fackelzug vom Europeum zur Basilika mit anschließender Messe ohne brennende Fackeln stattfinden.
Über 500 Besucher folgten danach gespannt im Europeum den Erzählungen ihrer 8.000er Besteigungen, begleitet von einer Multivisionsshow. Von widrigsten Umständen bis zu lebenserfüllenden Momenten, gewürzt mit lustigen Anekdoten, gab ihr Vortrag fantastischen Einblick in die “umbarmherzig, schöne” Welt der 8.000er. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Naturfreunden Mariazell.
Wer als Dank oder für eine Bitte eine Kerze anzünden will, kann dies gleich hinter der Basilika in der Kerzengrotte tun.
In der Basilika ist es nicht erlaubt, da die Rußentwicklung sonst Schäden an den Kunstwerken verursacht. Die Kerzengrotte wurde eigens gebaut um dieses Problem zu lösen. Die Ruß- und Wärmeentwicklung in der Grotte ist offensichtlich, strahlt aber auch ein ganz besonderes Flair aus, wenn sehr viele Kerzen brennen.
Passende Kerzen sind direkt beim Eingang zur Kerzengrotte zu erwerben.