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	<title>Mariazellerland Blog &#187; Wissen</title>
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	<description>Über Mariazell, das Mariazellerland und wo es mich sonst noch hinführt</description>
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		<title>Die Mistel</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 10:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE MISTEL

Heilige Druidenpflanze mit moderner Heilwirkung

Allseits bekannt aus den Asterix-Comics, wo sie vom Druiden Miraculix mit einer goldenen Sichel von hohen Eichen geschnitten wird. Für die keltischen Druiden war die Mistel die heiligste aller Pflanzen. In ihrer Sprache heißt die Mistel „die alles Heilende“. Sie sahen sie als ein Zeichen der Götter an, welches den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>DIE MISTEL</h3>
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<strong>Heilige Druidenpflanze mit moderner Heilwirkung<br />
</strong><br />
Allseits bekannt aus den Asterix-Comics, wo sie vom Druiden Miraculix mit einer goldenen Sichel von hohen Eichen geschnitten wird. Für die keltischen Druiden war die Mistel die heiligste aller Pflanzen. In ihrer Sprache heißt die Mistel „die alles Heilende“. Sie sahen sie als ein Zeichen der Götter an, welches den Menschen mitteilte, dass sie selbst im Baum anwesend seien. Für sie stand die Mistel für den Sieg des Lebens über den Tod. Aeneas musste, um in die Unterwelt zu gelangen, eine Eichenmistelzweig pflücken. Die Mistel öffnet die Unterwelt und ermöglicht die Rückkehr aus dem Hades.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_28382632_S.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13507" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Mistelzweig" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_28382632_S.jpg" alt="Mistelzweig" width="540" height="540" /></a></p>
<p>Die Verwendung der Mistel in der Heilkunde geht bis auf die vorchristlichen Hippokratiker zurück. Im Mittelalter gehörte sie zu den wichtigsten Heilpflanzen. Heute wird sie in der Behandlung von Bluthochdruck, bei Schwindel, entzündlichen Gelenkserkrankungen als Tee empfohlen. Wobei man <strong><span id="more-13502"></span></strong> die getrocknete Pflanze über Nacht kalt ansetzen sollte, danach abseihen, erwärmen und trinken. In Form von Spezialextrakten wird sie bei bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt. In der komplementärmedizinischen Behandlung von Karzinomen spielt sie heute die wichtigste Rolle. Im mitteleuropäischen Raum lebt die Mistel auf mehr als hundert Bäumen, dreizehn davon werden bisher in der Krebstherapie verwendet. Neben der tumorhemmenden und tumorreduzierenden Wirkung sind auch zahlreiche Nachweise über Einflüsse auf das zelluläre und humorale Immunsystem gezeigt worden.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_20918383_S.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13510" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Mistelzweig mit Beeren" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_20918383_S.jpg" alt="Mistelzweig mit Beeren" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Mit deutlich mystischem Bezug ist die Mistel noch heute das Grün der englischen Weihnacht. Das Küssen unter dem Mistelzweig, den man über Türen aufhängt, ist wohl eines der bekanntesten abendländischen Rituale. Es heißt, Paare, die sich zu Weihnachten unter einem Mistelzweig küssen, bleiben für immer zusammen. Allerdings muss die Mistel nach keltischem Brauch mit einer goldenen Sichel abgeschnitten und nach dem Kuss innerhalb von 12 Tagen verbrannt werden.</p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Der Kürbis</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 22:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbis]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbiskernöl]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kürbis

Die Herbstzeit ist die grosse Zeit des Kürbis. Überall sieht man ihn in seinen leuchtenden Farben von gelb über orange bis rot.
Ursprünglich stammt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika. Von dort aus brachten ihn die Spanier nach Europa. Aufgrund seiner vielen Samen galt er als ein Symbol für Fruchtbarkeit.

Neben seiner wichtigen Funktion als Wintergemüse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kürbis</strong><br />
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<p>Die Herbstzeit ist die grosse Zeit des Kürbis. Überall sieht man ihn in seinen leuchtenden Farben von gelb über orange bis rot.</p>
<p>Ursprünglich stammt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika. Von dort aus brachten ihn die Spanier nach Europa. Aufgrund seiner vielen Samen galt er als ein Symbol für Fruchtbarkeit.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/09/Kuerbis.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12315" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Kürbis" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/09/Kuerbis.jpg" alt="Kürbis" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Neben seiner wichtigen Funktion als Wintergemüse, weil er kühl gelagert bis Jänner haltbar ist, ist er heute vor allem wegen seiner heilkräftigen Wirkung bekannt.  Vor allem die Samen werden auf Grund ihrer Inhaltsstoffe bei Blasen- und Prostatabeschwerden empfohlen.</p>
<p><em>Kürbis als Schlankmacher</em></p>
<p>Der Kürbis besteht zu 90% aus Wasser und enthält kaum Fett. Dafür enthält das Fruchtfleisch <strong><span id="more-12257"></span></strong> umso mehr Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B6, C und E, Mineralien, Folsäure, Magnesium, Kalium, Calcium, Zink oder Natrium. Viel Kalium und wenig Natrium führen zu einer entwässernden und ausschwemmenden Wirkung.</p>
<p>Vitamin A ist für das Immunsystem, für die Sehrkraft und den Hautstoffwechsel wichtig. Vitamin B6 unterstützt die Blutbildung und das Nervensystem. Zusätzlich decken 100g Kürbisfleisch den Tagesbedarf an Carotinoiden. Weitere Inhaltsstoffe wirken verdauungsfördernd.</p>
<p><em>Samen als Power-Samen</em></p>
<p>Die Kerne des Kürbis sind sehr energiereich. Sie bestehen zu 45% aus ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen. Selen gilt heute als krebshemmend. Weiters enthalten sind Kupfer, Magnesium, Mangan, Zink und ein hoher Gehalt an Phytosterinen, die bei Prostata- und Harnwegsbeschwerden eingesetzt werden.</p>
<p>­</p>
<p><em>Kürbiskernöl</em></p>
<p>Das Kürbiskernöl wird aus den Kernen des Ölkürbis gewonnen. Es ist ein dunkelgrünes, dickflüssiges Öl mit einem intensiven Eigengeschmack. Es enthält ca. 85% ungesättigte Fettsäuren, davon knapp 50% Linolsäure und über 30% Ölsäure. ­Um diese Inhaltsstoffe nicht zu zerstören, sollte es nur kalt angewendet werden. In der Hautpflege ist es ein wertvolles Basisöl, besonders bei trockener, rissiger und schuppiger Haut.</p>
<p><em>Gesunde Ballaststoffe</em></p>
<p>Aufgrund ihrer Zusammensetzung sind Mehle aus Ölsamenpresskuchen, die bei der Kaltpressung von Ölen zurückbleiben, sehr gesund und eine gute Alternative zu Weizenmehl. Aufgrund ihrer meist dunklen Farbe und des stärkeren Eigengeschmacks sind sie ideal als Ballaststoffanteil in Mehlmischungen. Sie lassen weder den Blutzucker noch die Insulinkurve ansteigen und machen lange satt. Das Mehl aus dem Kürbiskernpresskuchen enthält darüberhinaus noch wertvolles Eiweiß. Damit ist es ein hochwertiges, eiweißreiches Lebensmittel, das zudem viele bioaktive sekundäre Inhaltssstoffe aufweist.</p>
<p><strong><em>Kürbiskernöl-Massageöl</em></strong></p>
<p>50ml Kürbiskernöl, 30ml Sonnenblumenöl, 20ml Olivenöl</p>
<p>Die Öle in ein Gefäß geben und gut verrühren. Dann in eine dunkle Flasche füllen. Einige Tropfen auf die gewünschte Körperpartie auftragen und einmassieren.</p>
<p><strong><em>Kürbiskernölpesto</em></strong></p>
<p>150g frische Gartenkräuter, 150ml Kürbiskernöl, 2EL Kürbiskerne, ½ TL Kräutersalz</p>
<p>Die Kräuter fein schneiden, die Kerne zerhacken und beides mit dem Kürbiskernöl verrühren. Mit Kräutersalz abschmecken und im Kühlschrank lagern.<br />
<!--leerzeile--><br />
<a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a>
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		<title>Die Schlüsselblume</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 07:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlüsselblume in der Traditionellen Europäischen Medizin.

Wenn im Frühling die warmen Sonnenstrahlen und das Licht zunehmen, ist nicht nur ein spürbares Aufatmen bei den Menschen zu merken, sondern auch in der Natur. Der lange Winter hat mit seiner Kälte, den fehlenden Farben, der fehlenden Wärme, den wiederholten Grippewellen und Erkrankungen an Körper und Gemüt gezehrt.

Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Schlüsselblume in der Traditionellen Europäischen Medizin.</h3>
<p><!--leerzeile--><br />
Wenn im Frühling die warmen Sonnenstrahlen und das Licht zunehmen, ist nicht nur ein spürbares Aufatmen bei den Menschen zu merken, sondern auch in der Natur. Der lange Winter hat mit seiner Kälte, den fehlenden Farben, der fehlenden Wärme, den wiederholten Grippewellen und Erkrankungen an Körper und Gemüt gezehrt.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05316.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10347" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Schlüsselblume" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05316.jpg" alt="Schlüsselblume" width="540" height="359" /></a></p>
<p>Aber der Kampf zwischen der endgültigen Einkehr des Frühlings und dem Ende des Winters ist noch nicht vorbei. Immer wieder versucht der Winter mit neuen Kältewellen und Schnee die Natur noch zu beherrschen.</p>
<p>Die Kräuter, die jetzt wachsen sind zäh und haben eine große Kraft. Ihnen kann der Winter nichts mehr anhaben. Deshalb machen sie auch unsere Körper widerstandsfähiger und stärken uns. Daneben sind sie wahre Jungbrunnen.</p>
<p>Zu diesen Frühlingsheilkräutern gehört die Schlüsselblume, auch Himmelschlüssel genannt. Der Name stammt von den schmalen und langen Blüten, die wie ein Schlüsselbund aussehen, an dem der Schlüssel zum Himmel hängt. Mit diesem Schlüssel wird das Tor für den Frühling aufgesperrt. Ihr lateinischer Name <em>Primula veris</em> bedeutet „die erste des Frühlings“ und steht für das Erwachen der Natur. Die Schlüsselblume ist eine richtige Osterblume. Ihr wurde früher in der Traditionellen Europäischen Medizin große Bedeutung zugesprochen. Deshalb wurde sie auch „Allerweltsheil“ genannt, was auf ihre besonderen Heilkräfte hinwies.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05314.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10350" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Schlüsselblume" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05314.jpg" alt="Schluesselblume_05314" width="540" height="360" /></a></p>
<p>In der Schulmedizin werden heute vor allem die Wurzeln bei Husten und Bronchitis empfohlen. Sie verflüssigen den Schleim, damit er abgehustet werden kann. Auf diese Weise wirken sie wie ein  natürliches Antibiotikum. Vor allem bei älteren Menschen verschlimmert sich die Verschleimung oft dadurch, <strong><span id="more-10344"></span></strong>dass die Arbeitsleistung des Herzens vermindert ist, was zu einem Rückstau in den Lungen und damit zum Hustenreiz führt. Ist dies der Fall sollte gleichzeitig der Kreislauf entlastet werden, indem die Wasserausscheidung gefördert wird. Genau dies bewirkt die Schlüsselblume. Sie erleichtert das Abhusten und wirkt harntreibend. Eine ideale Ergänzung sind weitere Frühlingspflanzen wie die Gundelrebe, die alles wieder in Fluss bringt, Spitzwegerich und Huflattich.</p>
<p>Aber auch bei Babys und Kindern kann die Schlüsselblume sehr gut bei Erkältungshusten und Bronchitis angewendet werden. Hier ist die Kombination mit Fenchel oder Anis empfehlenswerter.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05317_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10352" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Schlüsselblume" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Schluesselblume_05317_1.jpg" alt="Schlüsselblume" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Eine weitere Wirkung der Blüten ist die als Nerventonikum und sanftes Beruhigungsmittel. Zur allgemeinen Stärkung, vor allem für Kinder, kann man sie mit Gänseblümchen kombinieren. Dieses hat eine unglaubliche Vitalitätskraft. Man kann es so oft man will abmähen. Es dauert nicht lange und die Gänseblümchen sind wieder da. Dies zeugt von einer enormen Stärke.</p>
<p>Äußerlich angewendet, beseitigen die Blüten Hautunreinheiten und vermindern Akne.</p>
<p>Auf psychischer Ebene vermitteln die Himmelschlüssel besonders sensiblen, empfindsamen Menschen Leichtigkeit. Die gelbe Farbe muntert auf, schenkt Mut und öffnet das Herz. Sie wirken Depressionen, Trost-, Hoffnungslosigkeit, Trübsinn, Pessimismus und dem Schmerz der Verlassenheit entgegen.  Schon Hildegard von Bingen lobte die Blume als Mittel gegen Melancholie, Mutlosigkeit und Herzbeschwerden.</p>
<p><em>Schlüsselblumen-Tee</em></p>
<p>Für eine Tasse Tee nehmen sie die Menge Blüten, die sie zwischen zwei Fingern Platz haben, übergießen sie mit heißem Wasser, lassen 2 bis 3 Minuten ziehen und seihen ab. Als Heiltee trinken sie 3mal täglich eine Tasse.</p>
<p><em>Schlüsselblumen-Sirup</em></p>
<p>100g Schlüsselblumen mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, nach und nach Würfelzucker hinzugeben und leicht köcheln lassen, bis ein gelber Sirup entstanden ist.</p>
<p>Mit etwas Wasser verdünnt eingenommen, hilft der Sirup bei Nervosität, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit. Besonders für Kinder geeignet.</p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Die Weide</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Acetylsalicylsäure]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Weide

Silberweide – Salix alba L.
Korbweide – Salix viminalis L.
Bruchweide – Salix fragilis L.
Salweide – Salix caprea L.
 Weltweit gibt es über 350 verschiedene Weidenarten von kleinen Büschen bis hin zu großen Bäumen, die eine Höhe von 25 Metern erreichen können. In Westeuropa ist die Silberweide aufgrund ihrer heilkräftigen Wirkung die bekannteste Art. Sie kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die Weide</strong></h3>
<p><!--leerzeile--><br />
<strong>Silberweide – Salix alba L.</strong></p>
<p><strong>Korbweide – Salix viminalis L.</strong></p>
<p><strong>Bruchweide – Salix fragilis L.</strong></p>
<p><strong>Salweide – Salix caprea L.</strong></p>
<p><strong> </strong>Weltweit gibt es über 350 verschiedene Weidenarten von kleinen Büschen bis hin zu großen Bäumen, die eine Höhe von 25 Metern erreichen können. In Westeuropa ist die Silberweide aufgrund ihrer heilkräftigen Wirkung die bekannteste Art. Sie kann bis zu 200 Jahre alt werden.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10145" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Die Weide" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide1.jpg" alt="Die Weide" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Die Weiden wachsen in Feuchtgebieten entlang von Fluss- und Seeufern, Sümpfen, Auen, feuchten Wiesen und Mooren. Da das Wasser, das über die Wurzeln aufgenommen, über den Stamm bis in die Zweige und Blätter transportiert wird, vollständig verdunstet, vermag die Weide feuchte Wiesen, Sümpfe und Moore zu entwässern. Das weitreichende Wurzelsystem wirkt wie eine Drainage an rutschigen Hängen.</p>
<p>Die Weiden blühen schon sehr früh im Jahr, meist schon im März. Dabei werden noch vor dem Austreiben der Blätter die Kätzchen gebildet. Für die Bienen und Hummeln ist die frühe Blütenzeit besonders wichtig, da sie den Nektar und die Pollen als Nahrung für die Brut brauchen.</p>
<p><a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10147" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Weideblüte" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide3.jpg" alt="Weide" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Nach altem Volksglauben gehörte die Weide zu den Bäumen, die Unheil oder Krankheiten abwenden konnten. In früheren Zeiten wurden aus den biegsamen Zweigen bzw. Ruten nicht nur Körbe und Stühle hergestellt, sondern ganze Wände geflochten. Besonders die Kelten waren <strong><span id="more-10137"></span></strong> in der Tradition des Weidenflechtens sehr geschickt. Im keltischen Baumkreis gelten Weidengeborene (1.-10. März und 3.-12.September) als sehr feinfühlige, sensible und mitfühlende Menschen.</p>
<p>Eine besondere Wertschätzung der Weide finden wir im Brauchtum der katholischen Kirche. Seit dem 8. Jahrhundert ist es Sitte, am Palmsonntag die gebundenen Palmbuschen zur Weihe zu tragen. Bei uns wurden dafür die Kätzchenzweige der Salweide neben verschiedenem Grün in die Palmbuschen mit eingebunden.</p>
<p><strong>Heilwirkung der Weide</strong></p>
<p>Die Weidenrinde wurde in der Traditionellen Europäischen Medizin schon immer als Mittel gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt. Bereits Hippokrates, Paracelsus oder Hildegard von Bingen schätzten sie als wertvolles Heilmittel. 1838 wurde einer der Hauptwirkstoffe, das Salicin, aus der Rinde isoliert. Weitere Forschungen führten schließlich zur Entwicklung der Acetylsalicysäure, die unter dem Namen „Aspirin“ seither weltweit mit großem Erfolg eingesetzt wird.</p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide-2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-10151" style="padding: 5px; background: none repeat scroll 0% 0% #ffffff; border: 1px solid #a9a9a9;" title="Weidezweige" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2011/04/Weide-2.jpg" alt="Weide-2" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Innerlich angewendet wird die Rinde bei rheumatischen Beschwerden, entzündlichen Prozessen, Gicht, Arthritis, Kopf-, Rücken-, Gliederschmerzen, bei Fieber oder Grippe. Als Gurgelmittel kann die Weidenrinde wegen ihrer keimtötenden, bakterientötenden, desinfizierenden und entzündungshemmenden Wirkung bei Entzündungen im Mund-, Hals- und Rachenbereich angewendet werden. Äußerlich angewendet unterstützt der Tee bei Hautirritationen, Geschwüren, Akne, Hühneraugen, Schwielen, Fußschweiß oder Kopfschuppen. Kaum noch bekannt ist der Tee aus den Weidenkätzchen, der in Frankreich noch heute bei Schlaflosigkeit, Nervenstörungen oder Menstruationsbeschwerden getrunken wird.</p>
<p>Erntezeitpunkt der Rinde zu  Heilzwecken: März und April oder wieder im Oktober, am besten wirkt die Rinde von 2-3jährigen Ästen</p>
<p>Blätter sollten zum Erntezeitpunkt relativ jung sein</p>
<p><strong>Weidenrinden-Tee</strong></p>
<p>½ Teelöffel Rinde mit 1 Tasse kaltem Wasser übergießen und 4 bis 6 Stunden stehen lassen, vor Gebrauch kurz aufkochen und abfiltrieren</p>
<p>Dosierung: nicht mehr als 2-3 Tassen pro Tag</p>
<p>Anwendung: Harnblasenkatarrhen, Erkältungskrankheiten, Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Ischias; äußerlich zum Gurgeln bei Mund- und Rachenentzündungen, Mandelschwellungen</p>
<p>Achtung: bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Gastritis und Magengeschwüren sollte der Tee nicht getrunken werden</p>
<p><strong>Haarspülung gegen Schuppen</strong></p>
<p>10g Blätter und Rinde mit 1 Tasse Wasser kalt ansetzen und mindestens 6 Stunden ziehen lassen. Vor Gebrauch den Ansatz einmal kurz aufkochen und abseihen</p>
<p>Man kann die Spülung auch dem Badewasser zufügen, das übermäßiger Schweißbildung entgegen wirkt und rheumatische Beschwerden lindert.</p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Entgiften (Teil 2) über Lymphsystem und Bindegewebe</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 08:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bindegewebe]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgiften über das Lymphsystem

Braunwurz: Die Knotige Braunwurz ist auch eine Pflanze, die heute nur mehr wenig bekannt ist. Sie vermag zähen, kalten Schleim zu erwärmen und hilft dabei die entstandenen Schärfen über das lymphatische System abzuleiten. Gleichzeitig stärkt sie das Lymphsystem.

Edelkastanienknospen: Die Edelkastanienknospen entstauen das Lymphsystem und unterstützen so eine sanfte Entgiftung über das Lymphsystem.

Nussbaumknospen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Entgiften über das Lymphsystem</strong></h3>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><strong>Braunwurz: </strong>Die Knotige Braunwurz ist auch eine Pflanze, die heute nur mehr wenig bekannt ist. Sie vermag zähen, kalten Schleim zu erwärmen und hilft dabei die entstandenen Schärfen über das lymphatische System abzuleiten. Gleichzeitig stärkt sie das Lymphsystem.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><strong>Edelkastanienknospen: </strong>Die Edelkastanienknospen entstauen das Lymphsystem und unterstützen so eine sanfte Entgiftung über das Lymphsystem.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><strong>Nussbaumknospen: </strong>Der Walnussbaum ist ein Einzelgänger und verträgt sich nicht gut mit anderen Pflanzen. Die Knospen sind ein gutes <strong><span id="more-10080"></span></strong> Blutreinigungs- und Entgiftungsmittel. Ideal können sie zur Unterstützung einer Lymphdrainagebehandlung eingesetzt werden. Sie wirken infektionshemmend und heilungsfördernd bei Hauterkrankungen wie chronischer Dermatitis, infizierten Ekzemen und Beingeschwüren.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h3><strong>Entgiftung über das Bindegewebe: </strong></h3>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><strong>Zedernsprossen: </strong>Die Zeder ist von jeher ein mächtiger Baum mit einer ganz besonderen Bedeutung gewesen. Sie kann bis zu 40 Meter hoch wachsen und einen Stammumfang von bis zu 2 Meter erreichen. Die Knospen unterstützen den Abtransport der Schlacken und Gifte aus dem Bindegewebe. Unterstützen kann man die Wirkung noch mit einem Massageöl aus Oliven- und Mandelöl mit 1% ätherischem Zedernöl. Das Öl ist auch ein gutes Massageöl bei Bindegewebsschwäche und Cellulite.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4>Daneben wirken die Sprossen wundheilend, desinfizierend und nervenstärkend.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><strong>Zinnkraut: </strong>Das Zinnkraut wächst an sonnigen Stellen, auf Äckern und Feldern und ist ein lebendes Fossil. Die Pflanze wuchs schon vor 400 Mio. Jahren auf der Erde und war damals so hoch wie unsere heutigen Bäume. Zinnkraut enthält viel Kieselsäure und wirkt reinigend auf Arterien und Bindegewebe, festigend, strukturgebend,  fördert die Gehirndurchblutung, stärkt die Knochen, Haut, Haare, Nägel.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Entgiften über Leber und Niere</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgiften über die Leber

Löwenzahn: Der Löwenzahn ist eine Reparaturpflanze, die ausleitend wirkt. Seine Wurzeln wirken anregend auf Stoffwechsel und Bauchspeicheldrüse und aktivieren die Ausscheidung über Leber und Galle. Er reinigt die Gallengänge, besonders in Kombination mit Boldo, beruhigt Gallensteine, wirkt entzündungshemmend, beseitigt eine langsame Verdauung, hilft bei Verdauungskopfschmerz und Blähungen.

Der Löwenzahn wird auch der „Ginseng“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Entgiften über die Leber</strong></h3>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Löwenzahn: </strong>Der Löwenzahn ist eine Reparaturpflanze, die ausleitend wirkt. Seine Wurzeln wirken anregend auf Stoffwechsel und Bauchspeicheldrüse und aktivieren die Ausscheidung über Leber und Galle. Er reinigt die Gallengänge, besonders in Kombination mit Boldo, beruhigt Gallensteine, wirkt entzündungshemmend, beseitigt eine langsame Verdauung, hilft bei Verdauungskopfschmerz und Blähungen.</h4>
<p><!-- Leerzeile --><!-- Leerzeile --></p>
<h4>Der Löwenzahn wird auch der „Ginseng“ unserer Breiten genannt, da er sehr gut tonisierend wirkt.</h4>
<p><!-- Leerzeile --><br />
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6152" title="Loewenzahn" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg" alt="Loewenzahn" width="555" height="370" /></a><br />
<!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Wacholdersprossen: </strong>Die Wacholdersprossen stärken die Leber und ihre Funktion, wirken leberregenerierend und bekämpfen gleichzeitig Milzerkrankungen.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Erdrauch:</strong> Der Erdrauch ist eine Pflanze, die in der Schulmedizin nur mehr wenig Bedeutung hat. In der Traditionellen Europäischen Medizin ist er aber eine ganz wichtige <strong><span id="more-10021"></span></strong> Pflanze zur Ausleitung von gelbgalligen und schwarzgalligen Schärfen. Er hat eine sehr feine, sensible Wirkung, fördert den Abfluss der Galle und wirkt krampflösend bei Gallenkoliken. Das Erdrauchöl kann als Massageöl bei Schmerzen verwendet werden. Denn oft verursachen Schlacken, die nicht gelöst werden können, Schmerzen. Das Öl vermag diese Schlacken in Lösung zu bringen, damit sie ausgeschieden werden können.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h3><strong>Entgiften über die Niere</strong></h3>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Birke: </strong>Bei der Birke werden das Blatt, die Rinde und die Knospen angewendet. Sie war schon von jeher ein Bestandteil von Lebens- und Reinigungselixieren.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4>Das Birkenblatt ist neben der Brennnessel die bekannteste Entgiftungs- und Entwässerungspflanze für die Niere. Es wirkt sehr viel sanfter als die Brennnessel.  Deshalb können auch Menschen mit Bluthochdruck oder Herzproblemen das Blatt anwenden. Das Öl aus der Birke mobilisiert die Flüssigkeit und ist ein hervorragendes Cellulite-Massageöl.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4>Die Rinde der Birke wirkt auf das Haut-Nerven-Sinnes-System und ist immer dann indiziert, wenn Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Ekzeme sich unter nervlicher Belastung oder Stress verschlechtern oder die Ursache überhaupt im psychischen Bereich zu finden ist.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4>Die Birkenknospen haben eine sehr sanfte Wirkung und werden nicht nur zur Entwässerung angewendet, sondern auch als Nerventonikum, bei Blasenschwäche, bei Schwächezuständen und im Wachstum von Kindern oder bei Schwäche nach einer Krankheit zur Stärkung des Immunsystems. Grundsätzlich sollte nach jeder Erkrankung oder Verkühlung der Körper gereinigt werden. Dazu eignen sich die Birkenknospen sehr gut.</h4>
<p><!-- Leerzeile --><br />
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6268" title="Birke" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg" alt="Birke" width="555" height="370" /></a><br />
<!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Brennnessel: </strong>Die Brennnessel enthält sehr viel Mineralien, Spurenelemente und Eisen und gehört zu den wichtigen Frühjahrskräutern. Aus den jungen Blättern wird vielerorts der bekömmliche Brennnesselspinat zubereitet. Der Saft kann unterstützend bei Eisenmangel getrunken werden. Der Tee wirkt harntreibend und schwemmt Harnsäure aus. Zusammen mit dem Bärlauch wirken die Blätter und der Saft blutbildend und vitalisierend.</h4>
<h4><!-- Leerzeile --></h4>
<h4>Allerdings sollten Menschen mit hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen die Brennnessel nur sehr vorsichtig anwenden.</h4>
<h4><!-- Leerzeile --></h4>
<h4>Die Wurzel der Brennnessel ist ein Männermittel. Sie enthält pflanzliche Steroidhormone, die regulierend auf den Hormonhaushalt der Männer einwirken.  Deshalb wird sie bei Prostatabeschwerden empfohlen.</h4>
<p><!-- Leerzeile --><br />
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Brennessel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6073" title="Brennessel" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Brennessel.jpg" alt="Brennessel" width="555" height="370" /></a><br />
<!-- Leerzeile --></p>
<h4><strong>Goldrute:</strong> Die Goldrute gehört zu den essentiellen Nierenkräutern. Sie wird eingesetzt bei akuten und chronischen Nierenentzündungen, zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Bei Einnahme der Goldrute sollte aber mit einer niedrigen Dosierung begonnen und diese dann langsam gesteigert werden, da es sonst zu einer starken Reaktion der Nieren kommen kann.</h4>
<p><!-- Leerzeile --></p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Entschlacken und Entgiften im Frühjahr</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/entschlacken-und-entgiften-im-fruhjahr/wissen/9540/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 13:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entschlacken und Entgiften im Frühjahr

Die dunkelste Zeit im Jahr ist vorbei und die Tage werden wieder länger. Die ersten warmen Sonnenstrahlen erwärmen unser Gemüt und holen uns langsam wieder in die Aktivität zurück. Überall erwacht das Leben in der Natur und auch wir selbst sind wieder voller Tatendrang und Ideen.

Aber zuerst muss einmal gründlich sauber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Entschlacken und Entgiften im Frühjahr</h3>
<p></p>
<h4>Die dunkelste Zeit im Jahr ist vorbei und die Tage werden wieder länger. Die ersten warmen Sonnenstrahlen erwärmen unser Gemüt und holen uns langsam wieder in die Aktivität zurück. Überall erwacht das Leben in der Natur und auch wir selbst sind wieder voller Tatendrang und Ideen.</h4>
<p></p>
<h4>Aber zuerst muss einmal gründlich sauber gemacht und kräftig durchgelüftet werden. Die frische Luft klärt unseren Geist und macht uns wach. Auch unser Körper verlangt nach der langen Winterzeit nach Reinigung und Klärung. Jetzt ist die ideale Zeit, unseren Organismus von den angesammelten Schlacken zu befreien. Dabei sollten aber gewisse Dinge beachtet werden.</h4>
<p></p>
<p><a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6152" title="Loewenzahn" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg" alt="Loewenzahn" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4>Eine Entschlackungs-, bzw. Entgiftungskur sollte immer bei abnehmendem Mond begonnen und 21 Tage durchgemacht werden. Denn da ist der Körper bereit,<br />
<strong><span id="more-9540"></span></strong> Angesammeltes und Gespeichertes frei zu geben. Auch sollten alle Entgiftungsorgane berücksichtigt werden. Dazu zählen Leber, Niere, Lymphe, Bindegewebe, aber auch die Lunge, der Darm und unser größtes Entgiftungsorgan die Haut. Begonnen wird mit der Leber, darauf folgt die Niere, dann die Lymphe und zum Schluss das Bindegewebe. Denn im Bindegewebe lagern sich besonders viele Schlacken ab.</h4>
<p></p>
<p><a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6268" title="Birke" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg" alt="Birke" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4><strong>Wichtige Pflanzen zum Entgiften sind dabei:</strong></h4>
<p></p>
<h4><strong>Leber:</strong> Löwenzahn, Artischocke, Erdrauch oder Wacholdersprossen</h4>
<h4><strong>Niere:</strong> Birkenblatt, Birkenknospen, Goldrute, Brennnessel (Vorsicht bei Bluthochdruck oder Herzerkrankungen!)</h4>
<h4><strong>Lymphe:</strong> Edelkastanienknospen, Braunwurz, Nussbaumknospen</h4>
<h4><strong>Bindegewebe:</strong> Zedernsprossen, Zinnkraut</h4>
<h4><strong>Magen: </strong>Heilerde</h4>
<h4><strong>Lunge:</strong> Lungenkraut-Wein von Hildegard von Bingen, Haselstrauch</h4>
<h4><strong>Haut:</strong> Bäder mit Birkenblatt oder Steinsalz, Sauna</h4>
<p></p>
<p><a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Brennessel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6073" title="Brennessel" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Brennessel.jpg" alt="Brennessel" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4>Beim Essen sollte in dieser Zeit eher leichte Kost, viel Gemüse und Obst bevorzugt werden.</h4>
<p></p>
<h4>Daneben sollten mindestens 2 Liter klares Wasser pro Tag getrunken werden, damit die gelösten Schlacken auch ausgeschieden werden können. Ansonsten werden sie an einem anderen Ort im Körper wieder eingespeichert. Gute Ergänzungen sind auch Gemüsesäfte, Brennnesselsaft oder Roter Rüben-Saft.</h4>
<p></p>
<h4>In den folgenden Artikeln werde ich Ihnen einige Entgiftungspflanzen und deren Anwendung genauer vorstellen.</h4>
<p></p>
<h4>Sollten Sie sich zu einer Entschlackungs- bzw. Entgiftungskur entschließen, besteht die Möglichkeit, dass Sie in unserer Apotheke einen genauen Plan anfordern, um die Kur wirkungsvoll durchführen zu können. Bei etwaigen Fragen sind wir gerne für Sie da.</h4>
<p></p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt ist Apfelzeit</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/jetzt-ist-apfelzeit/wissen/8156/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 06:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TEM]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt in der Geschichte der Menschheit keine andere Frucht, die seit fernster Vergangenheit so eng mit dem alltäglichen Leben, der Ernährung, der Heilung, dem Volksglauben und der Dichtung verbunden wäre, wie der Apfel. Zahlreiche Motive in Kunst, Mythologie und Religion zeugen davon. Eva verführte Adam mit einem Apfel.
In der altgriechischen Legende vom Streit zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Es gibt in der Geschichte der Menschheit keine andere Frucht, die seit fernster Vergangenheit so eng mit dem alltäglichen Leben, der Ernährung, der Heilung, dem Volksglauben und der Dichtung verbunden wäre, wie der Apfel. Zahlreiche Motive in Kunst, Mythologie und Religion zeugen davon. Eva verführte Adam mit einem Apfel.</p>
<p>In der altgriechischen Legende vom Streit zwischen den Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite, welche nun „die Schönste“ sei, überreicht der trojanische Prinz Paris der Aphrodite die Trophäe, einen goldenen Apfel. Im Mittelalter symbolisierte die Frucht als Reichsapfel die Macht der Herrscher. Heute schmückt sich neben einer großen Computerfirma auch die Großstadt New York mit dem Namen „Big Apple“.</h4>
<p></p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/10/Apfel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8160" title="Der Apfel" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/10/Apfel.jpg" alt="Der Apfel" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4>Die ältesten Gärten mit Apfelbäumen wurden in Mesopotamien angelegt. Über Palästina gelangte die Frucht nach Ägypten. Pharao Ramses II. (13. Jhd. v.Chr.) beschenkte die Tempelpriester jeden Tag mit einem Korb Äpfel. Von Ägypten kam der Apfel nach Griechenland, von dort <strong><span id="more-8156"></span></strong> nach Rom, den Rest Europas und schließlich der Welt.</h4>
<p></p>
<h4>Der Apfelbaum, <em>Malus silvestris</em> var. <em>domestica</em>, gehört der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) an. Er kann je nach Sorte und Standort bis zu 10 Meter hoch werden. Die Blätter sind oval, gezähnt, auf der Oberseite glänzend grün, auf der Unterseite eher wollig. Die Blüten sind weiß bis rosa und erscheinen noch vor den Blättern. Blütezeit ist April bis Mai. Die Früchte unterscheiden sich je nach Sorte in Farbe, Geschmack und Aussehen.</h4>
<p></p>
<h4>Nicht von ungefähr wird der Apfel als „König der Früchte“ bezeichnet. Er enthält eine Reihe wertvoller Stoffe, die insgesamt die Abwehrkräfte stabilisieren und Herz, Kreislauf und Gefäße stärken. Besonders die Schale des Apfels enthält eine Vielzahl lebenswichtiger Inhaltsstoffe.<br />
Wie Ernährungswissenschaftler festgestellt haben, ist der Apfel eine wahre Biobombe. Neben den Vitaminen A, B1, B2, B3, B6, PP, C und E enthält er auch Eisen, Magnesium, Schwefel, Phosphor, Kalium, Zink, Chrom, Kupfer und Silizium. Kalium sorgt für ein optimales Säure-Basen-Gleichgewicht und verhindert Flüssigkeitsansammlungen im Körper.<br />
Zu den weiteren wichtigen Substanzen zählen neben den Fruchtsäuren besonders die Pektine. Die Pektine senken Cholesterin und binden Giftstoffe wie Blei-, Quecksilber- und Kobaltsalze im menschlichen Darm, so dass sie ausgeschieden werden und nicht in die Blutbahn kommen. Pektine stoppen auch die Vermehrung von krankheitserregenden Bakterien im Darm und wirken zusätzlich beruhigend auf die Magenschleimhäute, so daß das Essen von Äpfeln bei Durchfallerkrankungen den Heilprozeß positiv beeinflußt.<br />
Ist man Äpfel mit der Schale und der Kernkammer, regt dies die Verdauung an. Äpfel wirken durch den hohen Gehalt an Pektinen sehr sättigend. Deshalb eignen sie sich sehr gut als Diätkost bei Übergewicht. Zusätzlich senken Äpfel bei regelmäßigem Verzehr die Blutfette.</h4>
<p></p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/10/Apfel2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8162" title="Apfelbaum" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/10/Apfel2.jpg" alt="Apfelbaum" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4>Schon früher war bekannt, dass der Verzehr von täglich ein bis zwei Äpfeln gesund erhält und vor Bluthochdruck und Herzinfarkt schützt. Oder dass eine Apfeldiät, die ausschließlich aus Fruchttagen bestand, bei Verdauungsstörungen und schweren Magen-Darm-Entzündungen half. Raucher, die bislang vergeblich versucht haben, sich das Rauchen abzugewöhnen, können ebenfalls von der Apfeldiät profitieren. Denn durch diese Kur wird der Geschmack der Zigaretten stark beeinträchtigt und damit der Verzicht auf Zigaretten erleichtert. Versuchen Sie es doch einmal mit dieser preiswerten und zugleich gesunden Methode.</h4>
<p></p>
<h4>Hildegard von Bingen empfahl das <em>Apfelknospenöl</em> bei Kopfschmerzen und Migräne, die durch Milzleiden oder Magen-Darm-Störungen verursacht worden sind. Dabei frische Frühlingsapfelknospenblüten in Olivenöl ansetzen und in die Sonne stellen. Kurmäßig täglich 2 Teelöffel durch 4 bis 6 Wochen vor dem Schlafengehen einnehmen.</h4>
<p></p>
<h4><em><strong>Apfelblüten-Tee</strong></em></h4>
<p></p>
<h4>Übergießen Sie 20g frische oder getrocknete Apfelblüten mit ½ Liter heißem Wasser und lasse Sie den Aufguß 2 Minuten ziehen. Hilft gut bei Erschöpfung, Fieber, Heiserkeit und Ekzemen.</h4>
<p></p>
<h4><strong><em>Apfelschalen-Tee</em></strong></h4>
<p></p>
<h4>Übergießen Sie 10g frische oder getrocknete Apfelschalen mit 1 Tasse heißem Wasser, einige Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen täglich getrunken helfen gut bei Fieber, Entzündungen und führen zu vermehrter Ausscheidung von Harnsäure. Man kann diesen schmackhaften Tee auch gut als Durstlöscher oder als Kindertee trinken.</h4>
<p></p>
<h4><strong><em>Apfelabsud</em></strong></h4>
<p></p>
<h4>Zerkleinern Sie 3 bis 4 Äpfel und kochen Sie sie mit ½ Liter Wasser kurz auf, 30 Minuten ziehen lassen und abseihen. Mehrmals 1 Tasse täglich getrunken, entspannen die Nerven. Mit etwas Honig gesüßt ist der Absud auch zur Beruhigung nervöser und durch Schulstress überbeanspruchter Kinder gut geeignet. Ob heiß oder kalt getrunken – der Tee besänftigt, stärkt die Nerven und fördert die Konzentration. Die Apfelstücke können über den Tag verteilt gegessen werden.</h4>
<p></p>
<h4>Fügt man dem Absud noch Gewürznelken und Zimt zu, wärmt er von innen heraus in der kalten Jahreszeit und kurbelt den Kreislauf an.</h4>
<p></p>
<h4><strong><em>Apfelwein</em></strong></h4>
<p></p>
<h4>2 Äpfel schälen und mit der Schale einer ungespritzten Zitrone, 1EL Zucker oder Honig in ½ Liter Rotwein aufkochen, abfiltrieren und in eine Flasche abfüllen. Die Menge über 2 bis 3 Tage verteilt schluckweise nach den Hauptmahlzeiten trinken. Der Wein ist ein gutes Stärkungsmittel für überforderte oder erschöpfte Menschen. Außerdem hilft er bei Verstopfung.</h4>
<p><!--leerzeile--></p>
<h4><a href="http://www.apotheke-mariazell.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-6049" style="border: 1px solid grey; " title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Herzensangelegenheiten &#8211; am 26. September ist Weltherztag</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 19:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Arnika]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Weißdorn]]></category>
		<category><![CDATA[Weltherztag]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzensangelegenheiten – am 26. September ist Weltherztag

Drei Milliarden Mal pumpt unser Herz im Laufe eines Lebens. Es liegt im Mittelpunkt des Menschen, ist das Zentralorgan des Blutkreislaufes und hat die Funktion einer Druck- und Saugpumpe. Etwa sechzig bis achtzig Mal in der Minute wird das Blut aus seinen Hohlräumen ausgeworfen. Das dazugehörige System des Kreislaufes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Herzensangelegenheiten – am 26. September ist Weltherztag</strong></h3>
<p></p>
<h4>Drei Milliarden Mal pumpt unser Herz im Laufe eines Lebens. Es liegt im Mittelpunkt des Menschen, ist das Zentralorgan des Blutkreislaufes und hat die Funktion einer Druck- und Saugpumpe. Etwa sechzig bis achtzig Mal in der Minute wird das Blut aus seinen Hohlräumen ausgeworfen. Das dazugehörige System des Kreislaufes bzw. der Blutgefäße hat eine Länge von 100 000 Kilometern, das entspricht etwa dem Zweifachen des Erdumfangs. Der Durchfluss pro Minute beträgt 4 bis 7 Liter Blut.</h4>
<p></p>
<h4>Wenn man sich diese Zahlen vor Augen führt, erkennt man, welche beeindruckende Leistung unser Herz tagtäglich vollbringt und wie wichtig es ist, auf sein Herz zu achten und es nicht zu sehr zu belasten. In unserer heutigen Zeit mit viel Stress, Druck, Lärm, Sorgen, Krisen, Unfrieden, finanziellen Turbulenzen und täglichen Katastrophen- meldungen sind wir großen Belastungen ausgesetzt.</p>
<p>Dies alles hat Auswirkungen auf unseren emotionalen Zustand. Unsicherheit, Angst und Schlafstörungen rauben vielen Menschen die Lebensfreude, die ihren Sitz im Herzen hat. Gemeinsam mit den heutigen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht oder Depressionen sind die Folgen für unser Herz, unsere Organe und unseren Körper enorm. Erkrankungen des Herzens und Kreislaufs stellen noch vor Krebserkrankungen und Schlaganfall die häufigste Todesursache dar.</h4>
<p></p>
<h4>Unter all diesen Aspekten wird vielen bewusst, wie wichtig es ist auf unser Herz zu achten und zu hören, damit wir gesund und glücklich leben können.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Traditionelle Europäische Medizin und Naturheilkunde</strong></h4>
<p></p>
<h4>Im Planetensystem ist das Herz der Sonne zugeordnet. Seine Farben sind Gold, Gelb, Orange bis zu einem warmen Rot. Der Tag des Herzens ist der Sonntag. Unter den Metallen entspricht es in erster Linie dem Gold, aber auch Magnesium, Phosphor und Sulfur. Zu den wichtigsten Steinen der Sonne gehören <strong><span id="more-7824"></span></strong> Bernstein, der für die Freude steht, der Topas zur Herzstärkung und der Pyrit als Sonnenmittel für das Immunsystem.</h4>
<p></p>
<h4>Im Pflanzenreich sind Sonnenpflanzen relativ leicht an ihrer Farbe, Gestalt, am Geruch und Geschmack erkennbar. Alle diese Pflanzen bringen die Kraft und die Wärme der Sonne in den Körper und in das Herz. Es sind meist majestätische, aufrechte Pflanzen mit würzig oder bitterem Geschmack, ungiftig, mit ätherischen Ölen oder vielen Samen, leuchtenden Blüten, gelben bis roten Pflanzensäften, mit sonnigem Duft, die trockene, sonnige Standorte bevorzugen. Getreide, Adonisröschen, Alant, Arnika, Kurkuma, Galgant, Ingwer, Johanniskraut, Ringelblume, Olive, Safran, Goldmelisse oder Sonnenblume sind nur einige Vertreter davon.</h4>
<p></p>
<h4>Die <em>Monarde</em> oder <em>Goldmeliss</em>e ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Eisbrecher, die Wärme in den Körper trägt und Kälte auskehrt. Sie aktiviert blockierte Kräfte, die von Depressionen festgehalten werden. Diese Heilpflanze ist gut für Menschen, die leicht aus dem seelischen Gleichgewicht geworfen werden. Ein Tee aus Goldmelisse mehrmals täglich am Tag genossen, festigt das „Ich“.</h4>
<p></p>
<h4>Die <em>Echte Melisse</em> gehörte zu Paracelsus-Zeiten zu den wichtigsten Herzpflanzen. Wenn sich Belastungen, Sorgen und Stress auf das Herz auswirken, hilft ein Melissen-Tee, 3mal täglich 1 Tasse, oder Tropfen, 3mal 15 Tropfen, sehr gut, das Herz zu unterstützen.</h4>
<p></p>
<h4>Der <em>Weißdorn</em>, heute sicherlich die bekannteste Herzpflanze, stärkt den Herzmuskel, die Herzkraft und unterstützt so die Leistung des Herzens.</h4>
<p></p>
<h4>Die <em>Blüte des Johanniskrauts</em> verkündet die Johanniszeit, den Höchststand des Jahres. Die volle Kraft der Sommersonne lebt in ihr. Alles ist Leuchten und Licht in dieser Pflanze und strebt nach oben zur Lebensentfaltung.</h4>
<p></p>
<h4><em>Arnika</em> wird heute bei akuten Schwächezuständen des Herzens, Angina pectoris und zur Vorbeugung einer Herzinsuffizienz eingesetzt. Allerdings hat Arnika, innerlich eingenommen, eine unspezifische Herzwirkung, was zu Nebenwirkungen führen kann. Deshalb ist eine Einreibung in der Herzgegend oder die homöopathische Zubereitung empfehlenswert.</h4>
<p></p>
<h4>Auf Waldrändern, Kahlschlägen, kieseligen Sand- und Ursteinboden ist der <em>Rote Fingerhut</em> zu finden. Seine Wirkstoffe, herzwirksame Glycoside, sind heute wichtige Mittel v.a. in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Vor einer Selbstmedikation soll aber dringend gewarnt werden, da die Pflanze zu den Giftpflanzen gehört.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Hildegard von Bingen</strong></h4>
<p></p>
<h4>Das wichtigste Herzmittel bei Herzschwäche, Herzinsuffizienz, Altersherz, Mangeldurchblutung des Herzens, Kraftlosigkeit, stressbedingten und nervösen Herzschmerzen oder Herzschwäche nach Grippeerkrankungen ist der <em>Petersilien-Wein</em> („Herzwein“). Empfohlen wird eine Einnahme 3mal täglich 1 Likörglas nach dem Essen kurmäßig über mehrere Monate.</h4>
<p></p>
<h4>„<em>Kleine Herzkur</em>“</h4>
<p></p>
<h4>Hildegard rät speziell Menschen ab dem 30. Lebensjahr einmal jährlich die Kleine Herzkur zu machen. Täglich 3&#215;2 Galgant-Tabletten auf der Zunge zergehen lassen und jeweils im Anschluss 1 Likörglas Herzwein trinken.</h4>
<p></p>
<h4>Es ist dies eine schonende Möglichkeit zur Entlastung und Vitalisierung des Herz-Kreislauf-Systems. Die Anwendung wird zumindest einmal jährlich empfohlen. Älteren Menschen hilft oft die dauerhafte Einnahme zu mehr Wohlbefinden im Alltag.</h4>
<p></p>
<h4><em>„Große Herzkur“</em></h4>
<p></p>
<h4>Zur Therapie und Ausheilung von schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfiehlt Hildegard die Durchführung der Großen Herzkur:</h4>
<p></p>
<h4>-          Täglich jeweils vor und nach dem Essen einige Griechenklee-Kekse bzw. Tabletten, danach 1 Likörglas Fenchelwein</h4>
<h4>-          1-3mal täglich 1 Messerspitze Griechenklee-Pulvermischung auf ein Stück Brot verzehren</h4>
<h4>-          Täglich 1 Herz-Magen-Milz-Massage mit der Tannensalbe</h4>
<h4>-          Tägliche Edelstein-Anwendung mit einer Jaspisscheibe</h4>
<h4>-          Wohltuende Entspannungsmassage mit Rosenöl</h4>
<p></p>
<h4><em>Galgant </em>ist das am schnellsten wirkende Hildegard-Herzmittel bei einsetzendem Schwindel, Schwäche, Schmerzen oder Herzanfall. Bei beginnendem Herzschmerz oder vor einer Anstrengung 1-2 Galgant-Tabletten im Mund zergehen lassen. Die Einnahme kann nach 5-10min wiederholt werden. Bei Schwächezuständen, Müdigkeit und Erschöpfung 3 Tabletten in einer Flüssigkeit auflösen und trinken.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Zimmerpflanzen entgiften Wohnräume</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Aloe]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Formaldehyd]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschadstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[TEM]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Trichlorethylen]]></category>
		<category><![CDATA[VOC]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohnräume entgiften mit Zimmerpflanzen

Bei der Entstehung von Umwelterkrankungen spielt das Problem der Innenraumbelastung mit Luftschadstoffen heute eine bedeutende Rolle.

Viele Menschen verbringen heute 80 bis 90% des Tages in geschlossenen Räumen. Dabei werden an einem Tag bis zu 20 Kubikmeter Luft eingeatmet. Daher spielen eine möglichst unbelastete und klimatisch behagliche Innenraumluft für das Wohlbefinden und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wohnräume entgiften mit Zimmerpflanzen</strong></h3>
<p></p>
<h4>Bei der Entstehung von Umwelterkrankungen spielt das Problem der Innenraumbelastung mit Luftschadstoffen heute eine bedeutende Rolle.</h4>
<p></p>
<h4>Viele Menschen verbringen heute 80 bis 90% des Tages in geschlossenen Räumen. Dabei werden an einem Tag bis zu 20 Kubikmeter Luft eingeatmet. Daher spielen eine möglichst unbelastete und klimatisch behagliche Innenraumluft für das Wohlbefinden und die Gesundheit eine entscheidende Rolle. <strong><span id="more-7431"></span></strong>Durch die neuartigen Baustoffe und der großen Vielfalt an Haushalts- und Hobbyprodukten konnten eine große Anzahl an chemischen Substanzen nachgewiesen werden, die es früher nicht gab. Noch dazu wurden zur Einsparung von Heizenergie seit den 70er Jahren die Räume gegen die Außenluft besser gedämmt. Dadurch verringerte sich der Luftaustausch erheblich und die Konzentration der Schadstoffe erhöhte sich massiv. Die Belastung mit Toluol in privaten Innenräumen ist bis zu 50mal höher wie auf der Strasse, bei Formaldehyd bis zu 10mal. In der Gesamtheit kann die Innenraumluft um den Faktor 10 000 höher belastet sein als Stadtluft.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Was sind nun Quellen für eine Belastung?</strong></h4>
<p></p>
<h4>In erster Linie Böden, Möbel, Büroelektronik wie Kopierer oder Drucker. Versiegelte Parkettböden können verschiedenste Lösungsmittel freisetzen. Büroelektronik verursacht eine erhöhte Staubbelastung, was zu einer Reizung von Augen, Nasen- und Rachenschleimhaut führen kann.</h4>
<p></p>
<h4>Pflanzen können die Lebensqualität durch Optimierung des Raumklimas erheblich verbessern. Sie filtern Schadstoffe aus der Raumluft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und reduzieren Lärm. Die Eigenschaften sind je nach Pflanzen unterschiedlich. Pflanzen mit großen Blättern sind gute Luftbefeuchter, andere wiederum filtern Schadstoffe aus der Luft.</h4>
<p></p>
<h4>Besonders in der kalten Jahreszeit steigt das Infektionsrisiko an, weil die Luft in der Räumen durch das Heizen trockener wird und sich mehr Menschen in den angenehm warmen Räumen aufhalten. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60%, im Winter kann diese auf 25% absinken. In trockener Kälte überleben Viren 2 bis 3mal so lange wie in feucht-warmer Luft. Außerdem trocknen die Schleimhäute bei geringer Luftfeuchtigkeit schneller aus, was den Angriff von Viren erleichtert.</h4>
<p><br/></p>
<h4><strong>Formaldehyd</strong></h4>
<p></p>
<h4>Für Kopfschmerzen, Atemnot, Schwindel und Dauermüdigkeit können häufig flüchtige Chemikalien verantwortlich sein. An erster Stelle steht nach wie vor Formaldhyd.</h4>
<p></p>
<h4>Formaldehyd ist ein säuerlich-stechend riechendes Gas, das für die Herstellung von Kunststoffen verwendet wird. Als wässrige Lösung ist es ein Bindemittel für Pressplatten. In der Textilindustrie soll es Baumwolle knitterfrei machen. Weiters wird es als Konservierungsmittel in Teppichböden, Teppichklebern, Tapeten und Kosmetika verwendet. Seine Wirkung ist nachgewiesenermaßen allergieauslösend und kanzerogen.</h4>
<p></p>
<h4>Pflanzen, die <strong>Formaldehyd abbauen</strong> können, sind <strong>Echte Aloe, Grünlilie, Philodendron, Drachenbaum, Efeutute, Purpurtute, Chrysantheme oder Gerbera</strong>.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Kohlendioxid</strong></h4>
<p></p>
<h4>Müdigkeit, Konzentrations-, Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Krämpfe können mit einem erhöhten Gehalt an Kohlendioxid in der Luft in Verbindung gebracht werden. Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Lungenschwäche sind besonders gefährdet. Wichtig ist mehrmals täglich gut durchzulüften.</h4>
<p></p>
<h4>Pflanzen, die <strong>Kohlendioxid abbauen</strong> können, sind: <strong>Grünlilie, Efeutute oder auch Topferde</strong>.</h4>
<p></p>
<h4><strong>VOC (Volatile organic compounds)</strong></h4>
<p></p>
<h4>Neben Formaldehyd gibt es noch eine Vielzahl an flüchtigen organischen Verbindungen, die sich in der Raumluft anreichern können. Ein Überbegriff dafür ist VOC. Bei einer chronischen Einwirkung von z.B. Benzol konnte eine Knochenmarkdepression nachgewiesen werden. Außerdem ist es krebserregend und kann das ungeborene Kind schädigen.</h4>
<h4>Pflanzen, die <strong>VOC abbauen</strong> können, sind <strong>Efeu, Einblatt, Drachenbaum, Bogenhanf, Kolbenfaden oder Efeutute</strong>.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Trichlorethylen</strong></h4>
<p></p>
<h4>Trichlorethylen ist eine farblose, leicht flüchtige Flüssigkeit mit einem süßlichen Duft. Verwendet wird es als Lösungsmittel oder zur Metallreinigung. Es reizt die Atemwege, Augen, Magen-Darm-Trakt, die Haut und ist krebserregend. Auch hier können <strong>Einblatt, Drachenbaum, Bogenhanf oder Efeu helfen</strong>.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<item>
		<title>Ingwer</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/ingwer/wissen/7073/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Aromaküche]]></category>
		<category><![CDATA[Ayurveda]]></category>
		<category><![CDATA[Ingwer]]></category>
		<category><![CDATA[Ingwerwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Reisekrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[TEM]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ingwer

Sommerzeit = Urlaubszeit = Reisezeit

Jeder freut sich in der Sommerzeit auf seinen wohlverdienten Urlaub – Ruhe, Erholung, Sonne, Strand und Meer. Wenn nicht für viele Menschen die Fahrt oder der Flug in den Urlaub überschattet wäre von Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufproblemen – die Reisekrankheit.



Hier kann eine Heilpflanze, die bei uns vorwiegend als Gewürz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Der Ingwer</strong></h3>
<p></p>
<h4><strong>Sommerzeit = Urlaubszeit = Reisezeit</strong></h4>
<p></p>
<h4>Jeder freut sich in der Sommerzeit auf seinen wohlverdienten Urlaub – Ruhe, Erholung, Sonne, Strand und Meer. Wenn nicht für viele Menschen die Fahrt oder der Flug in den Urlaub überschattet wäre von Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufproblemen – die Reisekrankheit.</h4>
<p></p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/07/Ingwer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7093" title="Ingwer" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/07/Ingwer.jpg" alt="Ingwer" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4>Hier kann eine Heilpflanze, die bei uns vorwiegend als Gewürz bekannt ist, Abhilfe schaffen – der Ingwer. Der Ingwer gehört der Familie der Ingwergewächse an und  ist verwandt <strong><span id="more-7073"></span></strong> mit Galgant, Kurkuma oder Zitwer. Ursprünglich stammt er aus Südost-Asien und kam durch arabische Händler über den Mittelmeerraum zu uns in den Westen.</h4>
<p></p>
<h4>Der Geschmack von Ingwer ist aromatisch und scharf, wegen der Kombination aus ätherischem Öl und Scharfstoffen. Verwendet wird er heute vor allem im Lebensmittelbereich, wo er ein beliebtes Gewürz ist, aber auch in der Medizin.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Medizinische Verwendung:</strong></h4>
<p></p>
<h4>Im Ayurveda wird er bei Völlegefühl, Erkältungen, zur Behandlung von Migräne oder bei rheumatischen Beschwerden empfohlen. In Studien konnte gezeigt werden, dass der Ingwer zu einer Erhöhung des Speichelflusses, der Magensaftbildung und Darmbewegung führt und so eine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung hat. Daneben hat er antikanzerogene, antioxidative, entzündungshemmende und antiödematöse Eigenschaften. Weniger bekannt ist die Verwendung bei Übelkeit und Erbrechen nach Operationen oder Chemotherapien und bei der Reisekrankheit.  Bei der Reisekrankheit sollte man ihn allerdings schon vorbeugend einsetzen, bei bestehender Übelkeit ist er weniger geeignet. Mit der Einnahme sollte schon vor Antritt der Reise begonnen und anschließend alle 2 bis 4 Stunden wiederholt werden.</h4>
<p></p>
<h4>Im Ayurveda wird jedes Frühstück mit einer Tasse heißem Wasser oder Ingwerwasser begonnen, um das Verdauungsfeuer, Agni, so richtig in Schwung zu bringen. Gerade Ingwerwasser gilt als eines der wertvollsten Therapeutika zur Anregung des Stoffwechsels und  zum Abbau von Schlacken.</h4>
<p></p>
<h4><em>Ingwerwasser</em></h4>
<p></p>
<h4>2 dünne Scheiben frischen Ingwer</h4>
<h4>½ oder ¾ Liter Wasser</h4>
<h4>Das Wasser mit dem Ingwer in einem Topf 10 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend in eine Thermoskanne gießen und übern den Vormittag verteilt schluckweise trinken.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Verwendung als Gewürz:</strong></h4>
<p></p>
<h4>In der indischen und orientalischen Küche wird Ingwer vorwiegend mit Fisch kombiniert. In China, Indonesien und Japan wird er zusammen mit Sojasoße und Knoblauch zum Würzen von Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Gemüsegerichten verwendet. Spezialitäten aus dem Wok sind ohne Ingwer undenkbar. In Russland kann man ihn  in Erfrischungsgetränken oder Honig finden. Gut kombinierbar ist er in fruchtigen Desserts, Obstsalaten, Marinaden, Chutnys oder beim Einlegen von Gurken oder Kürbis. Bekannt und beliebt sind vor allem in den angelsächsischen Ländern das Ingwerbier oder Ginger Ale.</h4>
<p></p>
<h4>Ingwer kann gut zu Hause am Fensterbrett oder Balkon kultiviert werden. Stecken Sie ein Stück von einer frischen Ingwerwurzel in einen Blumentopf, bedecken sie es mit Erde und halten sie es feucht. Nach wenigen Tagen beginnen die Blätter zu sprießen, nach einigen Monaten kann man den selbst gezogenen Ingwer ernten. Beachten sollten sie aber, dass Ingwer nicht winterhart ist.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Ätherisches Ingweröl</strong></h4>
<p></p>
<h4>Das ätherische Ingweröl, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird, hat einen frischen, zitronigen Duft und wirkt mild wärmend. Menschen, die leicht kalte Füße und Hände bekommen, sollten einmal eine Mischung aus ätherischem Ingwer-, Pfeffer-,  Nelken-, Rosmarin- und Zimtöl ausprobieren. Einige Tropfen davon in Mandelöl oder Olivenöl und Hände und Füße damit einmassieren. Nach einigen Minuten spürt man die wohlige Wärme, die durch die durchblutungsfördernde Wirkung entsteht. Daneben wirkt das ätherische Ingweröl blähungsmindernd, schmerzstillend, Wehen fördernd und aphrodisierend. Sehr beliebt ist das ätherische Öl auch in der Aromaküche.</h4>
<p></p>
<h4><em>Marinade für Tofu oder Hühnerfleisch</em></h4>
<p></p>
<h4>2 Tropfen Ingweröl</h4>
<h4>2 Tropfen Limettenschalenöl</h4>
<h4>1 Tropfen Lemongrasöl</h4>
<h4>1 Tropfen Koriandersamenöl</h4>
<h4>In 50ml Sesam-, Erdnuss-, Schwarzkümmelsamen- oder Sonnenblumenkernöl geben und damit die Speisen bestreichen.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.mariazellerland-blog.at%2Fingwer%2Fwissen%2F7073%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		<title>Die Rose</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 14:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rose]]></category>
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		<category><![CDATA[Rosenwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenzucker]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rose

„Nur das Herz erreicht das Land, in dem die Rosen jetzt und ewig blühen.“

Schon Goethe bekannte: „Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere Natur als Blume gewähren kann.“ Sein Gartenhaus soll über und über mit Rosen berankt gewesen sein und er soll sich so oft wie möglich in die duftende Stille zurückgezogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Die Rose</strong></h4>
<p></p>
<h4><strong><em>„Nur das Herz erreicht das Land, in dem die Rosen jetzt und ewig blühen.“</em></strong></h4>
<p></p>
<h4>Schon Goethe bekannte: „<em>Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere Natur als Blume gewähren kann.</em>“ Sein Gartenhaus soll über und über mit Rosen berankt gewesen sein und er soll sich so oft wie möglich in die duftende Stille zurückgezogen haben.</h4>
<p></p>
<p>
<p/>
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/06/Rote-Rose_8653.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6709" title="Rote Rose" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/06/Rote-Rose_8653.jpg" alt="Rote Rose" width="555" height="370" /></a></p>
<h4>Rosen blühen im Juni so schön, wie keine andere Blume. In allen Farben, Formen und Arten erfreut ihr Anblick unser Herz und dies alleine hat schon heilenden Charakter.</h4>
<p><strong><span id="more-6700"></span></strong></p>
<h4>Während die Rose heute in der Schulmedizin nur mehr am Rande erwähnt und verwendet wird, spielt sie in der Naturheilkunde und Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) eine wichtige Rolle. Schon die Alten Ägypter verehrten sie als Universalheilmittel und in der griechischen Antike war das Rosenöl Bestandteil von vielen Arzneien, um die Wirkung zu harmonisieren und die Wirkstoffe besser verträglich zu machen.</h4>
<p></p>
<h4>Das Wesen der Rose wirkt ausgleichend und harmonisierend. Sie ist in mit ihrem Duft und ihrer prachtvollen Blütenbildung in erster Linie eine Venuspflanze. Der Venus schreibt man ja die Eigenschaften der Empfindungen zu wie glühende Liebe, freudige Hoffnung, Sehnsucht, Ordnung, Begierde, Schönheit oder Liebenswürdigkeit. Die Harmonie und Schönheit zeigt sich im Pflanzenreich vor allem in den Rosengewächsen, die ästhetische Blattformen oder Blütenkonstruktionen aufweisen, liebliche Düfte oder köstliche Früchte. Ein zweiter Planet, der mit der Rose in Verbindung steht, ist der Mars – die Dornen der Rosen. Er wird verbunden mit der Willenskraft, der unerschrockenen Wahrheitsliebe, Stärke, Tapferkeit, feurigem Mut und unbeugsamen Sinn.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Heilwirkung der Rosenblüten</strong></h4>
<p></p>
<h4><em>„Eine Blume ist nicht irgendetwas, sondern etwas, das hier in dieser Welt aufgeht oder erscheint. Aber ein Stück von Drüben ist, vom Unerreichbaren, Ahnungsvollen, etwas der Sehnsucht Getragenem, dem Ewigen, dem Unsterblichen.“</em></h4>
<h4>Die Heilwirkungen der Rosenblüten sind allgemein kühlend und heilend, beruhigend, schmerzlindernd. In Kombination mit Melisse und Salbei wirken sie harmonisierend auf Herz und Nerven. Sie vertreiben Ärger und Anspannung, verbessern das Gewebe und wirken reinigend bei Harnwegsproblemen. Neben dem Frauenmantel und dem Mutterkraut zählen sie zu den wichtigsten Frauenheilmitteln.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Harmonisierender Tee</strong>:</h4>
<p></p>
<h4>Rosenblüten</h4>
<h4>Melisse</h4>
<h4>Passionsblume</h4>
<h4>Ringelblume</h4>
<h4>Johanniskraut</h4>
<h4>zu gleichen Teilen mischen, ½ Teelöffel auf 1 Tasse heißes Wasser, 5min ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf trinken.</h4>
<h4>In der Gemmotherapie werden die Hundsrosenblütenknospen bei Migräne, Kopfschmerzen, Nasen- und Rachenentzündungen bei Kindern und Allergien angewendet.</h4>
<p></p>
<p>
<p/>
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/06/Rote-Rose_8650.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6711" title="Rote Rose" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/06/Rote-Rose_8650.jpg" alt="Rote Rose" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4><strong>Das ätherische Rosenöl</strong></h4>
<p></p>
<h4>Im Gegensatz zu den Rosenblüten wird die Wirkung des ätherischen Rosenöls in der Aromatherapie sehr geschätzt, ob in der Geburtshilfe, Frauenheilkunde, in der Altenpflege oder zur Erfrischung und Entspannung im Alltag. Für Kräuterpfarrer Weidinger war der Rosenduft ein himmlischer Gruß, der in die Trostlosigkeit hinein, Entspannung vermitteln will.</h4>
<h4>Auf die Psyche wirkt es stabilisierend, ausgleichend, antidepressiv und das Herz öffnend, bei körperlichen Beschwerden gegen Viren und Infektionen, hemmt das Wachstum von Bakterien, wirkt entzündungshemmend, kühlend, allgemein stärkend, tonisierend, fördert die Zellregeneration und ist sehr hautpflegend.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Körperpflegeöl</strong></h4>
<p></p>
<h4>3-5 Tropfen Rosenöl auf 100ml Pflegeöl wie Jojoba-, Mandel-, Avocado- oder Olivenöl. Als Babypflegeöl nur 1-2 Tropfen Rosenöl auf 100ml süßes Mandelöl.</h4>
<h4><em>Selbstgemachter Rosenhonig oder Rosenzucker</em></h4>
<h4>1 Tropfen Rosenöl mit 250ml Honig oder Zucker mischen – einige Tage reifen lassen</h4>
<p></p>
<h4><strong>Rosenwasser</strong></h4>
<p></p>
<h4>Bei der Destillation des Rosenöls fällt auch das beliebte Rosenwasser an. Sein Vorteil ist, dass man es unverdünnt verwenden kann. Es dient als Gesichtswasser, für Körperwaschungen (besonders in der Altenpflege) und wirkt gut bei Neurodermitis. Die betroffenen Stellen einfach mit dem Rosenwasser einsprühen oder betupfen. Seine Wirkung ist kühlend, zusammenziehend, leicht desinfizierend und auch hautpflegend.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.mariazellerland-blog.at%2Fdie-rose%2Fwissen%2F6700%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		<title>Hildegard von Bingen &#8211; Vorträge und Beratungstermine</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 25. Juni 2010 regelmäßige Vorträge und Beratungstermine über
Hildegard von Bingen mit Dr. Judith Zakovsky

25. Juni 2010
ab 10 Uhr Beratungstermine
16.00 Uhr Informationstag &#8221; Abnehmen nach Hildegard von Bingen&#8221;

14. Juli 2010
ab 15.00 Uhr Beratungstermine
19.00 Uhr Vortrag &#8220;Ernährung nach Hildegard von Bingen&#8221;
Verdauung, Magen &#8211; Darm

18. August 2010
ab 15.00 Uhr Beratungstermine
19.00 Uhr Vortrag
Schlaf, Nerven, Stress, Psyche, Aderlass, Schröpfen

27. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ab 25. Juni 2010 regelmäßige Vorträge und Beratungstermine über<br />
Hildegard von Bingen mit Dr. Judith Zakovsky</h3>
<p></p>
<h4><strong>25. Juni 2010</strong></h4>
<h4>ab 10 Uhr Beratungstermine</h4>
<h4>16.00 Uhr Informationstag &#8221; Abnehmen nach Hildegard von Bingen&#8221;</h4>
<p><strong><span id="more-6685"></span></strong></p>
<h4><strong>14. Juli 2010</strong></h4>
<h4>ab 15.00 Uhr Beratungstermine</h4>
<h4>19.00 Uhr Vortrag &#8220;Ernährung nach Hildegard von Bingen&#8221;</h4>
<h4>Verdauung, Magen &#8211; Darm</h4>
<p></p>
<h4><strong>18. August 2010</strong></h4>
<h4>ab 15.00 Uhr Beratungstermine</h4>
<h4>19.00 Uhr Vortrag</h4>
<h4>Schlaf, Nerven, Stress, Psyche, Aderlass, Schröpfen</h4>
<p></p>
<h4><strong>27. August 2010</strong></h4>
<h4>ab 7.00 Uhr Aderlass (nüchtern)</h4>
<h4>Aderlass mit anschließendem Hildegard Frühstück,</h4>
<h4>Sichtanalyse, persönliche Beratung</h4>
<p></p>
<h4><strong>3. November 2010</strong></h4>
<h4>Heilfasten 3 Wochen, danach Besprechung</h4>
<p></p>
<h4>Wir bitten um Ihre Voranmeldung in der Apotheke oder unter 03882/2102.</h4>
<h5><strong><br />
Mag.pharm Dr. Angelika Prentner<br />
Hauptplatz 4<br />
A-8630 Mariazell<br />
Tel.:   0043-3882-2102<br />
Fax:    0043-3882-2102-22<br />
Email: <a href="mailto:office@zurgnadenmutter.at">office@zurgnadenmutter</a></strong></h5>
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		<title>Der nächste Sommer kommt &#8211; Schlank werden und auch bleiben</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/der-nachste-sommer-kommt-schlank-werden-und-auch-bleiben/wissen/6533/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 07:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zu. Die Bikinifigur muss her. Wie ernähre ich mich dafür richtig? Ist es möglich ohne spezielle Diät mein Ziel zu erreichen?

Ich kann  Ihnen nur sagen, ja es ist möglich. Grundvoraussetzung ist Ihre Entschlossenheit zur Veränderung Ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Denn Sie schaffen es für sich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zu. Die Bikinifigur muss her. Wie ernähre ich mich dafür richtig? Ist es möglich ohne spezielle Diät mein Ziel zu erreichen?</h4>
<p></p>
<h4>Ich kann  Ihnen nur sagen, ja es ist möglich. Grundvoraussetzung ist Ihre Entschlossenheit zur Veränderung Ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Denn Sie schaffen es für sich selbst und nicht für andere.</h4>
<p></p>
<h4>Eine sinnvolle Zucker- und Fettreduktion verbunden mit einer bewussteren Ernährung, speziellen Fastentagen, Bewegung und einer positiven Lebenseinstellung können dazu beitragen, dass Sie Ihr Gewicht auf Dauer reduzieren und auch die Problemzonen weniger werden.<strong><span id="more-6533"></span></strong>  Versuchen Sie, Diäten  zu vermeiden, da bei einer Einschränkung der Nahrung die Gefahr besteht, dass Mangelzustände an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen entstehen.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Täglich essen sollten Sie:</strong></h4>
<p></p>
<h4>1 bis 3 Portionen gekochtes oder rohes Gemüse oder Salat am Tag.</h4>
<p></p>
<h4>2 bis 3 Stück rohes oder gekochtes Obst.</h4>
<p></p>
<h4>Brot, Kohlenhydrate in Form von Reis, Kartoffeln, Nudeln, Hirse, Bulgur, Quinoa, usw.</h4>
<p></p>
<h4>1mal Milchprodukte und Käse.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Wöchentlich essen sollten Sie:</strong></h4>
<p></p>
<h4>2 bis 3mal 1 Portion Fleisch</h4>
<p></p>
<h4>2 bis 3mal 1 Portion Fisch</h4>
<p></p>
<h4>2 bis 3mal 1 Portion magere Wurst</h4>
<p></p>
<h4>3 bis 4 Eier</h4>
<p></p>
<h4>1 bis mehrmals Hülsenfrüchte</h4>
<p></p>
<h4>Bei Milch-, Getreideprodukten und Eiern sollten Sie auf Unverträglichkeiten achten. Blähungen oder Verdauungsprobleme könnten dafür Anzeichen sein.</h4>
<h4>Pflanzliche Öle wie Rapsöl, Distelöl oder Olivenöl sind sehr hochwertige Öle zum Kochen.</h4>
<p></p>
<h4>Vergessen Sie nicht, genug zu trinken. Mindestens 2 Liter über den Tag verteilt in Form von Wasser, Kräutertees oder Natursäften sind optimal.</h4>
<h4>Wenn Sie jetzt ihre Ernährungsgewohnheiten mit den aufgeführten Empfehlungen vergleichen, werden Sie vielleicht Unterschiede erkennen. Versuchen Sie ihre Gewohnheiten den Empfehlungen anzupassen. Sollte es nicht möglich sein, versuchen Sie sinnvolle Alternativen zu finden.</h4>
<p></p>
<h4>Was viele nicht beachten, ist auch, wann Sie was essen. Es gibt ein altes Sprichwort: „Iss in der Früh wie ein Kaiser, zu Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettler.“ Dieses sollten Sie beherzigen und Ihre Mahlzeiten danach ausrichten. Denn die Mengen, die Sie am Abend essen, kann der Körper nicht mehr vollständig verdauen. Deshalb lagert er sie ein. Unser Körper ist nicht verschwenderisch. Er ist darauf programmiert, für Notzeiten zu speichern. Und unser Fettgewebe ist einmal ein idealer Speicherort. Für eine fettreiche Mahlzeit braucht der Körper 5 bis 9 Stunden, um sie zu verdauen. Das ist eine lange Zeit.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Vermeiden Sie Alkohol. Dieser hat sehr viele Kalorien.</strong></h4>
<p></p>
<h4>Versteckte Dickmacher sind Rosinen, Latte Macchiato auf Vollmilch mit Zucker, Tomate mit Mozzarella (550kcal) – die Melone mit Parmaschinken hat 200kcal weniger, Trockenfrüchte, Pudding mit Schlagsahne, Knabberwerk, Pizza.</h4>
<p></p>
<h4>Unterstützen Sie Ihre Gewichtsreduktion mit 3 bis 4mal pro Woche mindestens 30min Ausdauersport – Walken, Wandern, Schwimmen, Radfahren usw. Sport baut Muskeln auf, die Fettgewebe verbrennen können und stärkt zudem Ihr Herz-Kreislauf-System.  Weiters haben neueste Forschungen in der Epigenetik gezeigt, dass 3mal pro Woche 20min Ausdauersport das Krebsrisiko um 50% reduzieren kann.</h4>
<p></p>
<h4>Kontrollieren Sie 1mal pro Woche Ihr Gewicht, indem Sie den Umfang messen, nicht das Gewicht. Denn Muskelmasse ist schwerer wie Fettgewebe. Baut Ihr Körper jetzt Fettgewebe in Muskeln um, kann es sein, dass das Gewicht gleich bleibt und Sie den Erfolg nicht sehen.</h4>
<p></p>
<h4>Solange Sie abnehmen möchten, essen Sie kleinere Portionen und ab 18.00 Uhr, wenn möglich, nichts mehr. Haben Sie das Gewicht erreicht, dass Sie sich wünschen, essen Sie wieder normale Portionen.</h4>
<p></p>
<h4>Möchten Sie also langfristig Kilos verlieren und das Gewicht halten wollen, sollten diese Ratschläge konsequent in das alltägliche Leben mit eingebaut werden. Sie entlasten Ihren Körper damit und tun sich etwas Gutes. Denn Sie werden sich wohler fühlen und das Leben wieder genießen können.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<item>
		<title>Der Wermut</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/der-wermut/wissen/6330/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 07:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Absinth]]></category>
		<category><![CDATA[Artemisia]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Fee]]></category>
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		<category><![CDATA[Wermut]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wermut 

Artemisia absinthium L.
Korbblütler

Der Wermut ist als Heilpflanze seit Urzeiten bekannt. Nach altem Wissen verleiht er Tapferkeit, Wagemut und Unerschrockenheit. Bei den latinischen Festen erhielt der Sieger im Wettrennen mit Stiergespannen auf dem Kapitol einen Wermuttrank.

Der Wermut gehört zur Familie der Korbblütler. Er bevorzugt sonnige Lagen, trockene Böden, felsige Standorte und kommt an Wegrändern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Der Wermut </strong></h3>
<p></p>
<h4><strong><em>Artemisia absinthium L.</em></strong></h4>
<h4><strong><em>Korbblütler</em></strong></h4>
<p></p>
<h4>Der Wermut ist als Heilpflanze seit Urzeiten bekannt. Nach altem Wissen verleiht er Tapferkeit, Wagemut und Unerschrockenheit. Bei den latinischen Festen erhielt der Sieger im Wettrennen mit Stiergespannen auf dem Kapitol einen Wermuttrank.</h4>
<p></p>
<h4>Der Wermut gehört zur Familie der Korbblütler. Er bevorzugt sonnige Lagen, trockene Böden, felsige Standorte und kommt an Wegrändern, Zäunen oder auf Weinbergen vor.<strong><span id="more-6330"></span></strong> Die stattliche, mehrjährige Pflanze wird teilweise bis zu 2m hoch und blüht von Juni bis September. Verwendet wird zur Heilwirkung das Kraut (<em>Absinthii herba</em>). Als wirksame Inhaltsstoffe kennt man Bitterstoffe, ätherisches Öl und Gerbstoffe. Zubereitungen davon sind Tee, Abkochungen, Extrakte oder Tinkturen.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Der Wermut als Arznei</strong></h4>
<p></p>
<h4>Als Arznei wird er bei Magen-Darm-, Leber-Galle-Beschwerden, Verdauungsschwäche und zur Appetitanregung angewendet. Viele meiden ihn wegen seines bitteren Geschmacks. Dabei ist er aber ein sehr gutes Aufbautonikum bei großer Schwäche und weckt das Interesse für Leben und Aktivität. Er schenkt deprimierten, lethargischen und trägen Menschen neue Lebensfreude. Menschen, denen es an Interesse mangelt und die manchmal teilnahmslos sind, können leicht atonisch werden. Ihre Verdauungsorgane sind geschwächt, wodurch es zu allgemeinen Erschöpfungszuständen bis hin zu Depressionen kommen kann. In solchen Situationen ist der Wermut ein starkes Energetikum für Psyche und Körper.</h4>
<p></p>
<p><a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Wermut.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6405" title="Wermut" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Wermut.jpg" alt="Wermut" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4><strong>Der Wermut-Wein der Hildegard von Bingen</strong></h4>
<p></p>
<h4>Bei Hildegard von Bingen ist der Wermut eine der wichtigsten Heilpflanzen zur Gesunderhaltung des Körpers und zur Regeneration und Entlastung des gesamten Organismus. Dabei wird von Mai bis Oktober jeden dritten Tag 1 Likörglas Wermut-Wein vor dem Frühstück getrunken.</h4>
<p></p>
<h4>Hildegard von Bingen: „<em>Der Wermut ist der Meister über alle Erschöpfung. Er beseitigt in dir die Nierenschwäche und Melancholie und klärt deine Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Er wärmt deinen Magen und reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.“</em></h4>
<p></p>
<h4>Die Maikur mit Wermut-Wein ist eine spezielle Gesundheitskur mit einer umfassenden Wirkung zur Vorbeugung und Gesunderhaltung des ganzen Körpers. Der Wein stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, die lebenswichtigen Organe wie Herz, Niere, Leber, Lunge und Magen, fördert die Vitalfunktionen und Durchblutung (Herz-Kreislauf), sorgt für gesunde Blut- und Lymphgefäße, fördert die Entschlackung, Entgiftung, steigert die Leistungsfähigkeit, unterdrückt die Bildung krankheitsfördernder Schadsäfte, fördert eine natürliche und gesunde Verdauung, klärt die Augen und beugt Virusinfektionen, Grippe und Erkältungen vor. Weiters wird er wird in der Vorbeugung und unterstützenden Behandlung bei Arteriosklerose, Ablagerungen, Übersäuerung, bei erhöhten Blutfettwerten, Melancholie, Traurigkeit, Energielosigkeit und Müdigkeit erfolgreich eingesetzt.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Der Wermut – das Kraut der Schamanninen und Zauberinnen</strong></h4>
<p></p>
<h4>Der Wermut war auch immer schon ein Kraut der Schamaninnen und Zauberinnen. Er wird bei Initiationsriten, Mutproben und bei der Vorbereitung für Reisen ins Unbekannte verwendet.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Die Grüne Fee</strong></h4>
<p></p>
<h4>In Mitteleuropa wurde das ätherische Öl, auch Absinthöl genannt, aus dem Kraut destilliert und mit Alkohol vermischt. Dieses Getränk wurde <em>Absinth</em> genannt und war besonders im 19. Jahrhundert in Künstlerkreisen eine Modedroge. Bekannt wurden vor allem die Absinthbilder des Pariser Malers Henri de Toulouse-Lautrec und Edouard Manet. Vincent van Gogh war angeblich sogar absinthsüchtig. Auch Pablo Picasso oder Paul Gauguin waren dem Absinth nicht abgeneigt. Heute ist  er mehr als „<em>Die Grüne Fee</em>“ bekannt. Der Absinth hat auch Literaten wie Oscar Wilde, Jack London, Ernest Hemingway oder Victor Hugo in ihren Werken inspiriert.  Leider führte der Dauergebrauch von Absinth durch den hohen Thujongehalt zu schweren Nebenwirkungen, sodass er verboten wurde. Heute gibt es speziell gezüchtete Arten des Wermuts, die eine niedrige Konzentration an Thujon enthalten.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.mariazellerland-blog.at%2Fder-wermut%2Fwissen%2F6330%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		<item>
		<title>Hildegard von Bingen &#8211; Vortrag in der Apotheke Mariazell</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/hildegard-von-bingen-vortrag-in-der-apotheke-mariazell/wissen/6352/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 21:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
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		<description><![CDATA[Beginn einer Vortragsreihe über das Wissen der Hildegard von Bingen in der Apotheke “Zur Gnadenmutter”.

Zu dieser Auftaktveranstaltung fanden sich 50 Besucher ein, um den Ausführungen der Spezialistin für Hildegard von Bingen-Medizin Frau Dr. Judith Zakovsky zu lauschen.
Nach einem geschichtlichen Rückblick, ging es um das Naturheilwissen der Hildegard von Bingen. Einige Kräutertipps und Anwendungsmöglichkeiten kamen zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Beginn einer Vortragsreihe über das Wissen der Hildegard von Bingen in der Apotheke “Zur Gnadenmutter”.</h3>
<p></p>
<h4>Zu dieser Auftaktveranstaltung fanden sich 50 Besucher ein, um den Ausführungen der Spezialistin für Hildegard von Bingen-Medizin Frau Dr. Judith Zakovsky zu lauschen.<br />
Nach einem geschichtlichen Rückblick, ging es um das Naturheilwissen der Hildegard von Bingen. Einige Kräutertipps und Anwendungsmöglichkeiten kamen zur Sprache.</h4>
<p></p>
<h4>Aufgrund des beschränkten Zeitrahmens kam dieser Teil noch etwas zu kurz, aber es gibt weitere Vorträge die detaillierter auf Einsatzgebiete und Therapiemöglichkeiten eingehen werden.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Nächste geplante Vorträge sind: </strong>Ernährung nach Hildegard von Bingen &#8211; Magen-Darm-Verdauung. Geplant sind Fastentage nach Hildegard von Bingen, Abnehmen nach Hildegard von Bingen, Hildegard-Aderlass, Herz-Kreislauf, Stärkung des Immunsystems, Nerven-Stress-Schlafprobleme usw. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben. Zusätzlich werden von der Apotheke &#8220;Zur Gnadenmutter&#8221; die Produkte der Hildegard von Bingen nach Originalrezeptur selbst hergestellt.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
<p></p>
<p>
<p/>
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Bingen-Vortrag-Titel_6946.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6364" title="Hildegard von Bingen Vortrag in der Apotheke &quot;Zur Gnadenmutter&quot; -Mariazell" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Bingen-Vortrag-Titel_6946.jpg" alt="Hildegard von Bingen Vortrag in der Apotheke &quot;Zur Gnadenmutter&quot; -Mariazell" width="555" height="370" /></a>
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		<title>Allergie</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 07:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersäuerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Nase rinnt, die Augen jucken, die Atmung schwerfällt und die Haut überreagiert

Allergien haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt, besonders in den Industrienationen. Es wird vermutet, dass jeder dritte an einer Form von Allergie leidet.
Diagnostik und Therapie der heutigen Schulmedizin sind meist auf die Unterdrückung lokaler Symptome ausgerichtet und vergessen dabei wichtige ganzheitliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wenn die Nase rinnt, die Augen jucken, die Atmung schwerfällt und die Haut überreagiert</h3>
<p></p>
<p><h4>Allergien haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt, besonders in den Industrienationen. Es wird vermutet, dass jeder dritte an einer Form von Allergie leidet.</h4>
<h4>Diagnostik und Therapie der heutigen Schulmedizin sind meist auf die Unterdrückung lokaler Symptome ausgerichtet und vergessen dabei wichtige ganzheitliche Zusammenhänge.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Einige wichtige Faktoren, die eine Allergiebildung fördern, sind:<br />
</strong><br />
Übersäuerung des Körpers</p>
<p>Schädigung der Darmschleimhaut</p>
<p>Verwendung von zu vielen und zu starken Reinigungs- und Desinfektionsmittel, schon von Kindheit an</p>
<p>Belastung durch Umweltgifte bzw. körpereigene Gifte</p>
<p>Schädigung der Darmflora<br />
<strong><span id="more-5952"></span></strong></h4>
<h4>Ein wichtiger Faktor in der Entstehung von Allergien ist der Zustand der Darmflora. Auch wenn sich die Symptome mit Schnupfen, Asthma oder Hautekzemen zeigen, ist die Hauptkontaktfläche für Allergene die Darmschleimhaut. Dort findet man eine hohe Anzahl von Immunzellen. Bei vielen Allergikern ist die Zusammensetzung der Darmflora deutlich verändert.</p>
<p>Die erste wichtige Barriere für den Allergeneintritt in den Magen-Darm-Trakt ist die Säureschranke des Magens. Bei Menschen mit zuwenig oder zuviel Magensäure kann wegen der mangelhaften Eiweißverarbeitung eine erhöhte Allergenbelastung auftreten. Das gilt auch für das Milieu, das durch Medikamente wie Magenschutz-Präparate (sog. Protonenpumpen-Hemmer) verändert wurde.</p>
<p>Auch die Verdauungsleistung der Bauchspeicheldrüse ist von Bedeutung. Die Enzyme der Bauchspeicheldrüse dienen nicht nur dazu, Nahrungseiweiße zu zerlegen, sondern machen auch potentielle Allergene unschädlich.</p>
<p><strong>Die frühkindliche Darmflora  </strong></p>
<p>Besondere Bedeutung haben die Prozesse in den ersten Lebensmonaten. Die frühkindliche Darmflora spielt wahrscheinlich eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer funktionstüchtigen Schleimhaut- und Immunbarriere.</p>
<p><strong>Kinder dürfen schmutzig werden</strong></p>
<p>Dieser etwas überspitzt formulierte Satz spielt aber in der Entwicklung einer Allergie eine nicht unbedeutende Rolle. Die Verbesserung der Hygiene in allen Lebensbereichen ist einer der Gründe, warum sich unsere Lebenserwartung in den letzten hundert Jahren erheblich vergrößert hat und viele Erkrankungen von früher verschwunden sind. An deren Stelle sind aber die heutigen Zivilisationskrankheiten getreten, davon eine der große Bereich der Allergien. Neuere Studien haben belegt, dass vor allem zu Beginn des Lebens Umweltfaktoren für die spätere Allergieneigung eine große Rolle spielen. Sterile Wohnungsverhältnisse scheinen sich negativ auf die Entwicklung bestimmter allergenen Erkrankungen auszuwirken. Eine Untersuchung mit  mehr als 1000 Kindern aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich ergab, dass Kleinkinder, die bereits früh mit endogenen Toxinen in Kontakt kommen, ein geringeres Risiko haben, an einer Allergie zu erkranken als Kinder, die mehr oder weniger steril aufwachsen. Weiters zeigte eine Studie, dass Stadtkinder deutlich empfindlicher gegenüber Heuschnupfen oder Asthma waren, als Kinder auf dem Land, was allerdings sicherlich auch mit der extrem hohen Schadstoffbelastung in den Städten in Zusammenhang steht.</h4>
<p>
<a class="&quot;shutter&quot;" href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6268" title="Birke" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/05/Birke.jpg" alt="Birke" width="480" height="320" /></a><br />
</p>
<h4><strong>Allergie – was tun?</strong></p>
<p>Die sehr komplexen Zusammenhänge des Immunsystems sind bis heute nicht restlos bekannt. Zahlreiche belastende Faktoren wirken auf unsere Abwehr ein und können Blockaden und Fehlregulationen hervorrufen.</p>
<p>Im Akutfall ist es sicherlich sinnvoll und auch notwendig, die allergischen Symptome zu behandeln. Wenn die Augen tränen, die Nase läuft, der Hals kratzt oder die Haut juckt, dann ist es sehr erleichternd, die Beschwerden  zu lindern. Grundlage jeder Regulationstherapie ist es jedoch, die körpereigene Regulationsfähigkeit wieder herzustellen. </p>
<p>Dabei sind folgende Maßnahmen unerlässlich:</p>
<p>-         Entgiftung – die Mutter aller Therapien</p>
<p>-         Senkung der Säurelast</p>
<p>-         Darmflora in Ordnung bringen  <strong> </strong><br />
</p>
<p><strong>Entgiftung</strong></p>
<p>Die Ausleitung von Giftstoffen durch Heilpflanzen hat eine lange Tradition. Dabei wird der Körper entlastet. (sh. auch Artikel Entgiftung)</p>
<p>Ausgeleitet wird über Milz, Niere, Leber/Galle, Haut und Schleimhäute. </p>
<p><em>Ausleitung über die Milz</em><strong> </strong></p>
<p>Eine Behandlung der Milz, ein sehr wichtiges Lymphorgan, ist bei der Regulation des Immunsystems unerlässlich. Dieses Organ wird in der heutigen Schulmedizin viel zu wenig beachtet. Ist die Milzfunktion eingeschränkt, kann es zu chronischen Erkrankungsprozessen, mangelnden Heilreaktionen, Steinbildung, Kristallisation, Degeneration bis hin zu Depressionen kommen.</p>
<p>Zu den wichtigen Milzpflanzen gehören:</p>
<p>- Erdrauch – verbunden mit Leberproblemen</p>
<p>- Hirschzungenfarn – ein wichtiger Trank bei Hildegard von Bingen</p>
<p>- Borretsch – das „kleine Herztonikum“ der Hildegard von Bingen, nimmt die melancholische Traurigkeit vom Herzen</p>
<p>- Ceanothus americanus – hilft gut bei Menschen mit chronischem Eisenmangel, die auf Eisenpräparate nicht ansprechen, müde, blass und leistungsunfähig sind. Wobei im Blutbild der Eisenmangel nicht erkennbar ist.</p>
<p>- Sekelkraut- chronische Bronchitis oder Asthma verbunden mit Melancholie und Traurigkeit</p>
<p><em>Ausleitung über die Niere</em></p>
<p>Tee aus Birkenblätter, Brennnessel, Ackerschachtelhalm und Echter Goldrute</p>
<p>3mal täglich 1 Tasse lauwarm trinken </p>
<p><em>Ausleitung über Leber/Galle</em></p>
<p>Leber/Galle-Tee</p>
<p>3mal täglich 1 Tasse lauwarm trinken </p>
<p><em>Bindegewebe &#8211; Entschlackungstee</em></p>
<p>Tee aus Anis, Erdrauch, Seifenkrautwurzel, Süßholzwurzel</p>
<p>3mal täglich 1 Tasse laufwarm trinken</p>
<p><strong>Regulation des Darms</strong></p>
<p>Heute gibt es auf dem Markt zahlreiche gute Präparate zur Regulation des Darms mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In der Apotheke kann Sie kompetentes Personal gut beraten, welches Präparat das beste ist.</p>
<p><strong>Entsäuerung</strong></p>
<p>Mit Schüssler-Salzen (Nr. 9, 10, 23), Basentees, Basenbäder oder Basenpulver kann die Säurelast im Körper sehr gut gesenkt werden.</p>
<p><strong>Behandlung der Symptome </strong></p>
<p>Auch zur Behandlung der Symptome gibt es eine Vielzahl an Präparaten, die angewendet werden können.</p>
<p>Gut wirken pflanzliche Sprays aus Johannisbeere, Birkenknospen, Weißbuche oder Schneeball. </p>
<p><strong></strong></h4>
<p></p>
<p><h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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		<title>Wissenswertes &#8211; eine neue Rubrik im Blog</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Mariazell]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Prentner]]></category>
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		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Nutzbringende Informationen und wertvolle Tipps für Sie.

Die Rubrik Wissenswertes wird betreut von Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner. Ihre Spezialgebiete sind Naturheilkunde, Arzneipflanzenforschung und Traditionelle Europäische Medizin (TEM) . Ihr profundes Wissen wird Fr. Dr. Prentner in regelmäßig erscheinenden Artikeln weitergeben.

Aus den wertvollen Tipps und Anwendungsmöglichkeiten wird somit im Laufe der Zeit ein umfangreiches Nachschlagewerk entstehen.

Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nutzbringende Informationen und wertvolle Tipps für Sie.</h3>
<p></p>
<h4><a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg"><img class="left size-full wp-image-6049" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px; border: 1px solid black;" title="Dr. Angelika Prentner" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Angelika_Prentner.jpg" alt="Dr. Angelika Prentner" width="149" height="200" /></a>Die Rubrik <em>Wissenswertes</em> wird betreut von <em><strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner</a></strong></em>. Ihre Spezialgebiete sind <em>Naturheilkunde, Arzneipflanzenforschung und Traditionelle Europäische Medizin (TEM) </em>. Ihr profundes Wissen wird Fr. Dr. Prentner in regelmäßig erscheinenden Artikeln weitergeben.</h4>
<p></p>
<h4>Aus den <em>wertvollen Tipps</em> und <em>Anwendungsmöglichkeiten</em> wird somit im Laufe der Zeit ein umfangreiches Nachschlagewerk entstehen.</h4>
<p></p>
<h4>Diese Artikel erscheinen zusätzlich zu der gewohnten Berichterstattung über <em>Mariazell</em> und das <em>Mariazellerland</em>.</h4>
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		<title>Entgiftung</title>
		<link>http://www.mariazellerland-blog.at/entgiftung/wissen/5950/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Entgiften]]></category>
		<category><![CDATA[Frühjahrskur]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard von Bingen]]></category>
		<category><![CDATA[TEM]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelle Europäische Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgiften im Frühjahr

Auf die Frage nach den drei wichtigsten Therapieverfahren soll der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp einmal geantwortet haben: „Erstens Entgiftung, zweitens Entgiftung und drittens Entgiftung.

Die Ausleitung von Giftstoffen durch Heilkräuter blickt auf eine lange Tradition zurück. Schon in der Antike führte man Krankheiten auf die Schädigung des Körpers durch Gifte zurück. Paracelsus ging davon aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Entgiften im Frühjahr</h3>
<p></p>
<h4>Auf die Frage nach den drei wichtigsten Therapieverfahren soll der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp einmal geantwortet haben: „Erstens Entgiftung, zweitens Entgiftung und drittens Entgiftung.</h4>
<p></p>
<h4>Die Ausleitung von Giftstoffen durch Heilkräuter blickt auf eine lange Tradition zurück. Schon in der Antike führte man Krankheiten auf die Schädigung des Körpers durch Gifte zurück. Paracelsus ging davon aus, dass es im Körper eine Kraft gibt, die alle Lebensprozesse steuert. Wird diese Kraft jetzt geschwächt, z.B. durch Gifte, können Krankheiten entstehen. Eine zweite Ursache für Krankheiten <span id="more-5950"></span> führte er auf eine nicht genügende Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper zurück. Die wichtigsten Ausscheidungsorgane des Körpers sind Leber, Galle, Nieren, Lunge, Schleimhäute und Haut. Über die Haut werden die Giftstoffe dann abtransportiert, wenn die Organe im Körper überlastet sind und die Ausscheidung nicht mehr schaffen.</h4>
<p></p>
<p>
<a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Schluesselblume.jpg"><img src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Schluesselblume.jpg" alt="Schlüsselblume" title="Schlüsselblume" width="555" height="370" class="alignnone size-full wp-image-6078" /></a></p>
<h4>Auch Hildegard von Bingen hatte erkannt, dass v.a. Giftstoffe im Körper des Menschen Auslöser von Krankheiten sein können. Sie nannte diese Giftstoffe und Schlacken Schwarzgalle oder schädliche Schleime. Der erste Schritt zu einer wirksamen Entgiftung war für sie auf die Ernährung zu achten. Und auch heute ist es nicht anders. Die Lebensmittel, die wir essen, müssen im Magen-Darm-Trakt aufgespalten, verarbeitet und aufgenommen werden. Bei dieser Verstoffwechselung entstehen Abfallprodukte. So wie ein Feuer auch Asche und Rauch im Verbrennungsprozess bildet, so produziert unser Stoffwechsel natürliche Ausscheidungsprodukte.</h4>
<p></p>
<h4>Weitere Abfallprodukte sind Teile, die aus der Nahrung nicht richtig verdaut wurden und nun als unverstoffwechselte Schlackenstoffe den Organismus belasten. Diese Abfallprodukte müssen schnellstmöglich aus dem Körper ausgeschieden werden, damit sie sich nicht irgendwo ansammeln und ablagern oder die Ausscheidungsorgane verstopfen. Essen wir jetzt, nach Hildegard von Bingen, im „rechten Maße“, kann das gesunde Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Abgabe aufrechterhalten werden. Übertreiben wir es durch ein Zuviel oder zu einseitiges Essen, können nicht mehr alle Giftstoffe ausgeschieden werden. Die Folge davon ist, dass der Körper die Gifte einlagert.</h4>
<p></p>
<h4>Neben den „natürlichen“ Giften belasten heute aber auch eine Vielzahl anderer Gifte wie chemische Zusätze in Nahrungsmitteln, Umweltgifte, Strahlen, Elektrosmog oder Abgase  unseren Körper immer mehr. Diese sollten genauso ausgeschieden oder, wenn möglich, überhaupt vermieden werden.</h4>
<p></p>
<h4>Ist die Ausscheidung jetzt zu gering, kann es zu chronischen Erschöpfungszuständen, Depressionen, Appetitlosigkeit, sexuelle Unlust, Schlafstörungen, chronischen Hautausschlägen, Geschwüren, Allergien oder Ablagerungen kommen. Diese Erkrankungen sind im fortgeschrittenem Stadium nur schwer zu therapieren. Deshalb sollten Sie unbedingt frühzeitig vorbeugen, z.B. durch eine regelmäßige Entgiftungskur im Frühjahr und Herbst. Im Frühjahr werden vor allem junge Pflanzentriebe und Blätter von Birke, Brennnessel, Gundermann oder Löwenzahn verwendet, im Herbst dagegen eher Wurzeln wie Engelwurz, Enzian oder Wegwarte. Dabei sollten Sie beachten, dass Sie die Kuren immer bei abnehmendem Mond machen. Unterstützend helfen Ihnen Basenbäder, Basenpulver, Meersalzbäder, Massagen, Gemüsesuppen oder Gemüsesäfte sehr gut, die Übersäuerung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.</h4>
<p></p>
<p>
<a href="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6150" title="Löwenzahn" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Loewenzahn.jpg" alt="Löwenzahn" width="555" height="370" /></a><br />
</p>
<h4><em><strong>Nun einige Pflanzen, die helfen, den Körper zu reinigen und ihn widerstandsfähiger zu machen. Ganz nebenbei sind sie wahre Jungbrunnen.</strong></em></h4>
<p></p>
<h4><strong>Löwenzahn</strong><strong>:</strong> Der Löwenzahn gehört zu den ersten Pflanzen, die austreiben. Sein bitterer Geschmack deutet auf die reinigende Kraft in Blättern und Wurzeln hin. Die leuchtend gelben Blüten, die an die Sonne erinnern, wirken noch dazu stimmungsaufhellend. Der Löwenzahn ist eine der besten Leber- und Galle-Heilpflanzen. In der Volksmedizin wird sie als Blutreinigungsmittel, zur Behandlung von Gicht, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Ekzemen oder anderen Hauterkrankungen angewendet. Neben dem Tee werden auch Frischpflanzensäfte verwendet. Beliebt sind auch Salate aus den frischen Blättern. Zubereitet mit gebratenem Speck oder zerhackten Nüssen sind sie eine wahre Vitaminbombe. Die im Herbst geernteten, inulinreichen Wurzeln könne geröstet als Kaffee-Ersatz dienen.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Bärlauch</strong><strong>: </strong>„Bärenstark durch wilden Lauch“ – verantwortlich für die Wirkung sind die enthaltenen Senfölglykoside, die ähnlich einem Antibiotikum das Wachstum von Bakterien in Darm und Blut hemmen. Der Bärlauch stärkt nicht nur das Immunsystem, es saniert auch den Darm, schützt vor Arteriosklerose und Bluthochdruck. In Suppen, Salaten oder auf dem Brot wirken die Blätter stärkend und leiten sogar Schwermetalle aus.</h4>
<p></p>
<h4><strong>Brennnessel</strong><strong>: </strong>Die Brennnessel ist eine bei uns allseits bekannte Pflanze, die überall zu finden ist. Ihre entwässernde Wirkung wird in vielen Stoffwechsel- und Entschlackungstees genützt. Auch der Brennnessel-Frischpflanzensaft ist sehr beliebt. Daneben hat die Pflanze eine sehr gute aufbauende Wirkung bei Erschöpfungszuständen und aufgrund ihres Eisengehaltes bei Blutarmut. In der Volksmedizin wird das Brennesselkraut innerlich als „blutbildendes“ Mittel als wassertreibendes Mittel bei Arthritis, Gelenks- und Muskelrheumatismus oder bei Gallenwegserkrankungen empfohlen. Äußerlich wird das Kraut und die Wurzel bei Haarausfall und zur Pflege der Kopfhaut und Haare gegen Schuppen und fettiges Haar angewendet.</h4>
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<h4><strong>Gänseblümchen</strong><strong>: </strong>Das „Tausendschön“ schmückt nicht nur Wildkräutersalate oder stimmungsaufhellende Tees, es schenkt auch natürliche Schönheit von innen heraus. Wer zu Hautauschlägen, Akne, Neurodermitis, Lippenherpes neigt oder sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, sollte Zubereitungen aus dieser Pflanze einnehmen. Sie hält schädliche Einflüsse ab, stärkt unsichere Menschen, vermittelt Ausgeglichenheit und Zuversicht, spendet Vitalität und regeneriert seelisch und körperlich erschöpfte Menschen. Innerlich wie äußerlich angewendet wird der Hautstoffwechsel angeregt und die Hautregeneration gefördert.</h4>
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<h4><strong>Huflattich</strong><strong>: </strong>An Uferböschungen und feuchten Wegrändern kann man den Huflattich finden, einer der besten Lungenheilpflanzen. Daneben stärkt die Pflanze die Lebenskraft.</h4>
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<h4><strong>Schlüsselblume</strong><strong>: </strong>Der lateinische Name <em>Primula veris </em>steht symbolisch für das Wiedererwachen der Natur. Die Pflanze ist eine bewährte Heilpflanze bei Husten. Die enthaltenen Saponine verflüssigen den Bronchialschleim, wirken ähnlich einem Antibiotikum und lindern hartnäckigen Husten. Auch werden die Blüten schon seit jeher bei Kopfschmerzen empfohlen.</h4>

<a href='http://www.mariazellerland-blog.at/entgiftung/wissen/5950/attachment/baerlauch/' title='Bärlauch'><img width="150" height="150" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/baerlauch-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bärlauch" title="Bärlauch" /></a>
<a href='http://www.mariazellerland-blog.at/entgiftung/wissen/5950/attachment/brennessel/' title='Brennessel'><img width="150" height="150" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Brennessel-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Brennessel" title="Brennessel" /></a>
<a href='http://www.mariazellerland-blog.at/entgiftung/wissen/5950/attachment/gaensebluemchen1/' title='Gänseblümchen'><img width="150" height="150" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/gaensebluemchen1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gänseblümchen" title="Gänseblümchen" /></a>
<a href='http://www.mariazellerland-blog.at/entgiftung/wissen/5950/attachment/huflattich/' title='Huflattich'><img width="150" height="150" src="http://www.mariazellerland-blog.at/wp-content/uploads/2010/04/Huflattich-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Huflattich" title="Huflattich" /></a>

<h4><em><strong>Zum Abschluss noch zwei Rezepte, damit sie gesund und voll Energie in den Frühling gehen.</strong></em></h4>
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<h4><strong>Frühjahrskur</strong><strong> </strong><strong>für</strong><strong> </strong><strong>die</strong><strong> </strong><strong>Haut</strong></h4>
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<h4>Im Laufe des Winters ermüdet die Haut. Frühlingskräuter können die durch Umweltgifte, Licht- oder Sauerstoffmangel verursachten Hautleiden regenerieren und verjüngen die Haut von innen heraus.</h4>
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<h4>Gänseblümchen, Brennnesselblätter, Gundermann, Erdrauch und Stiefmütterchen zu gleichen Teilen mischen. 3 bis 4 Esslöffel der Mischung mit ½ Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und 6 Wochen lang täglich tagsüber trinken.</h4>
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<h4><strong>Frühlingssuppe</strong><strong> </strong><strong>aus</strong><strong> </strong><strong>neunerlei</strong><strong> </strong><strong>Kräutern</strong></h4>
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<h4>Wer diese Suppe isst, bleibt einer Tradition zufolge das ganze Jahr gesund. Die Suppe vertreibt den Winterstaub aus dem Körper und liefert neue Lebensenergie.</h4>
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<h4>Bärlauch, Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Gundelrebe, Löwenzahn, Schafgarbe und Vogelmiere säubern und bis auf die Gänseblümchen zerkleinern. Etwa 10 Minuten in Gemüsebrühe köcheln lassen und anschließend durchpassieren. Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Muskatnuss und Sauerrahm abschmecken, weitere 10 Minuten ziehen lassen. Mit den Gänseblümchen und gerösteten Brotwürfeln garnieren.</h4>
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<p><h4>Weitere Informationen erhalten sie gerne bei <strong><a href="http://www.apotheke-mariazell.at/" target="_blank">Mag. pharm. Dr. Angelika Prentner, Apotheke-Mariazell</a></strong></h4>
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